GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

DWT 2014 - SO 03 Durch das sagenhafte Ilsetal

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Großparkplatz Ilsetal
Ziel:Ilsenburg
Länge:13,15 km
Dauer:ca. 6 Stunden
Anfahrt:Ilsenburg -Großparkplatz Ilsetal
UTM: 32 U 0615135 5746215
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Harzklub-Wanderung zum DWT 2014

Ilsetal

Ilsetal

Ilsetal - Ilsefälle - Plessenburg - Ilsestein - Ilsenburg

Der Weg führt uns auf dem Heinrich-Heine-Weg bergauf die Ilse entlang. Nach 2 km erreichen wir den Fuß des Ilsesteins. Wir gehen weiter bergauf und erreichen die Ilsefälle. Der Weg führt uns um den Gebbertsberg herum in Richtung Plessenburg. Die Plessenburg war einst fürstlicher Jagdbesitz und ist heute eine rustikale Waldgaststätte, umgeben von weitläufigen Wiesen und dichtem Fichten- bzw. Buchenbestand.
Hier kreuzen sich Wanderwege aus allen Himmelsrichtungen. Wir wandern weiter, auf einem bequemen Weg, zu den Paternosterklippen und zum Ilsestein. Schautafeln erläutern, dass wir auf historischem Boden stehen. Im 11. Jh. soll hier die erste Burganlage gestanden haben, strategisch günstig mit 150 m über der Talsohle. Etwas unterhalb unseres Standortes ist das Ausflugslokal Ilsestein. Ein bequemer Fahr- und Fußweg führt uns hinunter ins Ilsetal und zum Blochhauer.

Das Ilsetal liegt am nördlichen Harzrand. Vom Nationalparkort Ilsenburg am Fuße des Harzes bis hinauf ins Quellgebiet der Ilse – nahe dem Brockengipfel – erstrecken sich die verschiedenen Waldgesellschaften des Harzes. Heinrich Heine beschrieb das Ilsetal mit seinem Flüsschen Ilse und dem darüber thronenden Ilsestein im heutigen Nationalpark Harz.Wenn man am Nordrand sich dem Harz nähert, so fallen seine markanten Berge auf. Zwischen Goslar und Wernigerode sind seine Berge besonders eindrucksvoll, wenn steile Gipfel aus dem flachen Tal herauswachsen. Zwischen den Bergen markieren im Harz sehr tiefe Schluchtentäler die Landschaft. Neben der Ilse sind hier auch die parallelen Täler der Oker, der Ecker und der Bodezu nennen. Über den Heinrich-Heine-Weg und die Plessenburg kann man den Brocken (1141 m ü. NN) von Ilsenburg (250 m ü. NN) auf 15 km Wegstrecke ersteigen.Am oder nahe dem Ilsetal befinden sich diese Stempelstellen der Harzer Wandernadel (flussabwärts betrachtet; mit Stempelstellen-Nummern): Gelber Brink (22), Große Zeterklippe (10), Brockenhaus (9), Stempelsbuche (8), Bremer Hütte / Obere Ilsefälle (6), Gasthaus Ilsestein (30) und Froschfelsen (5).  

Das Waldgasthaus Plessenburg bietet Rastsuchenden Wanderern, Mountainbikern und Spaziergängern Gelegenheit in den Gasträumen und dem großzügig gestalten Außenbereich zu verweilen. Sie erreichen das Waldgasthaus über zahlreiche Wanderwege, ob von Ilsenburg über die Ilsefälle (ca. 8 km), dem Ilsestein (ca. 4,5 km), Darlingerode (ca. 4,5 km) oder Drei Annen Hohne (ca. 10 km).

Der Ilsestein, früher auch Ilsenstein genannt, ist eine Granitfelsformation des Harzes nahe der Stadt Ilsenburg im Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt. Der Ilsestein befindet sich im Oberharz innerhalb des Naturparks Harz/Sachsen-Anhalt im Nationalpark Harz, wobei die Grenze des Nationalparks entlang des direkt östlich der Felsformation befindlichen Waldwegs verläuft. Sein auf 473,2 m ü. NN gelegener Gipfel erhebt sich etwa 130 bis 160 m hoch über den direkt westlich in Süd-Nord-Richtung vorbei fließenden Oker-Zufluss Ilse. Auf dem Ilsestein befand sich im 10. Jahrhundert auch eine kleine, unmittelbar nach der Umwandlung der alten Ilsenburg in ein Kloster errichtete Trutzburg. Sie wurde bereits nach 100-jährigem Bestehen um 1107 zerstört. Ihre Lage konnte rekonstruiert werden. Auf dem Gipfelfels ließ Graf Anton zu Stolberg-Wernigerode (1785–1854) am 18. Oktober 1814, ein Jahr nach dem Gefecht bei Möckern am ersten Tag der Völkerschlacht bei Leipzig, ein eisernes Kreuz errichten. Es dient der Erinnerung an seine in den Befreiungskriegen (1813–1815) gefallenen Freunde und Bekannten. Am 18. Oktober 1913 wurde im Beisein von Fürst Christian-Ernst zu Stolberg-Wernigerode (1864–1940) eine zusätzliche Gedenktafel mit der Erläuterung der Entstehungsgeschichte des Eisenkreuzes von 1814 enthüllt. Um den Ilsestein ranken sich mehrere Sagen, die zum Beispiel Heinrich Pröhle zu Papier brachte. Johann Wolfgang von Goethe erwähnt den Ilsestein in der Walpurgisnacht-Szene in Faust I sowie zusammen mit Heinrichshöhe und Schnarcherklippen in Faust II. Heinrich Heine beschreibt in Die Harzreise, wie er den Ilsestein besteigt. Ein „Ilsenstein“ wird im ersten Akt von Adelheid Wettes Textbuch zur Märchenoper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck erwähnt. Vom Gipfel des Ilsesteins fällt der Blick zum naheliegenden Brocken, der sich etwa im Südwesten erhebt, in das Ilsetal mit dessen Randbergen sowie nach Norden nach Ilsenburg und in das Harzvorland. Der Ilsestein ist als Nr. 30 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Quelle: Wikipedia

Plessenburg

Plessenburg

Ilsestein

Ilsestein

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,50 MB)

« zurück zur Übersicht »