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DWT 2014 - DO 32 Oberharzer Wasserregal - Weltkulturerbe - Der Dammgraben als Lebensader des Oberharzer Bergbaus

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Torfhaus - Parkplatz westl. Jugendherberge an der L 504 in Richtung Altenau
Ziel:Clausthal-Zellerfeld - Oberharzer Bergwerksmuseum
Länge:27 km
Dauer:8 Stunden
Anfahrt:Torfhaus - Parkplatz westl. Jugendherberge an der L 504 in Richtung Altenau. UTM: 32 U 605674 5739734
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder und Dennert-Tannen uns Hinweisschilder der Harzwasserwerke
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de und Harzwasserwerke Clausthal-Zellerfeld - Tel. 05323-93920

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Dammgraben bei Altenau

Dammgraben bei Altenau

Blochschleife - Nabetaler Wasserfall - Kellwasser Wasserlauf - Förster-Ludwig-Platz - Grabenhaus Rose - Dammhaus - Sperberhaier Damm - Polsterberger Hubhaus - Dietrichsberg - Clausthal-Zellerfeld.

Die Wanderung beginnt in Torfhaus am Parkplatz beim Sender Harz an der Landstraße in Richtung Altenau und endet in Clausthal-Zellerfeld. Die Gesamtstrecke ist etwa 25 Kilometer lang. Gesamthöhenunterschied beträgt rund 200 Meter, der steilste Abschnitt befindet sich am Anfang der Strecke im Bereich des Magdeburger Weges. Ohne weiteres kann der Wanderweg am Dammgraben auch in umgekehrter Richtung gegangen werden. Vom Parkplatz am Sender Harz gehen wir rechts in den Wald in Richtung Blochschleife, wo der Dammgraben beginnt.  Am Ende des Blochschleifegrabens",  i. H.  Einlauf des Kellwasser Wasserlaufes, gibt es einen etwa 150 m langen, steilen Trampelpfad hoch zum Magdeburger Weg, auf den er etwa 100 Meter östlich des Nabetaler Wasserfalls (Wehr Nabetaler Graben) stößt. Dieser Trampelpfad ist auch Bestandteil unseres WasserWanderWeges Nr. 6 „Dammgraben", wobei die Ausschilderung in Gegenrichtung verläuft. Wir erreichen den Magdeburger Weg, den wir in westlicher Richtung  folgen. Auf diesem passieren Nabetaler Wasserfall, bevor wir  nach etwa zwei Kilometern mit der "Wiege des Dammgrabens" die erste größere Sehenswürdigkeit entlang der Wanderroute erreichen. Ab hier folgen wir  im Wesentlichen nur noch dem Verlauf des Dammgrabens. Nach rund 3,5 Kilometern sind wir am Förster-Ludewig-Platz angelangt und treffen einen Kilometer weiter wieder auf die nach Altenau führende Landstraße. Wir  überqueren diese Straße und gehen weiter auf dem rechts vom Dammgraben befindlichen Weg. Etwa sieben Kilometer vom Startpunkt bei Torfhaus entfernt kommen wir  an die Stelle, an welcher die Große Oker auf den Dammgraben trifft. Hier befinden sich umfangreiche Bauwerke zur Regulierung der Wassermenge im Graben. Bei Kilometer 9,5 erreichen wir den Kleinen Gerlachsbach. Hier endete im Jahre 1734 der Dammgraben. Nach weiteren rund 500 Metern gelangen wir zur Einmündung des Großen Gerlachsbaches und zur Eisenquelle. Anschließend folgen wir weiter dem Dammgraben, bis wir den Abzweig nahe der Bundesstraße 498 und dem dortigen Parkplatz "Dammgraben" erreichen. An dieser Stelle trennen sich für etwa einen Kilometer der historische Wassergraben und der Wanderweg. Wir überqueren die genannte Bundesstraße und gehen auf der anderen Seite zum rund 300 Meter entfernten Fieke-Märtens-Brunnen und weiter zum Großen Kolk. Dort gibt es ein Wiedersehen mit dem von