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DWT 2014 - MI 23 Der wilde Wald am Stöberhai - ein Naturwald lüftet sein Geheimnis

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Wieda Ortsausgang - L 601 in Richtung Braunlage
Ziel:Wieda Ortsausgang - L 601 in Richtung Braunlage
Länge:12 km
Dauer:ca. 5 Stunden
Anfahrt:Wieda Ortsausgang - L 601 in Richtung Braunlage - UTM: 32 U 609387 5722523
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Bahnhof Stöberhai

Bahnhof Stöberhai

Durch die Niedersächsischen Landesforsten wandern wir auf den 699 m hohen Stöberhai.  Hier schützen Förster seit über 40 Jahren den Naturwald und überlassen die Natur sich           selbst.

 

Der Stöberhai im Mittelgebirge Harz ist mit etwa 720 m ü. NN der höchste Berg des Südharzes im gemeindefreien Gebiet Harz desniedersächsischen Landkreises Osterode am Harz. In älterer Literatur wird häufig die Höhe von 731 m ü. NN angegeben; teils sind auch 718 m (Höhenangabe am Berggipfel; Ostkuppe; ⊙),714 m (Westkuppe; ⊙; etwa 500 m westnordwestlich des Gipfels) oder 699 m[ Höhe zu finden; letzteres bezieht sich auf eine Höhenangabe an einem Pfad östlich unterhalb des Berggifels. Ein Wegweiser auf dem Berggipfel (Ostkuppe) enthält die Höhenangabe720 m ü. NN[1]. Die Herkunft des Namens Stöberhai ist nicht dokumentarisch gesichert. Es wird angenommen, dass hier ein Köhler namens Stöberseinen „Hai" hatte[4], womit im Harz die Kohlstelle des Köhlers im Wald bezeichnet wurde. Der Begriff ist abgeleitet von Hain, was sich zudem mit der früher bezeugten Nutzung des Stöberhais als Waldeinschlag deckt. Ein Führer durch den Luftkurort Wieda aus dem Jahr 1931 kennt noch einen „oberen Hai" auf dem Berg mit Aussicht nach Hohegeiß. Bemühungen des früheren Wiedaer Forstmeisters Stein zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus seinen alten Akten und durch Umfrage in den benachbarten preußischen Forstämtern einen Köhler Stöber nachzuweisen, blieben allerdings ohne Erfolg.  Der Stöberhai liegt im Naturpark Harz zwischen dem an der Oder befindlichen Oderstausee im Westen und Nordwesten und der an der Wieda gelegenen Ortschaft Wieda im Südosten. Etwas westsüdwestlich des Gipfels entspringt die Steina (auch Steinaer Bach genannt). Der untere Bergteil ist überwiegend mit Buchenwald, der obere mit dunklem Fichtenbestand bewachsen. Auf dem Stöberhai treffen sich die Hauptwege von den Orten der Umgebung, so von Wieda, Bad Sachsa, dem Ravensberg, Steina, Bad Lauterberg, St. Andreasberg und Braunlage. Vorbei am Berg führt der Harzer Baudensteig.

Der Stöberhai ist von allen Seiten durch eine Vielzahl von Wanderwegen erreichbar, obgleich von Westen und Norden kommend der Oderstausee umwandert werden muss. Der Hauptzugang ist die asphaltierte, für den öffentlichen Verkehr gesperrte Straße, die von Wieda hinauf zum Stöberhai führt. Auch von Bad Lauterberg führte einst eine asphaltierte Straße hinauf zum Gipfel. Die finanziellen Mittel, die eigentlich nur zur Sprengung und Trümmerbeseitigung des Aufklärungsturms vorgesehen waren, reichten auch noch für den vollständigen Rückbau dieser Straße aus. Die frühere Asphaltdecke wurde dabei durch eine sehr grobe Schotterdecke ersetzt, die selbst mit Mountain-Bikes nur schwer zu befahren ist. Wesentlich besser mit Fahrrädern befahrbar ist der nur langsam ansteigende Wanderweg entlang der Steina. Ein deutlich steilerer Weg führt vom Weinglastal nahe dem ehemaligen Bahnhof Stöberhai hinauf zum Gipfel. Die obigen Zugangswege können durch zahlreiche, ebenfalls recht gut begehbare Nebenwege vielfältig variiert werden.

Der Stöberhai ist als Nr. 159 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Die Stempelstelle hängt in der wenige Meter nordnordwestlich des Berggipfels stehenden Schutzhütte Stöberhaihütte (⊙).

Quelle: Wikipedia

Am Stöberhai - Platz des fr. Horchpostens

Am Stöberhai - Platz des fr. Horchpostens

Wanderhütte des Harzklubs am Stöberhai

Wanderhütte des Harzklubs am Stöberhai

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Urheber: Harzklub e. V.

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