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DWT 2014 - SA 2/21 Hercinia Curiosa - Sagenhafter Lichtenstein

Rubrik:Wandern
Start:Parkplatz Gipswerk SHG an der B 241 zw. Osterode und Dorste
Ziel:Parkplatz Gipswerk SHG an der B 241 zw. Osterode und Dorste
Länge:5, 5 km
Dauer:ca. 4 Stunden
Anfahrt:Parkplatz Gipswerk SHG an der B 241 zw. Osterode und Dorste - UTM: 32 U 582165 5730223
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Hinweisschilder und Wegemarken "Karstwanderweg"
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wanderung zum DWT 2014

Mammutstein

Mammutstein

Rundwanderung durch die Gipskarstlandschaft am Lichtenstein mit Mammutstein, Burgruine und Lichtensteinhöhle - Sagen und moderne Märchen;Der Karstwanderweg ist ein über 250 km langer, ausgeschilderter und markierter Wanderweg im Landkreis Osterode am Harz in Niedersachsen, im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis in Thüringen sowie im Landkreis in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Er führt vom niedersächsischen Förste durch die Karstlandschaft des Südharzes, unter anderem durch die Rüdigsdorfer Schweiz, ins sachsen-anhaltische Pölsfeld. Weiterhin gibt es einen Abschnitt, der in Thüringen von Auleben nach Bad Frankenhausen führt. Der Weg erschließt zahlreiche Naturschönheiten, darunter Höhlen wie die Heimkehle und die Barbarossahöhle,  Dolinen,  Erdfälle wie der Juessee und die Schwimmende Insel, zu- und abflusslose Gewässer wie der Aschenhütter Teich, der Wiedensee und der Kesselsumpf, Moorlandschaften wie die Teufelsbäder, Karstquellen wie die Rhumequelle und das Teufelsloch, Bachschwinden und Flussversinkungen wie der Bauerngraben und die Versickerung der Sieber, sowie zahlreiche Gipsfelsen. Am  westlichsten Punkt des Karstwanderweges,  in der Ortschaft  Förste, dringt am Harz-West- Abbruch salzhaltiges Tiefenwasser auf. Die Schüttung der hier auftretenden  Quellen ist erheblich, so dass sie früher mehrere Mühlen antrieben. Seit den 60er Jahren wird das vorzügliche Quellvorkommen balneologisch genutzt. Südlich von Förste befindet sich der Lichtenstein mit der  Burg Lichtenstein, welche erstmals im Jahr 1404 urkundlich erwähnt wurde. Sie wechselte mehrfach den Eigentümer, diente als Pfandobjekt, wurde 1567 verlassen und geriet damit in Verfall. Am NordwestHang des Lichtensteins befindet sich das Naturdenkmal  Lichtensteinhöhle. In dieser seit 1972 bekannten Gipshöhle wurden 1980 nach Bezwingung einer extremen Engstelle als Fortsetzung mehrere kleine Kammern entdeckt. Die Kammern enthielten teilweise übersinterte Skelette von Menschen der jüngeren Bronzezeit. Einzelne Nachfahren  aus dieser 3000 Jahre alten Familienbegräbnisstätte leben noch heute im Sösetal, wie DNA-Tests zeigten.  Befunde und Funde der Höhlengrabung sind im HöhlenErlebnisZentrum in Bad Grund ausgestellt.

Quellen: Wikipedia und Karstwanderweg.

Ruine Lichtenstein

Ruine Lichtenstein

Nähe Lichtensteinhöhle

Nähe Lichtensteinhöhle

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Urheber: Harzklub e. V.

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