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Wanderung SSV Limmer

Rubrik:Wandern
Start:Cafe Biel
Streckenverlauf:Braunschweiger Hütte
Ziel:Cafe Biel
Länge:8,46 km
Dauer:3 Std.
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei.
Anfahrt:Bis zu Ortmitte. Parkplatz gegenüber der Kirche beim Cafe Biel

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Informationen zur Tour

Start: Cafe-Biel, Delligsen > Wispebrücke - Schule- Schulstraße- Pestalozieweg-Röhnbergstraße-Reithalle-Feldweg Richtung Düsterntal> Kuhstall- rechts ab durch das Peperlingstal> Braunschweiger Hütte > Fahrenberg>meeser Berg> Reithalle> Röhnbergstraße, Schulstraße Cafe Biel.

Braunschweiger Hütte

Braunschweiger Hütte

Start und Ziel: Cafe-Biel, Delligsen

> Wispebrücke > Hofestiege> Schule>-Schulstraße> August- Reuter Straße> Pestalozziweg>-Röhnbergstraße-Reithalle-Feldweg Richtung Düsterntal> Kuhstall- rechts ab durch das Peperlingstal zur Braunschweiger Hütte> den Fahrweg weiter rauf im Wald> dann rechts entlang des Waldes - rechts runter den Grasweg zum Meeser Berg >entlang des Meeser Berg>zwischen Röhnberg und Spangenberg  über die Kuppe runter nach Delligsen> Reitstall>Röhnbergstraße-Schulstraße-Hofestiege Cafe Biel.

Wanderführer: Pieter Stolk

 

  Zur Geschichte Ein Blick in die Geschichte der Ortschaften der Hilsmulde:

Die Orte in der Hilsmulde, die geologische Bezeichnung für den Bergzug Hils, blicken auf eine lange gemeinsame Geschichte zurück.

Im 9. Jahrhundert werden Delligsen, Kaierde und der Bereich Markeldissen der Ortschaft Grünenplan erstmals schriftlich erwähnt. Die ursprünglichen Namensformen von Delligsen und Markeldissen, aber auch von Ammensen und Varrigsen weisen darauf hin, dass diese Siedlungen vermutlich bereits im 7. und 8. Jahrhundert entstanden sind. Aus dem "Cogarden", einem ausgedehnten Rinderweide-Gebiet sächsischer Adliger, entwickelte sich die Siedlung Kaierde.

Ammensen wird erstmals 1180 erwähnt, Varrigsen 1317. Beide liegen an einem alten Fernhandelsweg, der heutigen Bundesstraße 3. Hohenbüchen ist im 13./14. Jahrhundert aus einem Wirtschaftshof der Burg Hohenbüchen hervorgegangen und erscheint als eigenständige Siedlung um 1400.

1691 wurde an der Wispe bei Delligsen eine Papiermühle errichtet, aus der die bis 1999 produzierende Papierfabrik hervorgegangen ist.

Im Hils wurde 1744 von Herzog Karl I. im "Ackenhäuser Holz" die fürstliche Spiegelhütte "auf dem Grünen Plan" angelegt. Ab 1748 wurde dort eine Werkssiedlung errichtet, die Kern des seit 1749 genannten Ortes Grünenplan ist. Aus der fürstlichen Spiegelhütte ging die heutige "SCHOTT AG" hervor.

Seit 1728 wurden die Eisensteinvorkommen des Hils bergmännisch abgebaut und ab 1735 in der Delligser "Carlshütte" verhüttet. Die "Friedrich-Carl-Hütte" mit 700 Beschäftigten ging 1984 in Konkurs.

Für die Eisenverhüttung waren große Mengen Holzkohle nötig, die in den Hilswäldern gewonnen wurden. Kaierde und Varrigsen wuchsen dadurch zu Köhlerdörfern heran.

In Kaierde produziert seit 1874 eine Pappenfabrik an der Wispe Kartonagen.

Die frühe Industriealisierung prägte nachhaltig das Gesicht der Hilsdörfer. Das Anwachsen der Bevölkerung schuf einen größeren Absatzmarkt, für den seit dem 18. Jahrhundert in Delligsen jährlich zwei Krammärkte stattfanden. Daher führt Delligsen seit 1802 den Titel "Flecken".

Die Hilsdörfer wurden seit dem 16. Jahrhundert vom Amt Greene aus verwaltet, bis im 19. Jahrhundert die Kreise eingerichtet wurden. Ammensen, Delligsen, Kaierde und Varrigsen gehörten zum Kreis Gandersheim, Hohenbüchen und Grünenplan zu Holzminden. Mit Auflösung des Kreises Gandersheim wurden die Hilsorte 1974 als Einheitsgemeinde Flecken Delligsen dem Landkreis Holzminden zugeordnet.

 

Die Braunschweiger Hütte

Mit dem Bau der Braunschweiger Hütte wurde im Jahre 1977 begonnen. Am Himmelfahrtstag 1978 wurde die Hütte eingeweiht. Gleichzeitig wurde der Entschluss gefasst, jedes Jahr zu Himmelfahrt an der Braunschweiger Hütte Essen und Trinken anzubieten.

 

Schloss Düsterntal

Es wurde fertig nach Plänen von Hermann Schaedtler. Die Adelshäuser Hardenberg (Niedersächsisches Adelsgeschlecht) und schon ab 1397 Steinberg (Adelsgeschlecht) waren auf dem Rittergut tätig. Die Welfen übernahmen es von den Edelherren von Homburg. Zeitweise war dort eine Forstschule. Inzwischen dient es unter dem Namen Schloss Delligsen als Therapiezentrum. Das Schloss ist dreigeschossig, zu dem Gebäudekomplex gehören weitere Nebengebäude.

 

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