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DWT 2014 - SA 01/7 Um Goslars Silber-und Schicksalsberg

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Goslar Bahnhof - Ausgang Stadt
Ziel:Goslar Altstadt
Länge:10,68
Dauer:ca. 6 Stunden mit einkehr
Anfahrt:Goslar Bahnhof UTM: 32 U 597833 5752088
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Durch die Altstadt wandern wir zu den Bergwiesen am Blauen Haufen und steigen den Rammelsberger Weg (23A) auf bis an die Aussichtsplattform auf dem Ramseck. Hier genießen wir den Blick über Goslar und das Harzvorland. Wir wandern weiter bis zum Windeweg, halten uns dann rechts bis zur Wegespinne am Sidekum. An der Waldschrathütte bietet sich jetzt eine Rast bzw. eine Trinkpause an. Auf dem Borchersweg geht es jetzt hinab zum Maltermeister Turm. eine um 1500 erbaute Bergwerksanlage, heute Gaststätte (Einkehr).  Jetzt geht es die Teerstraße hinab, bis kurz vor dem großen Parkplatz an der Landewiese der Drachenflieger ein Pfad scharf links abbiegt. Die Fahrstraße wird überquert und durch das Kiefernwäldchen geht es jetzt in Richtung Hundeplatz/ Kleingartenanlage über Kupferrauchgasse/Hainholz/Breiter Weg an den Rand der Altstadt von Goslar. Die Clausthaler Straße überquert, dann die Bergstraße hinab oder durch den Pfalzgarten zur Kaiserpfalz und wir sind am Ziel in Goslar angekommen.

Wissenswertes über Goslar:

Goslar ist eine Stadt in Niedersachsen. Sie hat den Status einer großen und ist Kreisstadt des  Landkreises Goslar. Die Altstadt von Goslar sowie das am südlichen Stadtrand liegende ehemalige Erzbergwerk  Rammelsberg  zählen zu den Weltkulturerbestätten der  UNESCO.

Die Stadt liegt zwischen den nordwestlichen Ausläufern des Harzes mit dem Rammelsberg und dem äußersten Südende des Salzgitter-Höhenzugs. Im Westen wird Goslar durch den Steinberg und im Osten durch den Sudmerberg begrenzt. Durch Goslar fließt die Gose bzw. Abzucht, ein Nebenfluss der Oker. In der Nähe liegen die Granetalsperre und die Okertalsperre. Die nächstgelegenen größeren Städte sind im Nordwesten Hildesheim (45 km), im Norden  Salzgitter (30 km), im Nordosten  Wolfenbüttel (30 km) und Braunschweig(40 km) sowie im Osten  Magdeburg (90 km), im Südosten  Nordhausen (50 km) und im Südwesten Göttingen (55 km).

Goslar hat einen Omnibusbahnhof sowie einen Bahnhof der Eisenbahn in Innenstadtnähe und einen weiteren Bahnhof im Stadtteil Oker. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Eisenbahnstrecken von Halle (Saale) über  Vienenburg und Goslar (Bahnstrecke Vienenburg–Goslar) nach Salzgitter–Hildesheim–Hannover      (Bahnstrecke Hildesheim–Goslar) sowie eine Strecke von Braunschweig nach Kreiensen. Von Goslar aus führt ferner eine Strecke über Oker nach Bad Harzburg und in Gegenrichtung nach Seesen und Kreiensen.

Durch die Stadt verlaufen die Bundesstraßen B 6, die B 82 und die B 241. Ferner beginnt in Goslar die B 498, die von hier durch das Okertal in den Harz führt. Über die B 82 ist Goslar durch die Bundesautobahn  A 395 an das Fernstraßennetz angeschlossen.

Die Stadtbus Goslar GmbH betreiben ein aus sechs Linien bestehendes Stadtbusnetz.

Zur Geschichte und zur Stadtgliederung wird auf die ausführliche Darstellung in de.wikipedia.org/wiki/Goslar  verwiesen.

Weltkulturerbe:

Nach weit über 1000 Jahren,  in denen fast 30 Millionen Tonnen Erz gefördert wurden, wurde die Förderung am 30. Juni 1988 wegen weitgehender Erschöpfung der Lagerstätte eingestellt. Ein Bürgerverein setzte sich vehement gegen den geplanten Abriss der Übertageanlagen und die Verfüllung der historischen Grubenräume ein, so dass aus dem stillgelegten Bergwerk ein einzigartiges Museum wurde. Durch den Einsatz und die hohe wissenschaftliche Reputation des damaligen Bezirkskonservators Reinhard Roseneck gelang es, einen Antrag bei der UNESCO einzubringen, das Bergwerk zusammen mit der Goslarer Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe anzuerkennen. Dieser Antrag wurde 1992 vom Welterbekomitee akzeptiert. Im Jahre 2010 wurde die Welterbestätte um das Oberharzer Wasserregal, das Kloster Walkenried und das historische Bergwerk Grube Samson in St. Andreasberg erweitert. Das Bergwerk Rammelsberg wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope aufgenommen.  Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg sind Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).

Besondere Sehenswürdigkeiten des historischen Bergbaus sind unter anderem:

Quelle: Wikipedia

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Urheber: Harzklub e. V.

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