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Hasbruchtour ganztägig (Landesforsten

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Parkplatz "Sommerfrische"
Ziel:Parkplatz "Sommerfrische
Länge:11,06 km
Dauer:5 Stunden
Anfahrt:Auto: Von den Abfahrten Hude oder Ganderkesee-
West der A 28:
P1: Abfahrt Hude, auf K 226 ca. 900 m Richtung
Hude, rechts in die Straße »Am Forsthaus«. P1
nach 200 m.
P2: Abfahrt Ganderkesee West, auf B 212 ca.
600 m Richtung Bookholzberg. Dann links ab in
die Kühlinger Straße. P2 nach ca. 2 km.
P3: Abfahrt Ganderkesee West, auf B 212 ca.
3,2 km Richtung Bookholzberg. Dann links ab in
die Hedenkampstraße. P3 nach ca. 1,1 km.
Bahn: Anreise nach Hude, von dort sind es ca.
4,5 km bis zum Parkplatz am Forsthaus Hasbruch

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Informationen zur Tour

Der Weg führt Sie an der über 1.000-jährigen »Friederikeneiche« vorbei, Sie streifen idyllische Waldwiesen, genießen die Ruhe eines Waldteiches und besuchen eine Jagdhütte aus dem 19. Jahrhundert.

Kreuzeiche

Kreuzeiche

Der »Hasbruch« ist ein rund 630 Hektar großes, historisches Laubwaldrevier zwischen Delmenhorst und Oldenburg.
Das idyllische Waldgebiet zieht seit über 150 Jahren Besucher aus nah und fern an. Vor allem der »Urwald«, der Rest eines früheren Hutewaldes, faszinierte immer wieder Künstler, Natur- und Heimatkundler, Forstleute und Erholung suchende Wanderer.
Apropos »Wanderer«: Die Wege dürfen auf den vorgeschlagenen Routen nicht verlassen werden, da der »Hasbruch « 1997 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Der Name »Hasbruch« wird übrigens abgeleitet von den Wortstämmen »Asbroc« oder »Asebroc« und weist im norddeutschen Raum auf ein Waldbeziehungsweise Sumpfgebiet hin.
Zwei Bäche fließen durch den Hasbruch. Von Nord nach Süd wird er von der »Brookbäke« durchquert, die sich schließlich bei der Jagdhütte mit der »Hohlbäke« trifft.
Der Forstort »Kleiriede«, ein ca. 50 Hektar großes Gebiet im Osten des Hasbruchs, wird in einem Vertrag aus den Jahren 1258/59 in Verbindung mit Hute- oder Weiderechten erstmals
als Eigentum des Klosters Hude erwähnt. Die Beweidung des Waldes durch Pferde, Rinder, Schweine und andere Haustiere, aber auch eine übermäßige und unkontrollierte Nutzung des Holzes als Brenn- und Baustoff, führten im 17. und 18. Jahrhundert zum Verschwinden ganzer Waldteile.
Es entstand eine halboffene bis offene Trift- und Hutelandschaft aus Wäldern, Wiesen, Äckern, Weiden, Sumpf- und Heideflächen. Erst vor etwa 150 Jahren begannen Forstleute wieder Wald zu
begründen. Die Reste der alten Eichen im »Urwald Hasbruch« sind Zeugen dieser ehemaligen Landschaft.

Amalieneiche

Amalieneiche

Natur pur!

Natur pur!

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