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DWT 2014 - MI 25 Zwei Talsperren Wanderung

Rubrik:Wandern, Mountainbiking, Eintagestour
Start:Hasselfelde, Hagenstr. 1 (Turnhalle) UTM: 32 U 627866 5728267
Ziel:Hasselfelde
Länge:19,85 km
Dauer:ca. 8 Stunden
Schwierigkeit:mittlere Schwierigkeit; gute Kondition ist hilfreich
Anfahrt:Hasselfelde liegt an den Bundesstraßen 242 und 81, die wichtige West-Ost bzw. Nord-Süd-Strecken durch den Harz darstellen. Der Ortsteil ist per Bahn über das Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen sowohl von Nordhausen als auch vonGernrode und Quedlinburg über die Selketalbahn zu erreichen. Im Ortszentrum befindet sich der Busbahnhof an dem Linien der Harzer Verkehrsbetriebe, Q-Bus Nahverkehrsgesellschaft und Verkehrsgesellschaft Südharz halten, dadurch hat man in alle Himmelsrichtungen eine Busverbindung.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Hasselvorsperre

Hasselvorsperre

Hasselfelde - Hagenmühle - Hasselvorsperre - Altes Wasserwerk - Rappbodevorsperre - Weiße Brücke - Trautenstein (Busrückfahrt möglich) - Trageburg - Harzer Hexen Stieg - Hasselfelde. Einkehrmöglichkeit am Ende der Wanderung in der Hagenmühle

Hasselfelde ist ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken und ein staatlich anerkannter  Luftkurort im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Hasselfelde liegt auf dem Hochplateau im Unterharz, in einer kleinen, von der Hassel durchflossenen Senke. Die unmittelbare Umgebung der Stadt ist nicht bewaldet und wird landwirtschaftlich genutzt. Am 1. Januar 2010 schloss sich die Stadt Hasselfelde mit den Gemeinden Elend, Sorge, Stiege und Tanne sowie den Städten Elbingerode (Harz) und Benneckenstein (Harz) zur Stadt Oberharz am Brocken zusammen. Trautenstein wurde bereits am 1. Januar 2002 eingemeindet. Wegen seiner zentralen Lage mitten im Harz ist der Ort bei Touristen beliebt. Im Ortsteil Rotacker entstand nach der Wende ein Naturerlebnisdorf mit einer Vielzahl von Ferienhäusern. Auch hat die Stadt Anschluss an die Harzer Schmalspurbahn. Am Ostrand der Stadt entstand im Jahr 2000 als Touristenattraktion der Nachbau einer Westernstadt, Pullman City Harz, deren Geschäftsführer damals gleichzeitig der Bürgermeister von Hasselfelde war. Am 8. April 2006 ist der Park in einen neuen Besitz übergegangen. An der Straße nach Blankenburg befindet sich die Schauköhlerei Stemberg. Von Hasselfelde aus sind seit der Öffnung der innerdeutschen Grenze Ausflüge in alle Richtungen und naturbelassene Landschaften möglich. Durch die Stadt führt der Harzer Hexenstieg - Südroute an der Hasselvorsperre vorbei in Richtung Köhlerei Stemberg.  

Die Hasselvorsperre, auch Vorsperre Hassel genannt, im Harz ist eine  Vorsperre der  Rappbodetalsperre bei  Hasselfelde im Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt. Die Stauanlage wurde von 1956 bis 1959 errichtet. Sie besteht aus Talsperre,   Wasserwerk und Stausee. Ihre rund 21,5 m hohe Staumauer staut die Hassel zum etwa 25 ha großen Hasselstausee auf. Die Vorsperre dient der Trinkwasserversorgung und gehört zum Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt. Der Zweck der Vorsperre ist die mechanische und biologische Vorreinigung des Wassers, bevor es in die Hauptsperre fließt. Im Stausee kommt das Wasser zur Ruhe, so dass sich Fremdstoffe absetzten können. Das Trinkwasser kann durch in der Mauer befindliche Öffnungen mit Schützenverschlüssen aus unterschiedlichen Höhen entnommen und übergeleitet werden. Die Staumauer wurde von 1956 bis 1959 erbaut. Über der Gründungssohle ist sie 21 m, und insgesamt ist sie etwa 21,5 m hoch. Die Bauwerkskrone ist 141,3 m lang und 2,50 m breit. Das Bauwerk enthält zirka 14.000 m³ Stahlbeton. Sein Untergrund besteht zum überwiegenden Teil aus Grauwacke und in geringem Maße aus dünnspaltendem Tonschiefer. Der Stausee ist etwa 25 ha groß. In Süd-Nord-Richtung erstreckt er sich – ungefähr entlang der Stausee-Mittellinie gemessen – auf rund 2 km Länge, und er ist maximal zirka 400 m[3] breit. Er hat rund 1,47 Mio. m³ Speicherraum und 1,64 Mio. m³ Gesamtstauraum. Seine Wasseroberfläche liegt auf 432,8 m ü. NN und sein Einzugsgebiet ist zirka 44,1 km² groß.Im Normalfall ist der Stausee, weil er nicht dem Hochwasserschutz dient, ständig mit Wasser gefüllt, und über die regelbare Wasserabgabe wird das Trockenfallen der Flusstäler verhindert. Um den Stausee und über den Staudamm führt ein etwa 5,6 km langer Rundwanderweg. Die Hasselvorsperre ist als Nr. 53 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Angeln im Stausee ist mit Genehmigung möglich, Schwimmen ist verboten.

