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DWT 2014 - DO 14 Wandern mit Aussichten auf Wernigerode

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Wernigerode – Marktplatz (Wohltäterbrunnen)- UTM: 32 U 622938 5744014
Ziel:Wernigerode
Länge:8,47 km
Dauer:ca. 5 Stunden
Anfahrt:Wernigerode – Marktplatz (Wohltäterbrunnen)- UTM: 32 U 622938 5744014
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Kaiserturm

Kaiserturm

Marktplatz – Pisseckenweg -Scharfenstein – Kaiserturm –Salzstieg - Wernigerode.

Wernigerode ist eine Stadt im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt). Nach Hermann Löns wird Wernigerode auch als Die bunte Stadt am Harz bezeichnet. Die Stadt liegt in rund 250 Meter über NHN an der Nordostflanke des Harzes, am Fuße des Brockens, an den Bundesstraßen 6 und 244 und an der Eisenbahnstrecke Halberstadt–Vienenburg, die Halle (Saale) und Hannover verbindet. Durch die Stadt fließt die Holtemme, in die unweit des Westerntores der Zillierbach mündet, der unmittelbar vor der Einmündung auch Flutrenne genannt wird. Ferner fließt nördlich der Stadt der Barrenbach durch mehrere Teiche und mündet im Ortsteil Minsleben in die Holtemme. Der historische Stadtkern besteht aus Altstadt und Neustadt. Zum Stadtgebiet zählen außerdem Hasserode, Nöschenrode, die Wohngebiete  Stadtfeld,  Burgbreite,  Harzblick und  Charlottenlust sowie die Ortsteile Benzingerode,   Minsleben, Silstedt, Schierke und Reddeber.

Die West-Ost-Ausdehnung des Stadtgebiets mitsamt den eingemeindeten Ortsteilen beträgt 9,5 km, die Nord-Süd-Ausdehnung 6 km. Der höchste Punkt ist der Brocken mit 1141 m ü. N der tiefste liegt bei 215 m ü. N.

Nach dem Aussterben der Grafen von Wernigerode in männlicher Linie durch den Tod des Grafen Heinrich 1429 wurde Wernigerode Sitz der Grafen zu Stolberg, die über Jahrhunderte hier die Oberherrschaft ausübten. Im Bauernkrieg 1525 wurden mehrere umliegende Klöster geplündert und teilweise zerstört, so insbesondere das Kloster Himmelpforten im heutigen Stadtteil Hasserode. Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg und Zerstörungen durch Brände brachten großes Leid über die hier ansässige Bevölkerung. 1714 musste Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode in einem Rezess die Oberhoheit Brandenburg-Preußens über die Grafschaft Wernigerode anerkennen. Von 1807 bis 1813 war Wernigerode in den Stadtkanton Wernigerode des Königreichs Westphalen integriert, bevor die Stadt dem neugebildeten preußischen Kreis Osterwieck der preußischen Provinz Sachsen zugeordnet wurde. Erst nach Einspruch des Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode wurde Wernigerode 1825 wieder Sitz eines eigenen Landkreises innerhalb des Regierungsbezirks Magdeburg. Am 29. März 1847 fiel ein Teil der Stadt, vor allem das Heideviertel, einem großen Brand zum Opfer. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Wernigerode neben dem Tourismus die industrielle Entwicklung (unter anderem Maschinen- und Werkzeugbau, Elektromotoren, pharmazeutische Produkte, Schokolade, Schreibwaren, Baustoffe) ein, die zu einem wesentlichen Aufschwung der Stadt als Tourismuszentrum und Wirtschaftsstandort führten.

