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DWT 2014 - MI 12 Weltkultur und Wasserwirtschaft

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Goslar Bahnhof (Ausgang Stadt)
Ziel:Goslar Zentrum
Länge:13,38 km
Dauer:6 Stunden mit Einkehr
Anfahrt:Goslar Bahnhof;
UTM: 32 U 597833 5752088
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder und Hinweisschilder der Harzwasserwerke
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Blick auf den Granestausee

Blick auf den Granestausee

Nordberg - Granetalsperre -  Bärenhöhle-  Steinbergalm (Einkehr) und zurück

Wir starten auf der Klubgartenstraße in westlicher Richtung, überqueren die Astfelder Straße und die von-Garßen-Str., orientieren uns auf dem Oberen Triftweg nach links , um zunächst die Steile Trift anzusteigen  und über die Hochgrevestraße zum Schieferweg zu gelangen. Der Schieferweg (2 J/2 O identisch mit dem Harzer Försterstieg) verlässt die bewohnte Zone Richtung Granestausee. An der Wegekreuzung am Lüddeckental gehen wir geradeaus weiter um den Schafskopf herum. Hier finden wir an dem schmalen Bergpfad eine Bank mit herrlicher Aussicht auf den Granestausee. Wir setzen unseren Weg in nördlicher Richtung fort, und steigen nach ca. 400 m am Weberbrunnen hinab zur Graneuferstraße. Wir gehen in nördlicher Richtung bis zum Staudamm.  Wir steigen rechts am Staudamm die Treppe hinab und erreichen über den Parkplatz zum Wasserwerk. Eine kostenlose Besichtigung ist möglich. Wir gehen wieder auf den Staudamm zurück in östlicher Richtung  auf der Uferstraße um den Königsberg herum bis zum Großen Schlüsseltal. An der  Bärenhöhle vorbei erreichen wir den Abenteuerspielplatz am Parkplatz Unter den Eichen. Nach wenigen Metern sind wir an der  Steinbergalm (Einkehr).  Durch das Trülketal kommen wir an den Frankenberger Teich. Über den Unteren Triftweg kreuzen wir den Nonnenweg und kehren über die Doktorswiese und die Straße Hinter den Brüdern in die Goslarer Altstadt zurück.

Wissenswertes zur Granetalsperre:

Die Granetalsperre ist eine Talsperre der Graneoberhalb des Langelsheimer  Stadtteils Herzog-Julius-Hütte im niedersächsischen Teil des Harzes. Der Stausee dient der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz, der Wasserregulierung und der Stromerzeugung. Da der Stausee der Trinkwassergewinnung dient, ist Wassersport wie Segeln oder Surfen, auf ihm verboten. Auch der Autoverkehr wird von ihm ferngehalten. Um den See wurde ein Weg für die Unterhaltung des Sees angelegt, der Wanderern und Radfahrern zur Nutzung offen steht und eine Länge von etwa 14 km hat.

Wissenswertes über Goslar:

Goslar ist eine Stadt in Niedersachsen. Sie hat den Status einer großen und ist Kreisstadt des  Landkreises Goslar. Die Altstadt von Goslar sowie das am südlichen Stadtrand liegende ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg zählen zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO.

Die Stadt liegt zwischen den nordwestlichen Ausläufern des Harzes mit dem Rammelsberg und dem äußersten Südende des Salzgitter-Höhenzugs. Im Westen wird Goslar durch den Steinberg und im Osten durch den Sudmerberg begrenzt. Durch Goslar fließt die  Gose bzw. Abzucht, ein Nebenfluss der Oker. In der Nähe liegen die Granetalsperre und die Okertalsperre. Die nächstgelegenen größeren Städte sind im Nordwesten  Hildesheim (45 km), im Norden  Salzgitter (30 km), im Nordosten  Wolfenbüttel (30 km) und Braunschweig(40 km) sowie im Osten  Magdeburg (90 km), im Südosten  Nordhausen (50 km) und im Südwesten Göttingen (55 km).

Goslar hat einen Omnibusbahnhof sowie einen Bahnhof der Eisenbahn in Innenstadtnähe und einen weiteren Bahnhof im Stadtteil Oker. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Eisenbahnstrecken von Halle (Saale) über Vienenburg und Goslar (Bahnstrecke Vienenburg–Goslar) nach Salzgitter–Hildesheim–Hannover (Bahnstrecke Hildesheim–Goslar) sowie eine Strecke von Braunschweig nach Kreiensen. Von Goslar aus führt ferner eine Strecke über Oker nach Bad Harzburg und in Gegenrichtung nach Seesen und Kreiensen.

Durch die Stadt verlaufen die Bundesstraßen B 6, die B 82 und die B 241. Ferner beginnt in Goslar die B 498, die von hier durch das Okertal in den Harz führt. Über die B 82 ist Goslar durch die Bundesautobahn A 395 an das Fernstraßennetz angeschlossen.

Die Stadtbus Goslar GmbH betreiben ein aus sechs Linien bestehendes Stadtbusnetz.

Zur Geschichte und zur Stadtgliederung wird auf die ausführliche Darstellung in de.wikipedia.org/wiki/Goslar  verwiesen.

Weltkulturerbe:

Nach weit über 1000 Jahren,  in denen fast 30 Millionen Tonnen Erz gefördert wurden, wurde die Förderung am 30. Juni 1988 wegen weitgehender Erschöpfung der Lagerstätte eingestellt. Ein Bürgerverein setzte sich vehement gegen den geplanten Abriss der Übertageanlagen und die Verfüllung der historischen Grubenräume ein, so dass aus dem stillgelegten Bergwerk ein einzigartiges Museum wurde. Durch den Einsatz und die hohe wissenschaftliche Reputation des damaligen Bezirkskonservators Reinhard Roseneck gelang es, einen Antrag bei der UNESCO einzubringen, das Bergwerk zusammen mit der Goslarer Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe anzuerkennen. Dieser Antrag wurde 1992 vom Welterbekomitee akzeptiert. Im Jahre 2010 wurde die Welterbestätte um das Oberharzer Wasserregal, das Kloster Walkenried und das historische Bergwerk Grube Samson in St. Andreasberg erweitert. Das Bergwerk Rammelsberg wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope aufgenommen.  Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg sind Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).

Besondere Sehenswürdigkeiten des historischen Bergbaus sind unter anderem:

Quelle: Wikipedia

 

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Urheber: Harzklub e. V.

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