Die Rappbodevorsperre ist eine der beiden Vorsperren der Rappbode-Talsperre. Diese ist das Kernstück des Rappbode-Talsperrensystems im Ostharz, das vom Talsperrenbetrieb des Landes Sachsen-Anhalt betrieben wird und zu dem noch die Hasselvorsperre und die Talsperren  Königshütte, Mandelholz und Wendefurth gehören. Die Rappbodevorsperre bei Trautenstein wird mit der Hauptsperre zusammen zur  Trinkwasserversorgung  und zum  Hochwasserschutz genutzt. In der Vorsperre wird die Rappbode gestaut. Sie hat eine 25 m hohe Gewichtsstaumauer als Absperrbauwerk. Die Umgebung der Rappbodevorsperre eignet sich zum Wandern. Das Ostufer wird durch zahlreiche Felsklippen verziert. Auf dem wichtigsten Uferfelsen, wo die Talsperre heute und die Rappbode früher einen kleinen Knick macht, befand sich einst die Trageburg, die zur Bewachung eines alten Fernhandelsweges diente.

Trautenstein im Harz ist ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Der Luftkurort hat etwa 600 Einwohner. rautenstein liegt im Unterharz im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt. Es befindet sich direkt nördlich der Mündung des Dammbachs in die Rappbode und nahe dem Südende der Rappbodevorsperre. Etwa 3,3 km südlich des Dorfs befindet sich die Carlshaushöhe, auch Bärenhöhe genannt, auf deren 626,3 m hohem Gipfel der Carlshausturm, ein Funk- und Aussichtsturm der Harzer Schmalspurbahn, steht. Die wichtigste Verbindungsstraße ist die durch Trautenstein in Richtung Hasselfelde bzw. Braunlage führende Bundesstraße 242. Im Jahre 1701 wurde am „Druidenstein“ eine barocke Fachwerkkirche mit hölzernem  Tonnengewölbe und  Hufeisenempore errichtet. Der Taufstein ist ein klassizistischer Harzer Eisenguss von 1830 und in der Form eines antiken Altars gestaltet. Zum 300. Jahrestag der Einweihung wurde die Kirche umfassend renoviert und erstrahlt mit dem Sternenhimmel nun in neuem Glanz. Auch die restaurierte Engelhardt-Orgel mit dem freistehenden Spieltisch und den elf Registern aus dem Jahre 1834 ist seit 2008 wieder spielbar.

Am Geburtshaus des Baurates und Bahndirektors Albert Schneider (1838–1910), dem heutigen Pfarramt in Trautenstein, befindet sich eine Gedenkplatte mit seinem Namen, des Weiteren wurde 2010 zu seinen Ehren die Bergstraße in Albert-Schneider-Straße umbenannt, in welcher auch sein Geburtshaus steht. Albert Schneider wurde 1833 als Sohn des  Pfarrers in  Trautenstein geboren. Er war von 1873 bis 1886 Bahndirektor in Blankenburg (Harz), bis 1892 Vorstand der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn (HBE) und ab 1893 Vorsitzender des Aufsichtsrats. Als Verantwortlicher für den Bau der Bahnlinie zwischen Blankenburg und Elbingerode (Harz) setzte er den Einsatz einer Normalspur- statt einer Schmalspurbahn durch, um die sonst notwendigen Umladearbeiten in Blankenburg zu vermeiden. In Zusammenarbeit mit dem Erbauer der Schweizer Rigibahn entwarf er eine hier weltweit erstmals eingesetzte Mischform aus Zahnrad- und Adhäsionsbetrieb, die die Überwindung der Steigungen bis zu 6,1 % ermöglichte. 1886 war Schneider auch Mitbegründer und erster Vorsitzender des Hauptvorstandes des Harzklubs. Albert Schneider starb 1910 in Bad Harzburg. Die Albert-Schneider-Straße in Bad Harzburg und Trautenstein sowie ein  Denkmal  nahe dem  Ziegenkopf erinnern an ihn. Gedenktafeln befinden sich zudem an seinem Geburtshaus in Trautenstein und am Bahnhof in Blankenburg, in dem er längere Zeit wohnte. 

Die Trageburg ist eine Burgruine an der Rappbodevorsperre.  Sie liegt etwa 2 km nördlich von Trautenstein, einem Ortsteil von Oberharz am Brocken, am Nordufer der unter anderem von der Rappbode gespeisten und 1961 fertiggestellten Rappbodevorsperre auf etwa 460 m ü. NN. Die Rappbode passierte die einstige Burg tief unten – östlich der Einmündung des Allerbachs. Geschichtlich ist kaum etwas über die Trageburg bekannt. In einer Urkunde von 1654 wird sie Draburg genannt. Sie diente zum Schutz eines alten Fernhandelswegs, der von Süd nach Nord über den Harz führte. Von der Trageburg sind noch der Burgkegel, spärliche Mauerreste, Gräben und Wälle vorhanden. Ihr Standort ist ein Bodendenkmal und steht unter Denkmalschutz. Die Trageburg ist als Nr. 52 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Quellen: Wikipedia und privat

 

Rappbodevorsperre mit dem Trageburgfelsen.jpg

Rappbodevorsperre mit dem Trageburgfelsen.jpg

Trautenstein: Kirche am Druidenstein

Trautenstein: Kirche am Druidenstein

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