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DWT 2014 - DO 29 Deutsche Geschichte am Harzer Grenzweg

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Hohegeiß (Heimatmuseum) Ecke Lange Straße/Brunnenweg
Ziel:Hohegeiß
Länge:ca. 12 km
Dauer:ca. 6 Stunden
Anfahrt:über die B 4 aus Bad Barzburg/Braunlage bzw. Nordhausen über Rothesütte bis zur Tourist-Info in der Kirchstr. - Parkplätze - UTM: dann zu Fuß zum Heimatmuseum - UTM:
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub Schilder und Hinweistafeln Grünes Band
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Harzer Grenzweg am Grünen Band

Harzer Grenzweg am Grünen Band

Vorab nur beim Wandertag: Einweisung im Heimatmuseum - Grenzverlauf/militärische Nutzung durch die Grenztruppen der NVA. Wanderung: Hohegeiß - Ring der Erinnerungen - Grenzmuseum in     Sorge - Bahnhof Sorge - Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn nach Benneckenstein - zurück nach Hohegeiß

Der Harzer Grenzweg, der zum größten Teil direkt auf verschwiegenen Grenzpfaden oder dem früheren "Kolonnenweg" entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze verläuft, verbindet auf einzigartige Weise die Natur, Kultur und Geschichte des Harzes. Er bildet das "Rückgrat" des Grünen Bandes im Harz und überquert das Gebirge auf einer abwechslungsreichen und teilweise anspruchsvollen Wanderroute zwischen dem Großen Fallstein bei Osterwieck im Norden und dem Grenzlandmuseum Tettenborn (Bad Sachsa) im Süden. Auf rund 100 Kilometern des Weges erleben Sie hautnah deutsche Zeitgeschichte. Durch das Tal der Ecker, lange Jahre ein Grenzfluss, windet sich der Weg entlang der Eckertalsperre  durch deren Mitte ebenfalls die Grenze verlief  zum Brocken hinauf. Vorbei am Dreieckigen Pfahl, einem historischen Dreiländerstein, geht es unterhalb des Wurmbergs zum Grenzöffnungsgedenkstein zwischen Braunlage und Elend. Relikte der Deutschen Teilung bewahrt das Freilandgrenzmuseum bei Sorge. Der Ring der Erinnerung und der Dreiländerstein am Jägerfleck bei Benneckenstein sind zeitgenössische Grenzmarken auf dem Weg zum Kloster Walkenried, das einen faszinierenden Einblick in die Bedeutung der Zisterzienser für die Entwicklung der Region gibt. Der Harzklub hat den Weg komplett mit neuer Beschilderung versehen. Informationstafeln klären über schützenswerte Biotope und historische Stätten am Wegesrand auf. Für den, der es genauer wissen will, werden von speziell geschulten Wanderführern geführte Touren angeboten.

Hohegeiß ist ein heilklimatischer Kur- und Wintersportort im Harz und seit dem 1. Juli 1972 ein Stadtteil von Braunlage im Landkreis Goslar in Niedersachsen (Deutschland). Das Dorf hat etwa 1.000 Einwohner. Das Bergdorf Hohegeiß liegt im Naturpark Harz. Es befindet sich zwischen Sorge im Nordnordosten und Benneckenstein im Osten (beide in Sachsen-Anhalt), Rothesütte im Südosten (Thüringen), Zorge im Süden und Braunlage im Nordnordwesten (beide in Niedersachsen). Durch das auf etwa 570 bis642 m ü. NN[ gelegene Dorf führt im Abschnitt zwischen Braunlage und Rothesütte die den Harz querende Bundesstraße 4. Die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt (früher innerdeutsche Grenze) führt am nordöstlichen Ortsrand vorbei; an dieser Grenze liegt etwa 3,3 km südöstlich des Dorfs das DreiländereckNiedersachsen-Sachsen-Anhalt-Thüringen, wo der Drei-Länder-Stein steht. Nahe dem Dorf breitet sich das Naturschutzgebiet Dicke Tannen aus.

Direkt an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen befindet sich der Ring der Erinnerungen, der vom Umwelt- und Landschaftskünstler Herman Prigann in den 1990er Jahren geschaffen worden ist. Aus abgestorbenem Holz hat der Künstler dort nach dem Vorbild eines Hexenkreises einen großen Ring geschaffen, in dem sich wie in einer Benjeshecke viele Vögel aufhalten.

Das Grenzmuseum Sorge (511 m ü. NN ist ein öffentlich und ohne Eintritt zugängliches Freilandmuseum bei Sorge im Harz. Es befindet sich unmittelbar an der früheren innerdeutschen Grenze südöstlich von Braunlage und soll an die Teilung Deutschlands in die Deutsche Demokratische Republik und Bundesrepublik Deutschland erinnern. Im Grenzmuseum sind original erhaltene Grenzanlagen der DDR zu besichtigen, darunter ein Stück Grenzzaun, die Hundelaufanlage, Teile des Signalzaunes und desKolonnenweges aus Betonplatten, ein Beobachtungsturm (B-Turm) und eine DDR-Grenzsäule.

Das Grenzmuseum Sorge wird vom gleichnamigen Verein betreut und ist seit 2006 als Nr. 46 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Hohegeiß

Hohegeiß

Am ehemaligen Kolonnenweg

Am ehemaligen Kolonnenweg

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Urheber: Harzklub e. V.

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