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DWT 2014 - SA 2/19 Roßtrappe - Ort der Vorfahren und Sagen

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Altenbrak Großparkplatz UTM:32 U 634148 5732297
Ziel:Thale - Wandertreff Tourist-Info
Länge:9 km
Dauer:ca. 6 Stunden
Schwierigkeit:am Anfang 2 km mittelschwer - dann leicht
Anfahrt:Anreise:
Aus Richtung Norden: Bad Harzburg auf der B 6 bis
Blankenburg, auf der B 81 in Richtung Hasselfelde bis
Abfahrt Altenbrak.
Aus Richtung Osten: Quedlinburg, Thale , Treseburg, Altenbrak.
Aus Richtung Süden: Braunlage, Hasselfelde, B 81 Richtung Blankenburg, Abfahrt Altenbrak..

UTM: 32 U 636393 5731279
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wanderung zum DWT 2014

Auf der Roßtrappe - der legendere Hufabdruck

Auf der Roßtrappe - der legendere Hufabdruck

Forsthaus Todtenrode - Roßtrappe  mit  Sachsenwall und Roßtrappenfelsen - per Sessellift  nach Thale - Wandertreff Tourist-Info  - Rückfahrt zum Start mit einem Shuttlebus.

Altenbrak ist ein Ortsteil der Stadt Thale. Der Ort erstreckt sich in einem von Osten nach Westen geöffneten Tal, etwa 1,6 km längs der Bode. Zur Talsperre Wendefurth, die Teil der Rappbodetalsperre ist, sind es drei Kilometer. Aus der Natur heraus musste sich Altenbrak zu einem ausgesprochenen Straßendorf entwickeln. Unmittelbare Nachbarorte sind Allrode, Blankenburg (Harz),  Cattenstedt,  Friedrichsbrunn,  Hasselfelde, Treseburg, Wendefurth, Wienrode. In der näheren Umgebung liegen Almsfeld, Todtenrode und das Jagdschloss Windenhütte. Auf der "Waldbühne Altenbrak" mit 1300 Sitzplätzen findet jedes Jahr am ersten Septemberwochenende der „Harzer Jodlerwettstreit“ und im Sommer Theater- und Konzertveranstaltungen statt. Am 5. November 1950 begann im ehemaligen Hängemattenwald die Errichtung einer Waldbühne. Der Hängemattenwald war nach einem  Orkan verwüstet worden. Die Waldbühne wurde in 6500 freiwilligen Aufbaustunden von der Bevölkerung errichtet. Am 30. Juni 1951 wurde die Waldbühne mit der  Operette von  Carl Millöcker Der Vetter aus Dingsda eingeweiht. Seit 2010 gehört die Waldbühne Altenbrak zur Hexentanzplatz GmbH und wird durch die Theater VAROMODI, das Nordharzer Städtebundtheater und die Kulturreederei bespielt.

Wald in der Nähe von Altenbrak befindet sich der Waldgasthof Todtenrode. Der Gasthof ist von Wendefurth, Almsfeld, Altenbrak oder Treseburg aus zu erwandern. Der Gasthof Todtenrode ist auch mit dem Auto zu erreichen. Von der B 81 kommend in Richtung Altenbrak zweigt ein befestigter und ausgeschilderter Waldweg zum Gasthof ab.

Die Roßtrappe ist ein 403 m hoher Granitfels im Harz. Die Roßtrappe erhebt sich hoch über das Bodetal im Harz. Sie ist von Thale, Treseburg oder Wienrode aus auf einer Fahrstraße, zu Fuß oder von Thale mit einem Sessellift zu erreichen. Auf dem Felsen befindet sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts das gleichnamige Berghotel mit Aussichtsterrasse. Nahe dem Hotel liegt die Bergstation des Sessellifts. In der Nähe liegt auch die Winzenburg, eine seit der Jungsteinzeit genutzte, 25 ha große Fliehburg mit etwa 500 m langer Wallanlage aus Felsblöcken und Erdaufschüttung. 1860 wurde dort auch der Winzenburgturm als Aussichtsturm errichtet, der heute nicht mehr zugänglich ist.  

Von der Roßtrappe erschließt sich ein Ausblick auf die Felsen des Hexentanzplatzes, die „Steinerne Kirche“, ins Bodetal und Harzvorland mit der Stadt Thale sowie zum Brocken. Von der Roßtrappe kann man über die Schurre, einen in Serpentinen angelegten Pfad, ins Bodetal absteigen. Aufgrund von Felsstürzen ist die Schurre allerdings zurzeit gesperrt. Als Aufstieg empfiehlt sich der Präsidentenweg (Länge rund 4 km). Die Roßtrappe ist als Nr. 71 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Der Sprungsage nach verfolgte einst der Riese Bodo die schöne Königstochter Brunhilde, die er gegen ihren Willen heiraten wollte. Brunhilde entfloh auf einem weißen Ross, jedoch tat sich plötzlich vor ihr ein tiefer Abgrund auf. Sie setzte mit einem kühnen Sprung zum jenseitigen Felsen über, wobei sie ihre Krone verlor, die im reißenden Fluss versank. Ihr Verfolger stürzte jedoch in die Tiefe. Der Eindruck vom Huf des Pferdes ist noch heute zu sehen. Der Riese Bodo gab dem Flüsschen den Namen Bode. Einer Theorie zufolge könnte es sich beim Felseindruck um  Verwitterungsreste eines  germanischen Opferbeckens handeln.

Quellen: Wikipedia und privat

Blick vom Bösen Kleef auf Altenbrak

Blick vom Bösen Kleef auf Altenbrak

Waldgasthof Todtenrode

Waldgasthof Todtenrode

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