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DWT 2014 - FR 25 Hercynia Curiosa - Harzer Dolomiten

Rubrik:Wandern
Start:Parkplatz Einhornhöhle im Südharz
Ziel:Einhornhöhle
Länge:5,2 km
Dauer:ca. 5 Stunden
Anfahrt:von Scharzfeld - Harzstraße (K 9) - in nördl. Richtung unter der Umgehungsstraße hindurch zum Parkplatz "Einhornhöhle".
UTM: 32 U 597087 5721698
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder, Beschilderung Karstwanderweg und Baudensteig
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Burgruine Scharzfeld

Burgruine Scharzfeld

Rundwanderung durch die Dolomitenfelsen zur Einhornhöhle und Burgruine Scharzfeld und zum Frauenstein - Sagen, Mittelalter und Mythen.

Die Burg Frauenstein ist eine abgegangene Höhenburg auf einem Dolomitfelsen, der „Frauensteinklippe", zwischen dem Ort Scharzfeld und der Stadt Bad Lauterberg im Harz im Landkreis Osterode am Harz (Niedersachsen). Die Burg Frauenstein diente als Beobachtungsposten auf dem strategisch günstigen Felsen als zusätzliche Absicherung der etwa 300 Meter südwestlich gelegenen Burg Scharzfels. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges wurde die Frauensteinklippe die ganze Kuppe einnehmend auf einer Grundfläche von etwa 25 mal 30 Meter zu Festung ausgebaut. Im Siebenjährigen Krieg kapitulierte 1761 die Burg Scharzfels und die Burg Frauenstein wurde von den französischen Truppen gesprengt. Der heutige Burgstall zeigt nur noch Reste des Burggrabens, des Walles und Teile des Burgkellers.

Die Burgruine Scharzfels ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage bei Scharzfeld am Harz im niedersächsischen Landkreis Osterode am Harz.Seit ihrer Errichtung im 10. Jahrhundert galt sie als uneinnehmbare Festung. Die Burg wurde erst während des Siebenjährigen Kriegs1761 nach einer Belagerung erobert und gesprengt. Die Burgruine Scharzfels befindet sich östlich des Ortsteils Scharzfeld der Stadt Herzberg am Harz. Sie liegt in einem Waldgebiet auf einem etwa 376 m ü. NN hohen Bergrücken etwa 150 Meter über dem Tal der Oder. Ihre Kernburg ist als Felsenburg auf einem etwa 20 Meter hohen Dolomit-Felsen ausgeführt. Der Burgruine etwa 400 Meter nordöstlich vorgelagert erhebt sich der felsige Frauenstein (ca. 400 m ü. NN), der einst einen Beobachtungsturm und ein Vorwerk trug.Die Burgruine Scharzfels ist als Nr. 151 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Sie liegt am Karstwanderweg und am Harzer Baudensteig. Die Nordseite des Dolomitfelsens wird zum Klettern benutzt.

Die Einhornhöhle ist die größte Schauhöhle im Westteil des Harzes bei Scharzfeld im gemeindefreien Gebiet Harz desniedersächsischen Landkreises Osterode am Harz. Die Karsthöhle im Zechstein-Dolomit ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Die Einhornhöhle liegt im Oberharz im Naturpark Harz. Sie befindet sich nahe dem Herzberger Ortsteil Scharzfeld. Der überdachte Eingangsbereich der Schauhöhle, die auch einen etwas weiter südwestlich gelegenen Natureingang hat, liegt etwa 1,8 km (Luftlinie) nordöstlich der Scharzfelder St.-Thomas-Kirche auf der Ostflanke der bewaldeten Brandköpfe (ca. 391 m ü. NN) auf etwa 370 m ü. NN. 1905 wurde die Einhornhöhle durch Bau eines Eingangsstollens für Besucher leichter zugänglich gemacht. Inzwischen sind 270 Meter der Gesamtlänge von 610 Metern als Schauhöhle erschlossen. Die Höhle wird durch einen Verein betreut und kann mit einem Führer betreten werden. Die Einhornhöhle ist als Nr. 101 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Sie liegt am Karstwanderweg und am Harzer Baudensteig.Einer Sage nach hängt die Entdeckung der Höhle mit der nahegelegenen Steinkirche Scharzfeld zusammen. In der höhlenartigen Steinkirche habe in heidnischer Zeit eine alte und weise Frau gelebt, die Ratsuchenden geholfen habe. Eines Tages habe sie ein Mönch in schwarzer Kutte in Begleitung von fränkischen Kriegern vertrieben. Ein Einhorn soll sie vor ihren Verfolgern geschützt haben. Die Frau schloss sich der Hexengemeinde auf dem Hexentanzplatz des Brockens an. Danach sei der schwarze Mönch in einem Erdloch verschwunden, was zur Entdeckung der Einhornhöhle geführt habe. Eigentlich gab es aber keine Entdeckung der Höhle, da sie schon seit der Steinzeit bekannt war und nie in Vergessenheit geraten ist.

Quelle: wikipedia

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Urheber: Harzklub e. V.

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