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HK Harzüberquerung auf dem Kaiserweg

Rubrik:Wandern
Start:Großparkplatz Bad Harzburg - Bustransfer zum Start
Ziel:Bad Harzburg - Haus der Natur
Länge:43 km
Dauer:ca. 10 Stunden
Anfahrt:Bad Harzburg - Großparkplatz an der B 4
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wanderung (Harzüberquerung)

Wegestein Kaiserweg

Wegestein Kaiserweg

Kloster Walkenried - Oberaue - Jagdkopf - Helenenruh - Kapellenfleck - Lausebuche -  Waldmühle - Forsthaus Brunnenbach - Königskrug - Oderbrück - Luisenbank - Muxklippe -  Molkenhaus -Säperstelle - Antoniusplatz - Großer Burgberg - Haus der Natur
Der Kaiserweg ist der bekannteste Weitwanderweg im Harz. Von Bad Harzburg im Radautal am Nordrand des Gebirges führt der vom Harzklub betreute und mit dem Zeichen »blauer Punkt im weißen Dreieck« markierte, bequeme Weg auf einer Länge von 43 km zum Kloster Walkenried am Harzsüdrand, wobei er auf den ersten gut 25 km den Nationalpark Harz durchquert. Von Walkenried führt er weiter nach Nordhausen und über den Kyffhäuser und endet an der Königspfalz Tilleda. Erstmals erwähnt wird er im Jahr 1014 als »Heidenstieg«. Es handelt sich um einen bereits seit der Jungsteinzeit existierenden Höhenweg, auf dem in christlicher Zeit auch Pilger wallfahrteten. Im Gebiet der Breitesteinklippen sind noch Teile einer mittelalterlichen Pflasterung erkennbar. Der Canossa-Kaiser Heinrich IV. benutzte den Heidenstieg, als er im Jahr 1073 vor den aufständischen Sachsen von der Harzburg in den Südharz und weiter nach Hersfeld und Worms floh. Im ausgehenden 19. Jh. erhielt der Heidenstieg den Namen »Kaiserweg«. Der Name »Kaiserweg« erinnert an ein dramatisches Kapitel Harzer Geschichte. Im Sommer 1073 erhoben sich die sächsischen Fürsten und Bauern gegen König Heinrich*IV., der die zerrüttete Königsmacht in Sachsen wieder herzustellen und durch eine Reihe von Zwingburgen zu sichern versuchte. Im Frieden von Gerstungen nahm Heinrich am 2. Februar 1074 die Bedingungen der Fürsten an. Als die Bauern aber die Harzburg stürmten und zerstörten, sah Heinrich den Frieden gebrochen. Im Frühjahr 1075 bot er ein Reichsheer gegen die Sachsen auf und besiegte sie am 13. Juni 1075 in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut; dabei wurden zwischen 8000 und 13000 sächsische Bauern erschlagen.

Am Sachsenbrunnen

Am Sachsenbrunnen

Harzer Heimatgruppe

Harzer Heimatgruppe

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Urheber: Harzklub e. V

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