Am 22. Februar 1944 erlebte Wernigerode einen Luftangriff. Das repräsentative Brau- und Bürgerhaus Breite Straße 78 wurde zerstört, die Ruine später abgetragen. Der Westteil der Orangerie wurde schwer beschädigt. Im April 1945 erhielt Oberst Gustav Petri als Stadtkommandant den Befehl, die Stadt gegen die anrückenden Einheiten der US-Armee zu verteidigen. Da er diesen Befehl verweigerte, konnte die Stadt fast kampflos übergeben werden. Petri wurde daraufhin am 11. April bei Drei Annen Hohne standrechtlich erschossen. Die Stadt blieb unversehrt.

Wernigerode hat sehr viele touristische Attraktionen. Der Stadtkern besteht zum großen Teil aus niedersächsischen Fachwerkhäusern. Das neugotische Wernigeröder Schloss thront markant über der Stadt und ist schon aus der Ferne gut zu erkennen. Auch die Umgebung von Wernigerode ist äußerst reizvoll. Hier startet die Harzer Schmalspurbahn, die über Schierke zum Brocken sowie quer über den Harz nach Nordhausen in Thüringen fährt. Bis Oktober 2006 fand in Wernigerode die zweite Landesgartenschau Sachsen-Anhalts statt. Jährlich werden im Innenhof des Wernigeröder Schlosses die „Schlossfestspiele“ veranstaltet. Sie sind eine Veranstaltung des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode. Höhepunkte sind die Aufführungen von Opern bzw. Operetten wie Die Zauberflöte, Falstaff oder Zar und Zimmermann. Das „Harzer Kultur- und Kongresszentrum“, kurz „KiK“ für: „Kultur im Kongresszentrum“, ist mit einem großen Saal (600 Sitzplätze) sowie mehreren Konferenzräumen ein Komplex von Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Es befindet sich im Zentrum von Wernigerode. Die „Remise“ des Kunst- und Kulturvereins Wernigerode wird für Konzerte im kleinen Rahmen, Lesungen sowie sonstige Aufführungen genutzt.

Der Scharfenstein ist ein 462,4 hoher Bergsporn des Eichberg-Süd (486,4 m). Er befindet sich etwa 1,5 km südsüdwestlich von Nöschenrode, einem südöstlichen Stadtteil von Wernigerode. Nach Norden leitet eine Scharte zum Eichberg-Süd über und östlich befindet sich der Astberg (474,8 m). In Richtung Westen und Südwesten fällt der Sporn in das Kalte Tal und nach Süden und Südosten in jenes des Zillierbachs ab. Am und auf dem Berg befindet sich die Scharfensteinklippe.  Zum Scharfenstein, der als Nr. 34 (Scharfenstein) in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen ist, verläuft aus Richtung Norden vom Eichberg-Süd kommend ein Pfad. Von dessen Südende führt eine schmale Steintreppe auf den Sporngipfel. Vom dortigen Aussichtspunkt fällt der Blick im Harz unter anderem zum Brocken. Denselben Pfad wandert man auch zurück, weil das Sporngelände mit Ausnahme von Richtung Norden zu allen Seiten steil abfällt.

Der Armeleuteberg im Harz ist ein 477,8 m hoher Berg bei Wernigerode. Er erhebt sich knapp 2 km südlich der Altstadt von Wernigerode. In Richtung Nordosten fällt seine Waldlandschaft in das Zwölfmorgental – mit der jenseits davon befindlichen, nahen Harburg – nach Wernigerode ab. Nach Süden fällt sie in das Kalte Tal und etwa nach Nordwesten durch das Nesseltal nach Hasserode ab. Auf dem Berggipfel steht seit 1902 der Aussichtsturm Kaiserturm, von dem man unter anderem auf Wernigerode mit dem Schloss Wernigerode blickt. Zwischen Gipfel und westsüdwestlich davon befindlichem Försterplatz (mit Revierförsterei) befindet sich das Waldgasthaus Armeleuteberg, das als Nr. 35 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen ist.

Quellen: Wikipedia

 

Scharfensteinklippe

Scharfensteinklippe

Gasthaus Armeleuteberg

Gasthaus Armeleuteberg

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