GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

DWT 2014 - DO 33 Durch das Mosebachtal und das Beretal zur Eisfelder Talmühle

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Hasselfelde, Hagenstr. 1 (Turnhalle) - UTM: 32 U 627866 5728267
Ziel:Hasselfelde
Länge:11 km
Dauer:ca. 8 Stunden - reine Gehzeit 4 - 5 Stunden
Anfahrt:Hasselfelde liegt an den Bundesstraßen 242 und 81, die wichtige West-Ost bzw. Nord-Süd-Strecken durch den Harz darstellen. Der Ortsteil ist per Bahn über das Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen sowohl von Nordhausen als auch von Gernrode und Quedlinburg über die Selketalbahn zu erreichen. Im Ortszentrum befindet sich der Busbahnhof an dem Linien der Harzer Verkehrsbetriebe, Q-Bus Nahverkehrsgesellschaft und Verkehrsgesellschaft Südharz halten, dadurch hat man in alle Himmelsrichtungen eine Busverbindung.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Harzklub-Wanderung zum DWT 2014

Eisfelder Talmühle

Eisfelder Talmühle

Hasselfelde - Brockenblick - Alte Buchen - Mosebachtal - Beretal - Eisfelder Talmühle (Bahnhof der Harzer Schmalspurbahn - HSB) - Rückfahrt mit der Bahn.

Hasselfelde ist ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken und ein staatlich anerkannter  Luftkurort im  Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Hasselfelde liegt auf dem Hochplateau im Unterharz, in einer kleinen, von der Hassel durchflossenen Senke. Die unmittelbare Umgebung der Stadt ist nicht bewaldet und wird landwirtschaftlich genutzt. Am 1. Januar 2010 schloss sich die Stadt Hasselfelde mit den Gemeinden Elend,  Sorge, Stiege und Tanne sowie den Städten Elbingerode (Harz) und Benneckenstein (Harz) zur Stadt Oberharz am Brocken zusammen.  Trautenstein wurde bereits am 1. Januar 2002 eingemeindet. Wegen seiner zentralen Lage mitten im Harz ist der Ort bei Touristen beliebt. Im Ortsteil Rotacker entstand nach der Wende ein Naturerlebnisdorf mit einer Vielzahl von Ferienhäusern. Auch hat die Stadt Anschluss an die Harzer Schmalspurbahn. Am Ostrand der Stadt entstand im Jahr 2000 als Touristenattraktion der Nachbau einer Westernstadt, Pullman City Harz, deren Geschäftsführer damals gleichzeitig der Bürgermeister von Hasselfelde war. Am 8. April 2006 ist der Park in einen neuen Besitz übergegangen. An der Straße nach Blankenburg befindet sich die Schauköhlerei Stemberg. Von Hasselfelde aus sind seit der Öffnung der innerdeutschen Grenze Ausflüge in alle Richtungen und naturbelassene Landschaften möglich. Durch die Stadt führt der Harzer Hexenstieg - Südroute an der Hasselvorsperre vorbei in Richtung Köhlerei Stemberg.

Die Bere ist ein etwa 17 km langer, linker und nordöstlicher  Zufluss der  Zorge im  Südharz in  Thüringen und Sachsen-Anhalt. Häufig – auch auf im Handel erhältlichen Wanderkarten – kommt es zu einer Falschschreibung als Behre. Die Bere entspringt auf halben Weg zwischen Birkenmoor und Breitenstein. Ihre Quelle liegt zwischen dem Birkenkopf (599,8 m), dem Gillenkopf 558,2 m und der  Großen Harzhöhe (599,3 m) und besitzt quellnahe Zuflüsse von der benachbarten Schalliete (595,1 m) und Oberlaufzuflüsse vom Leckenkopf (546,9 m) und Mittellaufzuflüsse unter anderem vom Poppenberg (600,6 m). Kurz nach ihrer Quelle bis etwa zum Bahnhof Eisfelder Talmühle bildet die Bere den Grenzbach zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie fließt entlang der Selketalbahn, ab dem Bahnhof Eisfelder Talmühle entlang der Harzquerbahn, dann vorbei an den Rabensteiner Stollen – in Netzkater – und durch Ilfeld. Schließlich mündet die Bere in Niedersachswerfen in den Helme-Zufluss Zorge.

