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Roswithaweg - Etappe 09: Coppenbrügge bis Holzen (26 km, 1.200 Höhenmeter)

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Coppenbrügge
Streckenverlauf:Teufelsküche, Fahnenstein, Adam und Eva, Ithturm, Aussichtspunkt Hammerslust, Segelflugplatz Ithwiesen, Rothesteinhöhle
Ziel:Holzen
Länge:25,62 km
Dauer:7 Std. 30 Min.
Schwierigkeit:schwer, auf dem Ithkamm ist Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei. steile An- und Abstiege, lange Passagen auf schmalem Felspfad
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Durchgehend markiert mit weißem XR auf schwarzem Quadrat.
Kontakt:Weserbergland Tourismus e. V.
Deisterallee 1 • 31785 Hameln • Tel. 0 51 51/ 93 00 0
www.weserbergland-tourismus.de

Hannoverscher Wander- und Gebirgsverein e. V.
Postfach 25 12 • 30025 Hannover
Tel. (0175) 9101654 • info(at)wandernhannover.de • www.wandernhannover.de

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Informationen zur Tour

Roswitaweg in der Beschreibung des Hannoverschen Wander- und Gebirgsvereins, Etappe 9: Coppenbrügge - Felsenkeller - Teufelsküche - Fahnenstein - Felsen Adam und Eva - Ithkamm - Hammerslust - Segelflugplatz Ithwiesen - Rothesteinhöhle - Holzen (bei Eschershausen)

Der Fernwanderweg Roswithaweg (ca. 184 km) ist ein Beitrag des Hannoverschen Wander- und Gebirgsvereines (HWG) zum 1000. Todesjahr Roswitha von Gandersheims im Jahr 1973. Er ist vom HWG durchgehend markiert und führt in 13 Etappen von Nienburg an der Weser bis nach Bad Gandersheim am Harzrand. Etappen und Gehrichtung sind Vorschläge und können frei gewählt werden. Beachten Sie auch die Wegbeschreibung des Verkehrsvereins Freden (Leine) e.V. bei geolife.de.

Roswitha von Gandersheim (* um 935; † nach 973) war Kanonissin des Stiftes Gandersheim, aus dem die heutige Stadt Bad Gandersheim in Niedersachsen hervorgegangen ist. Sie gilt als erste deutsche Dichterin.  Der Roswithaweg wird vom Hannoverschen Wander- und Gebirgsverein e.V. durchgehend markiert.

Etappe 9 des Roswithaweges führt nach Verlassen von Coppenbrügge am Hotel/Restaurant Felsenkeller vorbei bis zum Waldrand am Ith. Wer dem Roswithaweg folgen möchte geht aufwärts bis zur Teufelsküche, dann vermittels Treppen aufwärts zum Aussichtspunkt Fahnenstein. Ortsunkundige folgen nach dem Felsenkeller der Markierung des Ith-Hils-Weges bis zu den Felsen Adam und Eva. Der Weg über den Fahnenstein ist bis Adam und Eva nicht markiert, da das Waldgebiet als Naturwald unter besonderem Schutz steht und Markierungszeichen nicht angebracht werden können. Oben auf dem Gipfel kann man jedoch ohne große Mühe alte Farbmarkierungen erkennen. Der Roswithaweg verläuft jetzt immer auf dem Ithkamm auf Pfaden bis zum Aussichtsturm Ithturm mit wunderschönen Fernblick in alle Richtungen. Der Roswithaweg verläuft weiter auf nahezu durchgängig schönen naturnahen Pfaden, wobei der felsige Untergrund dem Wanderer Aufmerksamkeit und Konzentration abfordert. Im Frühjahr ist der Ith mit seinen zahlreichen Frühblühern von Anemonen bis zu Märzenbechern unvergleichlich schön. Am Aussichtspunkt Hammerslust sollte man eine Rast einlegen und den Ausblick genießen. Wenn die Kletterfelsen erreicht sind, sollte man sich die Felsen einmal aus der Nähe anschauen. Nach Überqueren der B 240 führt der Roswithaweg auf dem asphaltierten Fahrweg zum Segelflugplatz Ithwiesen, wo man noch einmal die schöne Aussicht genießen sollte. Hier ist jetzt auch der Hils wahrnehmbar. Von den Ithwiesen geht es an der Rothesteinhöhle vorbei steil abwärts auf einen befestigten Forstweg, dem man bis Holzen folgt. Hier existiert keine Übernachtungsmöglichkeit.

HWG, T. Möhwald, M. Neugaertner, 26.01.2014

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