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DWT 2014 - SA 02/8 Auf dem Weg der Gartenträume

Rubrik:Wandern, Lehr-/Naturerlebnispfade (für Naturerlebnispunkte), Stadt-/Ortsbesichtigungen, Eintagestour
Start:Wernigerode - Hauptbahnhof UTM: 32 U 623277 5744775
Ziel:Wernigerode
Länge:8,90 km
Dauer:4 bis 5 Stunden
Anfahrt:Die Stadt liegt an den Bundesstraßen 6 und 244 und an der
Eisenbahnstrecke Halberstadt–Vienenburg, die Halle (Saale)
und Hannover verbindet..
Treffpnkt - Wernigerode - Hauptbahnhof - UTM: 32 U 623277 5744775
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wanderung zum DWT 2014

Blick vom Lustgarten auf das Wernigeröder Schloss

Blick vom Lustgarten auf das Wernigeröder Schloss

Bahnhof – Lustgarten – Tierpark am Schloss – Christianental – zurück zur Stadt.

Geschichte des Schlosses und der SchlossgärtenWernigerode

Terrassengärten

Die exponierte Lage auf dem Schlossberg macht das von den Gärten gerahmte Schloss Wernigerodezum Wahrzeichen der Stadt. Entstanden aus einer mittelalterlichen Burganlage, ist es seit 1429 Residenz der Familie zu Stolberg-Wernigerode. Zwischen 1863-1885 wurde das ehemals barocke Schlossensemble durch Carl Fröhling zu einem historistischen Gesamtkunstwerk umgebaut. Dabei erhielten die schlossnahen Terrassengärten, die sich in die Anlagen auf der großen Freiterrasse und in die Weinterrassen gliedern, den Charakter eines Höhengartens, dessen Grundstrukturen bis heute erkennbar sind. Die große Freiterrasse, künstlich auf einem dreiteiligen Tonnengewölbe errichtet, fungiert als Aussichtsplateau in den Harz und als vergrößerter Balkon vor der Schlossanlage. Die Terrasse war mit einer Brunnenanlage ausgestattet und mit formal gegliederten Teppichbeeten gestaltet. Der asymmetrische Grundriss wurde durch Wehrtürme, eine einseitig angelegte Pergola sowie eine mit Bäumen bepflanzte Bastion betont. Die seit 1520 bestehendenWeinterrassen fürWeinanbau und Blumenanzucht gestaltete Carl Fröhling als nach außen gekehrte Interieuranlage mit terrassenförmig gestuften Aufbau. Prägend sind vor allem die Grotte mit dem „Wilden Mann“ sowie das von blumenberankten und eisernen Laubengängen eingefassteWasserbecken. Das Schloss wird seit 1930 als Museum genutzt. Dem Schlossinnenhof geben zahlreiche Kübelpflanzen und Sommerblumen sowie die mit Kletterpflanzen berankten Fassaden eine für den Historismus typische exotische Note.

Lustgarten

Die Geschichte des Lustgartens reicht bis in das 16./17. Jahrhundert zurück, als hier bereits ein Renaissance-Garten bestand. Unter Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode begann man Anfang des 18. Jahrhunderts mit den Umbauarbeiten in eine barocke Anlage. Diese war von Westen nach Osten ansteigend terrassiert. Natursteinmauern sicherten die Terrassen und umschlossen den Garten auf der West- und Südseite. Die Orangerie (ab 1827 Gräfliche Bibliothek, heute Landeshauptarchiv), die Einfassungsmauer mit dem Löwentor, ein Putten-Pärchen sowie eine rekonstruierte Lindenallee mit einigen alten Linden und Kastanien sind letzte Zeugen dieser Zeit. Zum Ende des 18.Jahrhunderts trennte man sich von 160 Sandsteinfiguren. Statuen und  Kübelpflanzen wurden an andere herrschaftliche Höfe verkauft. Hecken und Rabatten,Wege und Terrassenmauern wurden aufgegeben. Um 1830 wurde der Garten in einen englischen  Landschaftspark umgewandelt. Ein aus dem Jahre 1870 vorliegender Gestaltungsplan ist heute noch im Wegesystem und in den wesentlichen Parkpartien zu erkennen. Auch die vielen fremdländischen Gehölze – typisch für englische Landschaftsparks – bereichern heute den Altbaumbestand des Gartens. Bereits 1929 ging der Lustgarten in städtischen Besitz über. Im 2. Weltkrieg teilweise zerstört, wurde er in den 1950er Jahren wiederhergestellt und seit dieser Zeit intensiv für kulturelle Veranstaltungen und als Erholungspark genutzt. Aufwändige Rekonstruktionen werden seit 1992 durchgeführt.

Fürstlicher Tiergarten

1435 wird der gräfische Tiergarten erstmals als "Deirgarden" erwähnt. Er befand sich damals im Bereich des Agnesberges, des damaligen Binnigberges. Graf Albrecht Georg zu Stolberg-Wernigerode gründete hier 1568 einen mit Palisaden umzäunten Tiergarten, um darinWild halten zu können. Nach Kahlschlag des Areals im Jahre 1595 verlegten die Grafen ihren Sitz nach Stolberg, sodass sich der Bestand erholte. Das Gebiet wurde 1716 wieder als Tiergarten genutzt, nachdem die Grafen ihren Sitz erneut nach Wernigerode verlegt hatten. Dam- und Blesswild wurde aus dem Ilsenburger Tiergarten eingesetzt. Daneben entstanden Lusthäuser für die gräfliche Familie. Jedermann konnte durch den Tiergarten wandern, die Jagd war jedoch der gräflichen Familie vorbehalten. Seit dem 19. Jahrhundert ist es ein Anliegen, das Gebiet mit seinen Bauwerken, Gedenksteinen und seinem umfangreichenWegesystem als Ort der Erholung für die Öffentlichkeit herzurichten. Der Fürstliche Tiergarten ist in die Gruppe der "Sentimentalen Landschaftsparks" einzuordnen.

www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de

 

Das Christianental nordöstlich des Wernigeröder Stadtteils Nöschenrode. Es befindet sich zwischen dem westlichen Agnesberg (395,1 m), mit dem westlich davon auf dem Burgberg stehenden Schloss Wernigerode, und dem östlichen Fenstermacherberg (466,5 m). Im Tal liegen der Obere und Untere Christianentalteich. Überregional bekannt ist das Christianental durch den dort befindlichen Wildpark Christianental, die am oberen Talende befindliche Waldgaststätte Christianental nebst Schützenhaus sowie das Fischmeister- und benachbarte Forsthaus am Beginn des Tales. Letzteres fand Eingang in den Titel des Romans Das Forsthaus im Christianental von Käthe Papke. Das Gasthaus Christianental ist als Nr. 31 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Zwischen Gast- und Schützenhaus befindet sich ein Gedenkstein für den Kreiswegemeister Otto Plachta.

Quelle: Wikipedia

Schloss Wernigerode

Schloss Wernigerode

Wanderwege um das Schloss Wernigerode

Wanderwege um das Schloss Wernigerode

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