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DWT 2014 - FR 24 Sagenumwobener Hexentanzplatz

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Treseburg Parkplatz Hotel Forelle UTM: 32 U 636393 5731279
Ziel:Wandertreff Tourist-Info Thale
Länge:6,20 km
Dauer:ca. 6 Stunden
Schwierigkeit:7 km - am Anfang 2 km mittelschwer - dann leicht
Anfahrt:Anreise:
Aus Richtung Norden: Bad Harzburg auf der B 6 bis Blankenburg, auf der B 81 in Richtung Hasselfelde bis Cattenstedt, dann Wienrode und Treseburg.
Aus Richtung Osten: Quedlinburg, Thale , Treseburg
Aus Richtung Süden: Braunlage, Hasselfelde, B 81 Richtung Blankenburg, Abfahrt Altenbrak, Treseburg.
UTM: 32 U 636393 5731279
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Hexentanzplatz

Hexentanzplatz

Treseburg - Aussichtspunkt Weißer Hirsch - Pfeildenkmal - Hexentanzplatz - Walpurgishalle -  per Kabinenbahn nach Thale - Wandertreff Tourist-Info  - Rückfahrt zum Start mit einem  Shuttlebus.

Treseburg ist ein Ortsteil von Thale im Landkreis Harz. Treseburg liegt am Zusammenfluss der Luppbode mit der Bode südwestlich von Thale. Unterhalb von Treseburg (flussabwärts) liegt das Naturschutzgebiet Bodetal, durch das ein etwa zehn Kilometer langer Wanderweg nach Thale bzw. zur Roßtrappe führt. Ein weiterer Wanderweg geht von dort aus über die Höhen zum Hexentanzplatz. Ferner beginnt bzw. endet hier der Bode-Selke-Stieg, der unweit des Ortes an der Grube Frieda vorbeiführt. Der Ort hat seine Entstehung dem vom 15. bis 19. Jahrhundert betriebenen Eisen- und Kupferbergbau zu verdanken. Bis 1784 wurden hier auch Holzflöße zusammengestellt, die zur Thaler Hütte bodeabwärts transportiert wurden. Am 1. Juli 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Treseburg in die Stadt Thale eingemeindet.

Der Weiße Hirsch (414 m ü. NN) ist ein hervorragender Aussichtspunkt ca. 150 m über Treseburg im Bodetal, direkt am Europawanderweg. Die Fernsicht über das Bodetal bis hin zum Brocken ist eine Belohnung für jeden Wanderer. Ein idealer Rastplatz für den Wanderer im Bodetal. Er ist als Nr. 67 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Das Pfeil-Denkmal im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt unweit des Bodetals östlich von Treseburg (Thale) steht nahe der am Großen Dambachskopf (454,3 m) befindlichen Försterei Dambachhaus, in dem Erich Honecker sein Jagddomizil hatte, etwa 50 m nordwestlich einer Waldwegkreuzung (468,5 m). Das umzäunte Denkmal besteht aus einem wuchtigen Sockel, auf dem ein kapitaler Hirsche thront. Es wurde zu seinem Andenken von seinen Schülern durch Spenden finanziert und von Professor Mencke, einem Berliner Bildhauer, geschaffen. Die feierliche Enthüllung erfolgte 1865. Die Ortswahl geschah auf Grund der Tatsache, dass Pfeil diese Gegend regelmäßig zwecks Erholung und Jagd aufsuchte und in den Forsten um Thale mit den Studenten der Forstakademie praktische Übungen zur Einteilung und Bewertung der Wälder durchführte. 1825 traf er sich hier auch mit Heinrich Cotta. Seinem Wunsch, hier begraben zu werden, kam seine Familie jedoch nicht nach. Das Pfeil-Denkmal spielt in einer Schlüsselszene des Romans Cécile von Theodor Fontane eine Rolle. Es ist als Nr. 68 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Der Hexentanzplatz ist ein Plateau (454 m ü. NN), hoch über dem Bodetal, gegenüber der Roßtrappe in Sachsen-Anhalt gelegen. Die Bodetal-Seilbahn führt von Thale aus zum Hexentanzplatz. Dort befindet sich auch das Harzer Bergtheater Thale, eines der ältesten Naturtheater Deutschlands, mit 1.350 Plätzen, das 1903 von Ernst Wachler gegründet wurde. Im Museum Walpurgishalle, welche vom Maler Hermann Hendrich erbaut wurde, werden die Sagenwelt des Harzes und Szenen aus Goethes Faust lebendig. Darin ist auch ein Opferstein ausgestellt, der an alte Fruchtbarkeitsriten erinnert. Über den Hexentanzplatz ziehen sich Reste des Sachsenwalles. Dabei handelt es sich um eine 150 m lange Trockenmauer aus Granitsteinen von einst 2 m Höhe. Sie wurde etwa 750 bis 450 v. Chr. errichtet. Die Mauer schirmte Teile des erhöhten Geländes des Hexentanzplatzes ab und diente vermutlich als Fliehburg. Außerdem befindet sich dort der Tierpark Hexentanzplatz, der die Artenvielfalt der Harzregion mit vielen verschiedenen Tierarten repräsentiert; der Alpine-Coaster Harzbob; sowie unterhalb des Bergtheaters die Homburgswarte. Der Hexentanzplatz ist angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem v. a. in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Der Überlieferung nach wurde der Platz zur Kontrolle des Verbots von fränkischen Soldaten bewacht, die von als Hexen verkleideten und auf Besen anreitenden Sachsen verjagt wurden. Ein weiterer alter Kultplatz der Sachsen befindet sich auf dem Brocken. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es am Hexentanzplatz das gleichnamige Berghotel.

Quellen: Wikipedia und privat

Aussichtspunkt Weißer Hirsch

Aussichtspunkt Weißer Hirsch

Pfeildenkmal

Pfeildenkmal

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