links herannahenden Dammgraben, in welchen wenig später der Morgenbrodstaler Graben einmündet. Gleich darauf fließt das Wasser in ein großes Rohr und durch dieses über den Sperberhaier Damm. Hier am südöstlichen Ende dieses einzigartigen Harz-Äquaduktes beginnt auch der Wasserwanderweg "Alter Dammgraben". Die nächsten 10,5 Kilometer Wegstrecke folgen wir  nun seinem Lauf und gehen zunächst über den etwa einen Kilometer langen Sperberhaier Damm. Auf der weiteren Wegstrecke kommen wir an zahlreichen Mundlöchern von unterirdischen Wasserläufen vorbei, durch welche der Dammgraben im 19. Jahrhundert deutlich verkürzt wurde. Als erstes treffen Sie hierbei auf den Rothenberger und anschließend auf den Kalte-Küche-Wasserlauf. Eine bedeutende Wegmarke stellt das ehemalige Polsterberger Hubhaus oberhalb des Karl-Reinecke-Platzes dar. An dieser Stelle haben wir die Möglichkeit, auf dem "Wasserwanderweg Polsterthal" einen kleinen Abstecher zum Polstertaler Teich und den Resten der wasserwirtschaftlichen Anlagen in seiner Umgebung zu machen. Folgen wir weiter dem Dammgraben, gelangen wir  nach kurzer Zeit zum Einlaufmundloch des Coventhaier Wasserlaufes. Von diesem führt uns der Wasserwanderweg "Alter Dammgraben" zum Fortuner Teich, doch auch hier bietet sich eine durchaus interessante Alternativstrecke an: Statt nach rechts biegen man  links ab und geht zum Jägersbleeker Teich. Unterhalb des Teichdammes geht man  ein Stück am Jägersbleeker Graben entlang und nähert sich dem Fortuner Teich aus südlicher Richtung. So gelangt man zum Auslaufmundloch des Coventhaier Wasserlaufes und trifft somit wieder auf das ans Tageslicht zurückgekehrte Wasser des Dammgrabens. Wir  folgen diesem Wassergraben, bis sein Wasser vom Neuen Dietrichsberger Wasserlauf aufgenommen wird und wandern am Westufer des Fortuner Teiches am trockengelegten Grabenstück bis zum nordwestlichen Ende des Teichdammes. Ab hier geht es nun wie gehabt weiter auf dem Wasserwanderweg "Alter Dammgraben" entlang des wasserlosen Grabenabschnittes.  Auf dem folgenden Wegstück passieren Sie die beiden Mundlöcher des Alten Dietrichsberger Wasserlaufes sowie die ehemalige Bahntrasse der Innerstetalbahn (Oberharzbahn). Der Alte Dammgraben befindet sich nun für einige Zeit in Sichtweite zu dieser in den späten 1970er Jahren demontierten Eisenbahnstrecke. Während der Bahndamm fast schnurgerade verläuft, folgt der Wanderweg neben dem einstigen Wassergraben jeder noch so kleinen Geländekontur. Östlich von Clausthal-Zellerfeld gelangen wir  zum Übergang vom Neuen Dietrichsberger Wasserlauf zum Bielenwieser Wasserlauf. Das Wasser des Dammgrabens erblickt hier auf einer Länge von weniger als 20 Metern das Tageslicht, bevor es wieder im Inneren der Berge verschwindet. Der Weg des Grabenwassers durch den unterirdischen Wasserstollen beträgt rund 360 Meter. Wir  dagegen folgen dem Wanderweg neben dem deutlich längeren trockenen Grabenstück. Wir gehen am Langer Teich in Richtung Stephanstift (Voigtlust) und von dort um den Unteren Eschenbacher Teich in den Ortskern von Clausthal-Zellerfeld bis zum Oberharzer Bergwerksmuseum. Hier endet unsere Wanderung.

Quellen: Wikipedia und harzlife und Harzwasserwerke

Sperberhaier Damm an der B 242

Sperberhaier Damm an der B 242

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Urheber: Harzklub e. V.

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