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DWT 2014 - SA 02/4 Den Harzer Hexenstieg entdecken

Rubrik:Wandern
Start:Altenau - Busparkplatz im Schultal
Ziel:Altenau
Länge:15 km
Dauer:6 bis 7 Stunden
Anfahrt:Busparkplatz Altenau, Schultal:
B 4 bis Torfhaus - L 504 bis Altenau oder B 242 Abzw. B 498 in Richtung Altenau.
UTM: 32 U 599898 5740249
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub Schilder und Wegweiser des Nationalparks Harz
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Bruchberg mit Wolfswarte

Bruchberg mit Wolfswarte

Altenau - Wolfswarte - Altenau

Der Harzer Hexenstieg ist ein knapp 100 km langer Wanderweg, der von Osterode durch den Harz über den Brocken nach Thale führt. Er ist ein Projekt von Harzer Tourismusverband e.V. und Harzklub und einbezogen in das System der Harzer Wandernadel. Der seit 2007 zertifizierte Qualitätswanderweg verbindet die Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und führt durch die Landkreise Osterode, Goslar und Harz. Der Harzer-Hexen-Stieg durchquert zwischen Altenau und Drei-Annen-Hohne den Nationalpark Harz. Im Herbst 2013 feiert der mitteldeutsche Fernwanderweg sein 10-jähriges Jubiläum. Der Hexenstieg führt von Osterode über Lerbach nach Buntenbock, einen von den Oberharzer Teichen umgebenen Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld. Die Oberharzer Teiche sind Bestandteil des Oberharzer Wasserregales zu dem auch der Dammgraben gehört. Dem Dammgraben folgend passiert der Weg das Dammhaus sowie das zu Altenau gehörende Grabenhaus Rose. Vorbei am Förster-Ludwig-Platz und Nabentaler Wasserfall erreicht der Weg über die Steile Wand  Torfhaus. In Torfhaus teilt sich der Hexenstieg: Die Hauptroute führt über den Goetheweg auf den Brocken, teilweise parallel zur Brockenbahn und von dort nach Königshütte. Eine Alternativroute umgeht den Brocken und führt zu weiteren Einrichtungen des Oberharzer Wasserregals wie dem Oderteich und dem Rehberger Graben. Über Sankt Andreasberg und Braunlage erreicht der Weg wieder die Hauptroute.  Von Königshütte aus führen zwei Alternativrouten nach Altenbrak. Ein Weg geht über Rübeland entlang der Rübelandbahn, der andere verläuft an der Rappbode-Talsperre vorbei. Von Altenbrak geht der Weg weiter über Treseburg, wo der Bode-Selke-Stieg abzweigt, nach Thale, wo der Harzer Hexenstieg endet. Der Name des Wanderweges leitet sich davon ab, dass außer dem Brocken und dem Hexentanzplatz in Thale auch weitere mystische Stätten wie der Bruchberg oder Braunlage passiert werden.

Der Bruchberg im Oberharz ist mit etwa 927 m ü. NN der zweithöchste Berg in Niedersachsen und der dritthöchste Berg des Mittelgebirges Harz. Im Nationalpark Harz gelegen gehört er zum gemeindefreien Gebiet Harz des Landkreises Goslar. Der Bruchberg liegt in der Kernzone des Nationalparks Harz südöstlich des Kernorts der Bergstadt Altenau, südwestlich vom Altenauer Ortsteil Torfhaus und etwas nördlich von Sankt Andreasberg, einem Stadtteil von Braunlage. In Richtung Nordosten fällt der Berg über die Felsklippen der Steilen Wand in das Kellwassertal mit dem Flörichshaier Graben ab, und nach Südosten zum Oderteich. Im Südwesten geht der Berg etwa an der  Bundesstraße 242 in den Höhenzug Auf dem Acker über und in Richtung Nordwesten fällt er nach Altenau und damit zum Tal der Oker ab. Der Bruchberg ist eine locker bewaldete Hochfläche mit sanft ansteigender Gipfelkuppe (ca. 927 m). Etwa 700 m nordnordöstlich davon liegt die Wolfswarte (ca. 918 m), eine aus verwittertem Acker-Bruchberg-Quarzit bestehende, waldlose Kuppe. Bei guter Sicht ist von dort zum Beispiel der Brocken zu sehen. Die felsige Wolfswarte ist gut vom Glockenberg in Altenau, von Schulenberg und auch von Torfhaus aus zu erkennen. Von Altenau führt der Wolfswarter Weg, im oberen Teil auch Oberer Bruchbergweg genannt, am Okerstein vorbei ziemlich direkt hinauf zur Wolfswarte. Der Weg ist über mehrere Verbindungswege mit der Steile-Wand-Straße Altenau-Torfhaus verbunden. Am einfachsten erreicht man die Wolfswarte, wenn man auf den letzten Verbindungsweg auf etwa 760 m Höhe, kurz vor dem ersten Parkplatz an der Steilen Wand und nach ein paar hundert Metern auf den steilen und naturnahen Butterstieg abzweigt. Auch von Torfhaus führt ein direkter, etwa 4 km langer Weg hinauf. Die Wolfswarte ist seit 2007 als Nr. 135 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Der Dammgraben bei Altenau

Der Dammgraben bei Altenau

Wolfswarte im Sommer

Wolfswarte im Sommer

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Urheber: Harzklub e. V.

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