GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

DWT 2014 - DI 19 Höhlen und Ruinen

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Bad Lauterberg - Ecke Lutterstraße/Am Heibek
Ziel:Bad Lauterberg
Länge:22 km
Dauer:8 bis 9 Stunden
Anfahrt:Bad Lauterberg - Ecke Lutterstraße/Am Heibek; UTM: 32 U 601015 5720990
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Einhornhöhle

Einhornhöhle

Einhornhöhle (Einkehrmöglichkeit und Höhlenbesichtigung) - Steinkirche - Burgruine Scharzfeld (Einkehrmöglichkeit) - Frauenstein - Bad Lauterberg (Tourenvorschlag).

Die Einhornhöhle ist die größte Schauhöhle im Westteil des Harzes bei Scharzfeld im gemeindefreien Gebiet Harz desniedersächsischen Landkreises Osterode am Harz. Die Karsthöhle im Zechstein-Dolomit ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Sie befindet sich nahe dem Herzberger Ortsteil Scharzfeld. Nahe dem Schauhöhleneingang steht eines der drei Informationszentren des Nationalen Geoparks Harz - Braunschweiger Land - Ostfalen. Etwas nordwestlich oberhalb davon liegt eine Waldwegkreuzung auf 381,2 m ü. NN. 1905 wurde die Einhornhöhle durch Bau eines Eingangsstollens für Besucher leichter zugänglich gemacht. Inzwischen sind 270 Meter der Gesamtlänge von 610 Metern als Schauhöhle erschlossen. Die Höhle wird durch einen Verein betreut und kann mit einem Führer betreten werden. Die Einhornhöhle ist als Nr. 101 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Sie liegt am Karstwanderweg und am Harzer Baudensteig. Einer Sage nach hängt die Entdeckung der Höhle mit der nahegelegenen Steinkirche Scharzfeld zusammen. In der höhlenartigen Steinkirche habe in heidnischer Zeit eine alte und weise Frau gelebt, die Ratsuchenden geholfen habe. Eines Tages habe sie ein Mönch in schwarzer Kutte in Begleitung von fränkischen Kriegern vertrieben. Ein Einhorn soll sie vor ihren Verfolgern geschützt haben. Die Frau schloss sich der Hexengemeinde auf dem Hexentanzplatz des Brockens an. Danach sei der schwarze Mönch in einem Erdloch verschwunden, was zur Entdeckung der Einhornhöhle geführt habe. Eigentlich gab es aber keine Entdeckung der Höhle, da sie schon seit der Steinzeit bekannt war und nie in Vergessenheit geraten ist.

Die Steinkirche Scharzfeld ist eine Höhle auf dem Steinberg im Herzberger Ortsteil Scharzfeld im Landkreis Osterode am Harz in Südniedersachsen. In der Altsteinzeit diente sie Rentierjägern als Lagerplatz. Im Mittelalter wurde sie zu einem Kirchenraum mit Friedhofsvorplatz, der ab dem 16. Jahrhundert in Vergessenheit geriet. Heute liegt die Steinkirche innerhalb des Naturschutzgebiets Steinberg und der Karstwanderweg führt an der Höhle vorbei. Ab dem 9. Jahrhundert diente die Höhle als Kirchenraum. Davon zeugt eine in den Fels geschlagene Kanzel am Eingang. Außerdem wurde aus dem Stein eine Nische zu einem Altar herausgehauen. Der Höhleneingang war damals mit einem Vorbau verschlossen. Darauf deuten vorgefundene Fundament- und Dachziegelreste. Auf dem Vorplatz vor der Höhle fanden in mittelalterlicher Zeit bis ins 16. Jahrhundert etwa 100 Bestattungen im Erdboden statt. Der Zeitraum ließ sich anhand von Münzfunden bestimmen. Die Toten wurden überwiegend in Holzsärgen bestattet. Im Unterschied dazu war eine Grabstelle ein reines Steingrab, das in den steinernen Untergrund geschlagen worden war. Es lag unmittelbar vor der Kanzel der Steinkirche und enthielt das Skelett einer Frau. Die Höhle wurde 1586 zum letzten Mal urkundlich erwähnt.

Die Burgruine Scharzfels ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage bei Scharzfeld am Harz im niedersächsischen Landkreis Osterode am Harz. Seit ihrer Errichtung im 10. Jahrhundert galt sie als uneinnehmbare Festung. Die Burg wurde erst während des Siebenjährigen Kriegs 1761 nach einer Belagerung erobert und gesprengt. Die Burgruine Scharzfels befindet sich östlich des Ortsteils Scharzfeld der Stadt Herzberg am Harz. Sie liegt in einem Waldgebiet auf einem etwa 376 m ü. NN hohen Bergrücken etwa 150 Meter über dem Tal der Oder. Ihre Kernburg ist als Felsenburg auf einem etwa 20 Meter hohen Dolomit-Felsen ausgeführt. Der Burgruine etwa 400 Meter nordöstlich vorgelagert erhebt sich der felsige Frauenstein (ca. 400 m ü. NN), der einst einen Beobachtungsturm und ein Vorwerk trug. Die Burgruine Scharzfels ist als Nr. 151 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Sie liegt am Karstwanderweg und am Harzer Baudensteig. Die Nordseite des Dolomitfelsens wird zum Klettern benutzt.

(Quelle: Wikipedia)

Steinkirche

Steinkirche

Ruine Scharzfeld

Ruine Scharzfeld

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (2,11 MB)

Urheber: Harzklub e. V.

« zurück zur Übersicht »