Eisfelder Talmühle ist ein  Schmalspurbahnhof der  Harzquerbahn und der Selketalbahn an der B 81 im Tal der Bere auf halben Weg zwischen  Ilfeld und  Hasselfelde in einer Höhe von 352 m ü. NN. Er wurde am 15. September 1898 von der Nordhausen-Wernigeröder Eisenbahn-Gesellschaft (NWE, genannt Harzquerbahn) eröffnet und erhielt am 1. Juli 1905 Anschluss an die Strecken der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn-Gesellschaft (GHE, genannt Selketalbahn). Der 1787 geborene Carl-Heinz Eisfeld erbaute 1838 im Beretal eine Schrotmühle, die Eißfeldtsche Mühle. Nachdem in Ilfeld 1847 eine Königlich Hannoversche Postspedition eingerichtet worden war, wurde 1867 die Eisfelder Talmühle ein Posthalt. Ein Gaststättenanbau ergänzte nun das neue Ausflugsziel.Mit der Verbindung der beiden Bahngesellschaften NWE und GHE erhielt der neue Bahnhof 1905 anstelle einer bisherigen Holzbude sein jetziges repräsentatives Bahnhofsgebäude. Als die Schrotmühle durch Brandstiftung im Jahr 1913 völlig abbrannte, wurde im Stationsgebäude eine Gaststätte eingerichtet. Heute wird der Betrieb von den Harzer Schmalspurbahnen durchgeführt. Bis 1945 war er Gemeinschaftsbahnhof der NWE und der GHE. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Streckenabschnitt zwischen Stiege und Straßberg demontiert, so dass der Ast Eisfelder Talmühle–Hasselfelde von der Harzquerbahn mit betrieben werden musste. Erst seit 1983 ist durch die Deutsche Reichsbahn die Strecke wieder aufgebaut und ein durchgehender Verkehr bis Gernrode ermöglicht worden. Nach Stilllegung der Bahnstrecke Frose–Quedlinburg wurde der Abschnitt zwischen Quedlinburg und Gernrode auf Schmalspur mit der Spurweite 1000 mm umgebaut. Seit 4. März 2006 ist die Strecke bis Quedlinburg befahrbar, seit 26. Juni 2006 verkehren auf der Strecke planmäßig Züge. er Bahnhof Eisfelder Talmühle war bis Anfang der 1990er Jahre mit einem Fahrdienstleiter besetzt. Anschließend verfiel das Bahnhofsgebäude, die Gaststätte blieb geschlossen. Nach einem Verkauf in den letzten Jahren an einen privaten Investor wurde das Bahnhofsgebäude saniert und inzwischen eine Gaststätte eröffnet. Neben den beiden Bahnhöfen Drei Annen Hohne und Alexisbad ist es der dritte Bahnhof im Harz, wo sehenswerte Doppelausfahrten zweier Dampflokomotiven zu beobachten sind, wenngleich im täglichen Betrieb heute moderne Triebwagen vorherrschend sind. In letzter Zeit wieder häufiger sind im Bahnhof Eisfelder Talmühle Schotterzüge anzutreffen, die im benachbarten Steinbruch Unterberg beladen, hier zusammengestellt und nach Nordhausen gebracht werden. Es ist der einzige Güterverkehr der Harzer Schmalspurbahnen.

Quellen: Wikipedia und privat

Dampflokomotive der Harzer Schmalspurbahn

Dampflokomotive der Harzer Schmalspurbahn

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,39 MB)

« zurück zur Übersicht »