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Rundwanderung Hinzel (Landesforsten)

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Parkplatz K116 gegenüber dem Wasserwerk (Bhf Oerel)
Ziel:Parkplatz K116 gegenüber dem Wasserwerk (Bhf Oerel)
Länge:5,43 km
Schwierigkeit:Gute Forstwege, einfach zu gehen, keine Höhenunterschiede;
bei Regenwetter sind feste Schuhe sinnvoll.
Anfahrt:Auto: B 71 aus Bremervörde Richtung Beverstedt,
nach der Ortschaft Oerel rechts Richtung Hipstedt
(ausgeschildert) abbiegen, kurz nach dem Dorf
Oerel-Bahnhof sehen Sie links das Wasserwerk
und rechts gegenüber den großzügigen Parkplatz.
Bahn: Mit den Regionalzügen der Elbe-Weser-
Verkehrsbetriebe (EVB) aus Bremerhaven oder
Bremervörde bis Oerel-Bahnhof, von dort sind es
nur 5 Fußminuten bis zum »Hinzel«.
Kontakt:Niedersächsisches Forstamt Saupark
Joachim Hansmann
Regionaler Pressesprecher Niedersachsen Mitte
Jagdschloss
31832 Springe

Tel.: 05041 9468-14
Joachim.Hansmann@nfa-saupark.niedersachsen.de
www.landesforsten.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Im Herzen des Elbe-Weser-Dreiecks liegt der anerkannte
Erholungsort Bremervörde. Diese Stadt bietet mit
ihrem Natur- und Erlebnispark der ganzen Familie eine
abwechslungs- und erlebnisreiche Ausflugsmöglichkeit.
Um Ihren Hunger brauchen Sie sich dabei keine Sorgen zu
machen: Bei dem vielfältigen gastronomischen Angebot ist
es leicht, das Richtige zu finden.


