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Töddenweg

Rubrik:Wandern, Wandern, Wandern, Mehrtagestour
Start:Osnabrück, Rathaus
Streckenverlauf:Osnabrück-Mettingen: 26,8 km, Mettingen-Bad Steinbeck: 20,2 km, Bad Steinbeck-Dreierwalde: 28,2 km, Dreierwalde-Hummeldorf: 18,2 km, Hummedlorf-Bad Bentheim: 19 km, Bad Bentheim-Grenze Ndl.: 13,8 km
Ziel:Dinkelbrücke an der Niederländischen Grenze
Länge:126,33 km
Schwierigkeit:Mehrtageswanderung mit Steigungen im Bereich von Ibbenbüren und Bad Bentheim, ansonsten flaches Gelände.
Anfahrt:Rathaus, Markt 30, 49074 Osnabrück
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Auf deutschem Gebiet ist der Weg mit einem weißen "T" auf schwarzem Grund markiert. Auf niederländischer Seite folgt eine weiß-rote Markierung.
Kartenmaterial:Der aktuellste Verlauf ist auf geolife verzeichnet. Karten mit "altem" Verlauf sind beim Wiehengebirgsverband erhältlich.
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Kontakt:Wiehengebirgsverband Weser-Ems e.V.
Rolandsmauer 23a
49074 Osnabrück
Tel. 0541/2 97 71
Fax 0541/20 16 18
E-Mail: wgv-weser-ems@t-online.de
www.wgv-weser-ems.de

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Informationen zur Tour

Auf den Wegen der Hollandgänger von Osnabrück bis an die niederländische Grenze (und weiter).

Der deutsch-niederländische Handelsweg verläuft über 229 km von Osnabrück bis Deventer.

Der Wanderweg heißt im deutschen Teil "Töddenweg". Tödden waren fußreisende Kaufleute, die quer durch Europa zogen, um Leinenwaren zu verkaufen. Der Weg verläuft durch das Heger Holz in Osnabrück, vorbei am Rubbenbruchsee, Gut Leye, Sloopsteine, Westerkappeln, Mettingen, Dickenberg, Naturschutzgebiet Heiliges Meer, Hopsten, durch Rheine entlang der Ems bis zum Kloster Bentlage und zum Gut Stovern. Auf niedersächsischem Gebiet verläuft der Weg anschließend durch Bad Bentheim und Gildehaus.

Da in Innenstädten oft die angebrachten Markierungen überklebt oder entfernt werden, hier die Beschreibung der Tour durch die Innenstädte von Osnabrück und Rheine:

In Osnabrück vom Rathaus Richtung Altstadt in die "Heger Straße", dieser bis zum Heger Tor folgen. Direkt hinter dem  Heger Tor rechts halten, die vierspurige Straße an der Fußgängerampel überqueren und den Treppenstufen hoch zur Volkshochschule folgen. Direkt an der Schule vorbei das Gelände verlassen und rechts hoch in die "Bergstraße". Nach 230 m rechts ansteigend in die "Edinghäusr Straße".

In Rheine der "Stadtbergstraße" folgen, dann links in die "Dreierwalder Straße". Nach 140 m noch einmal links in die "Antoniusstraße". Sie stößt gegenüber der großen Basilika auf die "Osnabrücker Straße". Dieser nach rechts folgen bis nach 300 m eine große Ampelkreuzung folgt. An der Fußgängerampel die Richtung beibehalten und der ""Emsstraße" in die Fußgängerzone folgen. Die Ems wird auf einer Fußgängerbrücke überquert, der "Emsstraße" weiter aufwärts folgen. An einem großen Platz nach rechts Richtung "Marktplatz", dort nach links in die "Marktstraße", später nach rechts in die Straße "Auf dem Thie", an der nächsten Kreuzung nach rechts abwärts ("Tiefe Straße"). Unten nach links in die Mühlenstraße, durch einen Torbogen zur Ems und an deren Uferweg die Stadt verlassen. Wer sich den Gang durch die Innenstadt sparen möchte, biegt sofort nach der Emsbrück nach rechts zur Ems ab und folgt dem Uferweg, der später einen Linksbogen zum Torbogen in der "Mühlenstraße" macht.

Von Rheine bis ins emsländische Hummeldorf verläuft der Weg parallel zum Emsweg (Markierung weißes "E"). Vom Rastplatz "Steider Heck" bis zur Landesstraße 68 verläuft auf derselben Trasse der X24 des Westfälischen Heimatbundes. Vom Waldgebiet Samerrott bis hinter die Bentheimer Berge verläuft der Weg parallel zum orangenen "Spurensuche Grafschaft"-Weg. Von der Burg Bentheim bis zur Gildehauser Windmühle verläuft auf derselben Strecke der Wanderweg X8 des Westfälischen Heimatbundes. Vom Gildehauser Höhenrücken bis zur niederländischen Grenze verläuft der Weg parallel zum Hollandgängerweg des Baumberge-Vereins (Markierung: weißes "HL" auf schwarzem Grund).

Im Bentheimer Forst vor der niederländischen Grenze wurde im Frühjahr 2017 der Weg verlegt. Er verläuft über eine Länge von 1,5 km geradeaus über eine Forstpiste. Vorteil dieser Route ist, dass dort keine Radfahrer unterwegs sind. Die alte Route durch den Wald ist landschaftlich schöner, dafür etwas länger und von vielen Radfahrern genutzt. Hierzu am Waldrand nicht der langen Forstpiste in den Wald folgen, sondern nach links in den Wald den Schildern "Spurensuche Grafschaft Bentheim" folgen (weißer Pfeil auf orangenem Hintergrund). Die alte Route führt an der Ravenhorst-Hütte vorbei. Dort nach rechts auf den "Bardeler Weg". Nach ca. 900 m auf dem "Bardeler Weg" treffen alte und neue Route wieder aufeinander. Die neue Route kommt von rechts aus dem Wald.   

Auf der niederländischen Seite verläuft der Weg über den Marskramerpad I. Der Handelsweg ist Teil des Europäischen Fernwanderweges E11, der von der niederländischen Nordseeküste bis Ostpolen verläuft.

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