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Kulturroute - Von Peine durch die Hildesheimer Börde

Rubrik:Fahrrad-Touren, Regionales Radwandern, Radfernwege, Eintagestour
Länge:41,41 km

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Informationen zur Tour

Die Kulturroute ist ein Fernradweg, der die kulturellen Leuchttürme in Hannover und den umliegenden Regionen miteinander verbindet. In 15 Tagesetappen können großartige Kulturgüter, lebendige Städte und reizvolle Landschaften erlebt werden. Diese Etappe der Kulturroute führt von Peine durch die Hildesheimer Börde.

Kulturroute

Kulturroute

Beginnen Sie die Tour erfrischend: mit einem Besuch der BrauManufaktur Härke direkt in der Innenstadt. Hier können Sie nach Voranmeldung selber sehen, was aus Hopfen, Malz und Wasser entsteht. Und Sie können eine Kostprobe nehmen.
Folgen Sie nun der 66 m hohen Turmspitze der St. Jakobi-Kirche. Werfen Sie einen Blick in ihr Inneres und auf die imposante Ausmalung. Weiter durch die Innenstadt treffen Sie direkt am historischen Marktplatz auf den Burgpark. Hier finden Sie freigelegte und restaurierte Teile der historischen Befestigungsanlage. Verweilen Sie einen Moment im Grünen und genießen Sie den Ausblick auf die Peiner Innenstadt. Ganz in der Nähe des Burgparks stoßen Sie auf das Kreismuseum. Es ist ein historisches Museum zur Geschichte der Region und der Alltagskultur
im Landkreis Peine. Gezeigt werden auf 1 000 m² zum Beispiel die Industriegeschichte, eine Drogerie, ein Wohnzimmer der 50er Jahre, ein Schulzimmer, aber auch moderne Kunst. Vom Eixer See fahren Sie in Richtung Norden vorbei am Segelflugplatz Glindbruchkippe. Hier wird der Mittellandkanal zu Ihrem Begleiter, und Sie sehen schon die dampfenden Schornsteine des Kraftwerks Mehrum; Besichtigungen sind nach Voranmeldung möglich.
Bevor Sie Hohenhameln erreichen, lohnt ein Abstecher zur St. Markus-Kirche in Equord. Sie wird auch der kleine Petersdom genannt. Innenbesichtigungen sind auf Anfrage möglich.
Angekommen in Hohenhameln können Sie sich im Naturfreibad Pfannteich erfrischen oder Ihr Kön­nen bei einer Runde Minigolf erproben.
Felder, soweit das Auge reicht – das ist die Hildesheimer Börde. Dementsprechend ist dieser Streckenabschnitt sehr flach und ideal zum Radfahren. Die Börde ist gekennzeichnet durch ihren Schwarzerde-Lössboden, auf dem besonders gut Zuckerrüben wachsen. Zudem ist die Hildesheimer Börde eine windreiche Ebene, und so stehen hier noch einige sehenswerte historische Mühlen. Für Mühleninteressierte lohnt sich ein kurzer Abstecher nach Machtsum. Die Bockwindmühle wurde 1638 gebaut, sie ist noch funktionsfähig und kann am Deutschen Mühlentag oder auf Anfrage besichtigt werden. Kennzeichen der Bockwindmühle: Das Mühlenhaus steht auf einem dicken Pfahl, der in einem hölzernen Stützgestell unterhalb der Mühle gesichert ist. Auf diesem Bock kann die komplette Mühle optimal in den Wind gedreht werden.
Eine weitere gut erhaltene Mühle steht in Asel: eine Paltrockmühle aus dem Jahr 1850. Die Mühle ist ebenfalls funktionsfähig und am Deutschen Mühlentag geöffnet. Eine Paltrockmühle ist eine abgewandelte Bockwindmühle, sie liegt auf einem Rollenkranz. Sie wird wie die Bockwindmühle komplett in den Wind gedreht, kann aber größer gebaut werden.
Von Asel aus sind es nur noch wenige Kilometer in Richtung Süden bis nach Hildesheim.

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