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DWT 2014 - DO 16 Karst und Rüdigsdorfer Schweiz

Rubrik:Wandern, Lehr-/Naturerlebnispfade (für Naturerlebnispunkte), Eintagestour
Start:Parkplatz am Zoll an der B4 im Ortsteil Krimderode
Ziel:Parkplatz am Zoll an der B4 im Ortsteil Krimderode
Länge:12,45 km
Dauer:Ca. 6 Stunden
Anfahrt:Parkplatz am Zoll an der B4 im Ortsteil Krimderode.
UTM: 32 U 622789 5710795
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Ortskern von Rüdigsdorf

Ortskern von Rüdigsdorf

Hofberg – Karstquelle Krimderode -  Altbergbau – Karstwanderweg – Rüdigsdorf (Einkehr) – Antiquareiche – Gesundbrunnen und zurück.

Der Karstwanderweg ist ein über 250 km langer, ausgeschilderter und markierter  Wanderweg im   Landkreis Osterode am Harz in Niedersachsen, im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis in  Thüringen sowie im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Er führt vom niedersächsischen Förste durch die Karstlandschaft des Südharzes, unter anderem durch die Rüdigsdorfer Schweiz, ins sachsen-anhaltische Pölsfeld. Weiterhin gibt es einen Abschnitt, der in Thüringen von Auleben nach Bad Frankenhausen führt.

Der Weg erschließt zahlreiche Naturschönheiten, darunter Höhlen wie die Heimkehle und die Barbarossahöhle, Dolinen, Erdfälle wie den Juessee oder den Beberteich und die Schwimmende Insel, zu- und abflusslose Gewässer wie der Aschenhütter Teich, der Wiedensee und der Kesselsumpf, Moorlandschaften wie die Teufelsbäder, Karstquellen wie die Rhumequelle und das Teufelsloch, Bachschwinden und Flussversinkungen wie der Bauerngraben und die Versickerung der Sieber, sowie zahlreiche Gipsfelsen.

Die mittelalterlichen Wüstungen Hage,  Königshagen und  Smerbeke liegen am Karstwanderweg.

Für den Karstwanderweg wurde eine eigene Markierung kreiert. Es handelt sich um den weißen Anfangsbuchstaben K auf einem roten Querbalken über weißem Grund.

Die Rüdigsdorfer Schweiz ist eine bis 350,1 m ü. NN hohe Hügellandschaft bei Rüdigsdorf im  Landkreis Nordhausen in  Thüringen (Deutschland). Die Landschaft ist das letzte intakte Gipskarstgebiet des Bundeslands, wurde deshalb von der EU zum schützenden Naturerbe erklärt und gehört zu den kleinsten Schweizen in Deutschland. Ihr Großteil ist Naturschutzgebiet. Die Rüdigsdorfer Schweiz liegt in den äußersten Südausläufern des Mittelgebirges Harz zwischen der Stadt Nordhausen im Südwesten, deren Stadtteil Krimderode im Westen, Niedersachswerfen im Nordwesten,  Harzungen und Neustadt im Norden, Buchholz im Osten und dem Nordhäuser Ortsteil Steigerthal im Südosten. Die zentralen Dörfer der sanft nach Westen und Südwesten geneigten Landschaft sind die Nordhäuser Stadtteile Rüdigsdorf und Petersdorf. Westlich vorbei fließt nach Süden der Helme-Zufluss Zorge. Die höchste Erhebung der Karst-Landschaft − vielerorts mit Erdfällen − ist der westlich von Buchholz befindliche Buchholzer Berg (350,1 m). Im 20. Jahrhundert wurde rund ein Drittel der Naturlandschaft durch Gipsabbau zerstört. Anfang 2005 sollte der Abbau wieder aufgenommen werden, wurde jedoch durch Protest der Einwohner verhindert. Es besteht trotzdem weiteres Abbauinteresse der Gipsindustrie. Im Ersten Weltkrieg wurde ein Landwehrregiment in der Rüdigsdorfer Schweiz stationiert. Die Rüdigsdorfer Schweiz wird vom  Karstwanderweg gequert, einem thematischen Fernwanderweg, der die Besonderheiten der Landschaftsform erschließt.

Rüdigsdorf ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Nordhausen in Thüringen mit etwa 50 Einwohnern. Rüdigsdorf liegt etwa 4,5 km nordnordöstlich des Nordhäuser Stadtzentrums in einer Quellmulde der Rüdigsdorfer Schweiz, einem Teil der Gipskarstlandschaft des Südharzes. Südliches Nachbardorf ist Petersdorf, im Norden liegt Harzungen, im Osten Buchholz. Der Weiler ist von Laubmischwäldern, Streuobstwiesen, Hecken, Grünland und Äckern umgeben. Der Weiler ist auf eine fränkische Gründung zurückzuführen. Seine sieben Höfe gruppieren sich um die Dorfkirche im Zentrum. Am südwestlichen Ortseingang kam es zu einer jüngeren Ortserweiterung. Rüdigsdorf ist nur von Nordhausen-  Krimderode über eine schmale Verbindungsstraße zu erreichen. In Rüdigsdorf wird seit 1866 das Pustefest begangen. Dabei handelte es sich ursprünglich um eine nach selbstgesetzten Regeln durchgeführte „Sportveranstaltung“ Nordhäuser Handwerker und Kaufleute. Ziel ist es, den treffsichersten Blasrohrschützen zu ermitteln. In der Regel finden sich 40 bis 50 Teilnehmer nach einem Fußmarsch in Rüdigsdorf ein - die Einheimischen nahmen zunächst nicht teil. Der Schlachtruf beim Wettkampf lautet: Gut Luft!. Es gibt eine Vereinsfahne, sogar gedruckte Programmhefte und eine Reihe von Liedern, die beim Marsch zum Lokal und beim Wettkampf erklingen sollen.

Quellen: wickipedia und privat

 

Rüdigsdorfer Schweiz

Rüdigsdorfer Schweiz

Steinbruch in der Rüdigsdorfer Schweiz

Steinbruch in der Rüdigsdorfer Schweiz

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