Ganz egal, ob Sie zunächst die Stadt
genossen haben und sich in die Ruhe
des Waldes zurückziehen möchten
oder ob Sie der Appetit nach einem
Spaziergang in ein gemütliches Lokal
zieht: Bremervörde ist stets eine gute
Adresse! Attraktiver Mittelpunkt ist
der Vörder See, in dessen Nähe Sie
einen sehr interessanten Apothekerund
Bauerngarten mit 150 Heilkräutern
besuchen können. Wenn Sie
Bremervörde Richtung Bremerhaven/
Beverstedt verlassen und hinter Oerel
auf der K 116 Richtung Hipstedt fahren,
liegt nach Oerel-Bahnhof, gegenüber
dem Wasserwerk, an der rechten
Straßenseite ein Parkplatz: Der Startpunkt
für Ihre Wanderung.
Ihre Wanderung führt Sie durch den
östlichen Teil des Hinzels und eines
der größten zusammenhängenden
Waldgebiete im nördlichen Elbe-
Weser-Dreieck. Schon wenige Meter,
nachdem Sie auf dem gut befestigten
Forstweg in den Wald eingetaucht
sind, verliert sich das Geräusch gelegentlich
vorbeifahrender Autos auf
der Kreisstraße – nun können Sie
entspannt die Ruhe der Waldeinsamkeit
genießen!
Wenngleich im Wald das Nadelholz,
insbesondere die Fichte, deutlich
überwiegt: Direkt am Wegesrand
stehen immer wieder mächtige und
tief beastete Buchen. Besonders Ganz egal, ob Sie zunächst die Stadt
genossen haben und sich in die Ruhe
des Waldes zurückziehen möchten
oder ob Sie der Appetit nach einem
Spaziergang in ein gemütliches Lokal
zieht: Bremervörde ist stets eine gute
Adresse! Attraktiver Mittelpunkt ist
der Vörder See, in dessen Nähe Sie
einen sehr interessanten Apothekerund
Bauerngarten mit 150 Heilkräutern
besuchen können. Wenn Sie
Bremervörde Richtung Bremerhaven/
Beverstedt verlassen und hinter Oerel
auf der K 116 Richtung Hipstedt fahren,
liegt nach Oerel-Bahnhof, gegenüber
dem Wasserwerk, an der rechten
Straßenseite ein Parkplatz: Der Startpunkt
für Ihre Wanderung.
Ihre Wanderung führt Sie durch den
östlichen Teil des Hinzels und eines
der größten zusammenhängenden
Waldgebiete im nördlichen Elbe-
Weser-Dreieck. Schon wenige Meter,
nachdem Sie auf dem gut befestigten
Forstweg in den Wald eingetaucht
sind, verliert sich das Geräusch gelegentlich
vorbeifahrender Autos auf
der Kreisstraße – nun können Sie
entspannt die Ruhe der Waldeinsamkeit
genießen!
Wenngleich im Wald das Nadelholz,
insbesondere die Fichte, deutlich
überwiegt: Direkt am Wegesrand
stehen immer wieder mächtige und
tief beastete Buchen. Besonders Ganz egal, ob Sie zunächst die Stadt
genossen haben und sich in die Ruhe
des Waldes zurückziehen möchten
oder ob Sie der Appetit nach einem
Spaziergang in ein gemütliches Lokal
zieht: Bremervörde ist stets eine gute
Adresse! Attraktiver Mittelpunkt ist
der Vörder See, in dessen Nähe Sie
einen sehr interessanten Apothekerund
Bauerngarten mit 150 Heilkräutern
besuchen können. Wenn Sie
Bremervörde Richtung Bremerhaven/
Beverstedt verlassen und hinter Oerel
auf der K 116 Richtung Hipstedt fahren,
liegt nach Oerel-Bahnhof, gegenüber
dem Wasserwerk, an der rechten
Straßenseite ein Parkplatz: Der Startpunkt
für Ihre Wanderung.
Ihre Wanderung führt Sie durch den
östlichen Teil des Hinzels und eines
der größten zusammenhängenden
Waldgebiete im nördlichen Elbe-
Weser-Dreieck. Schon wenige Meter,
nachdem Sie auf dem gut befestigten
Forstweg in den Wald eingetaucht
sind, verliert sich das Geräusch gelegentlich
vorbeifahrender Autos auf
der Kreisstraße – nun können Sie
entspannt die Ruhe der Waldeinsamkeit
genießen!
Wenngleich im Wald das Nadelholz,
insbesondere die Fichte, deutlich
überwiegt: Direkt am Wegesrand
stehen immer wieder mächtige und
tief beastete Buchen. Besonders beeindruckend sind die Reste der
abgestorbenen Laubbäume, das so
genannte »Totholz«.
Ganz gezielt werden diese Baumreste
stehen gelassen, um Spechten, Fledermäusen,
höhlenbrütenden Vögeln
und verschiedenen Insekten Nahrung
und Brutstätte zu sichern. Der Natur
wird hier nicht ganz uneigennützig
durch gezielte forstliche Maßnahmen
geholfen: Viele der Totholzbewohner,
Insekten wie auch Vögel, haben Borkenkäfer
ganz oben auf ihrem Speisezettel
stehen. Sprich: Je mehr dieser
Borkenkäfer, die durch ihren Fraß
besonders die Fichten zum Absterben
bringen, vertilgt werden, desto geringer
wird die Gefahr eines Befalls am
wertvollen Nutzholz.
Weiter geht es auf Ihrer Wandertour:
Dichtere und aufgelockerte Nadelholzbestände
mit viel Nachwuchs wechseln
sich im Laufe Ihrer Wanderroute
ab. Auf jeden Fall lohnt sich ein kurzer,
auf der Karte eingezeichneter
Abstecher zur ehemaligen Revierförsterei
Hinzel. Zwar existiert das Wohngebäude
nicht mehr, aber die einstige
Heckenanlage und der alte Baumbestand
lassen erahnen, wo einst die
Försterei stand.
Sie haben übrigens gute Chancen,
während Ihrer Wanderung Forstwirte
bei ihrer Arbeit zu beobachten:
Besonders in ausgeprägten Nadelwäldern
ist es das erklärte Ziel der
Landesforsten, den Laubholzanteil
zu erhöhen. Gerade im Frühjahr sind
die Forstwirte unterwegs, um dementsprechende
Pflanzarbeiten vorzunehmen.
Werfen wir einen historischen Blick
zurück: Der Hinzel hatte im Zweiten
Weltkrieg eine bedeutende Rolle –
hier befand sich das so genannte
»Sperrzeugamt«, in dem im Wesentlichen
Munition und Munitionsteile für die Marine hergestellt wurden.
Trotz intensiver Bemühungen der
Alliierten wurden diese Einrichtungen
bis zum Kriegsende nicht entdeckt.
Da die verfallenden Anlagen im Laufe
der Zeit eine Gefahr für spielende
Kinder, aber auch für die Tierwelt
darstellten, hat man sie nach und
nach abgetragen und entsorgt. Lediglich
die diversen Hügel im Hinzel
bleiben auf lange Zeit Zeugen dieser
Bunker, Schuppen und Häuser. Gelegentlich
können Sie auch noch
anhand alter Obstbäume oder Hecken
erkennen, dass es sich hier einst um
bebautes Gelände handelt.
Der Hinzel ist übrigens ein bekanntes
Damwildrevier: Im Wesentlichen
kommt neben Rehen und Wildschweinen
das Damwild als Hauptwildart
am häufigsten vor. Es handelt
sich hierbei um die kleinere der beiden
einheimischen Hirscharten –
ausgewachsene Hirsche können bis zu
90 Kilogramm schwer werden und
tragen dann ein weit ausladendes
Geweih mit schaufelähnlichen Stangen.
Da das Damwild tagaktiv ist und in
größeren Rudelverbänden auftaucht,
ist die Chance, bei Ihrer Wanderung
einige Tiere zu sehen – je nach Tageszeit
– relativ hoch. Am wahrscheinlichsten
ist der Anblick des Damwildes
in den frühen Stunden des Vormittages,
da es nach der Nahrungsaufnahme
gerne »umherbummelt«. Selbstverständlich
wird auch heute im Hinzel
die Jagd ausgeübt, der ein oder
andere Hochsitz deutet darauf hin.
Natürlich gibt es auf Ihrer Wanderung
auch etwas »auf die Ohren«: Es ertönt
der Gesang zahlreicher Singvögel.
Wegen des vielen Totholzes werden
Sie auch das Klopfen oder den Ruf
des Schwarz- und Buntspechtes hören.
Kurzum: Ein Gang auf der beschriebenen
Route durch den Hinzel ist
pures Walderleben, abseits der uns
sonst umgebenden Geräuschkulisse,
begleitet von dem Gefühl, einen
geschichtsträchtigen Forst zu durchschreiten.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (2,06 MB)

Urheber: Niedersächsisches Forstamt Saupark 2013

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