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DWT 2014 - SA 2/22 Holzskulpturen auf dem Harzer Försterstieg

Rubrik:Wandern
Start:Tourist-Info in Lautenthal
Ziel:Tourist-Info in Lautenthal
Länge:10 km
Dauer:ca. 4 Stunden
Anfahrt:Lautenthal Tourist-Info, Kaspar-Bitter-Str.
UTM: 32 U 588620 57474400
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wanderung zum DWT 2014

Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (2.v.li.) mit Dr. Klaus Merker, dem Präsidenten der Niedersächsischen Landesforsten, bei der Eröffnung des Skulpturenparks.

Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (2.v.li.) mit Dr. Klaus Merker, dem Präsidenten der Niedersächsischen Landesforsten, bei der Eröffnung des Skulpturenparks.

Auf dem Harzer Försterstieg zwischen Lautenthal und Wildemann führt die Wanderung an Holzskulpturen vorbei, die Motorsägen-Schnitzkünstler 2011 gefertigt haben.

Einkehrmöglichkeiten gibt es am Ende der Tour in Lautenthal.

Übrigens:

Der Harzer Försterstieg ist ein neuer markanter Weitwanderweg im Naturpark Harz (Niedersachsen).
Der 60 Kilometer lange Weg erschließt den Wanderern die landschaftliche Schönheit, die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensräume sowie die historischen Besonderheiten des Westharzes. Der Harzer Försterstieg verläuft von der historischen Kaiserstadt Goslar über Wolfshagen, vorbei an den Bergbauorten Lautenthal, Wildemann und Bad Grund zu den Hochflächen um Clausthal-Zellerfeld. Er führt nach Süden vorbei an Buntenbock und Lerbach nach Riefensbeek-Kamschlacken bei Osterode. Er tangiert drei wichtige Talsperren des Westharzes: Die Granetalsperre, die Innerste-Talsperre und die Sösetalsperre. Der Harzer Försterstieg ist ein gemeinsames Projekt der Niedersächsischen Landesforsten und des Harzklub e.V. und trägt als Logo ein grünes Eichenblatt. Ein besonderes Augenmerk entlang des Weges wird auf die Erläuterung und das Kennenlernen des LÖWE-Programms (Langfristige ökologische Waldentwicklung) gelegt, ein Programm, welches seit 1993 kontinuierlich durch die Niedersächsischen Landesforsten umgesetzt wird. Diese Maßnahmen wurden für den Besucher nachvollziehbar und erlebbar gestaltet. Der Wanderweg ist durch zahlreiche Aussichtspunkte gekennzeichnet und verbindet wesentliche Elemente, die den Westharz auszeichnen: Eine schroffe landschaftliche Vielfalt, unterschiedliche Waldformen und Biotope, den historischen Bergbau, die Wassernutzung und den Hochwasserschutz sowie eine pflegliche und nachhaltige Holznutzung in Kombination mit Umwandlung nicht standortgerechter Baumbestände. Der Weg integriert in weiten Teilen den historischen "Innerste Rennstieg", welcher bereits in der Bronzezeit zum Warentransport und zur Nachrichtenübermittlung genutzt wurde. Der Harzer Försterstieg wurde am 15. Mai 2010 feierlich auf der Brombergshöhe oberhalb von Lautenthal eingeweiht.

Der Harzer Försterstieg zwischen Goslar und der Sösetalsperre ist von sofort an nicht nur für Naturliebhaber, sondern auch für Kunstfreunde interessant. Zumindest für diejenigen, die etwas für handfeste Motorsägen-Schnitzereien übrig haben. Am 24.08.2011 wurde am Harzer Försterstieg von Landwirtschaftsminister Gert Lindemann und Dr. Klaus Merker, dem Präsidenten der Niedersächsischen Landesforsten, ein Skulpturenpfad (Kettensägen-Kunst für Wanderer) eröffnet. Der Skulpturenpfad zwischen Wolfshagen und Riefensbeek-Kamschlacken mit 20 Eichenholz-Werken wurde am Mittwoch offiziell eröffnet. Wer die Kunstwerke betrachten will, muss allerdings gut zu Fuß sein. Die mannshohen Bildnisse sind an markanten Punkten des Wanderweges aufgestellt. Der im vergangenen Jahr eröffnete Försterstieg, der von Goslar über Wildemann bis Riefensbeek führt, ist rund 60 Kilometer lang. Als „Brücke zwischen Landschaft, Kunst und Mensch" bezeichnete Landwirtschaftsminister Gert Lindemann den Pfad. Rund 100 Gäste waren zu der kleinen Eröffnungsfeier zum Albertturm gekommen. Eine Gruppe Jugendlicher aus mehreren Ländern, die bei Revierförster Christoph Steingaß ihren Dienst verrichten, durfte die dort aufgestellte Skulptur, eine Weltkugel, enthüllen.

Quellen: Harzer Förtsterstieg und Goslarsche Zeitung

Am Luchsdenkmal in Richtung Tränkebachhütte

Am Luchsdenkmal in Richtung Tränkebachhütte

Holzskulptur am Wegessrand

Holzskulptur am Wegessrand

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (4,44 MB)

Urheber: Harzklub e. V. und Harzer Försterstieg

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