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DWT 2014 - DI 09 Wasserkraft und Hüttenrauch

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Wildemann Hindenburgstr.
Ziel:Lautenthal Waldkater an der L 516 nach Hahnenklee
Länge:ca. 9 mit Rückweg 18 kim
Dauer:4 bis 7 Stunden
Anfahrt:Wildemann, Hindenburgstr. 2 Touristinfo/Lesehalle UTM: 32 U 588441 5742639
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder,Dennert-Tannen und Hinweisschilder der Harzwasserwerke
Kontakt:Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren; Wasserwanderweg "Lautenthaler Kunstgraben"

Wasserwanderweg Lautenthaler Kunstgraben

Wasserwanderweg Lautenthaler Kunstgraben

Der Lautenthaler Kunstgraben ist vermutlich um 1570 gebaut worden. Er ist bis 1967 in Betrieb gewesen. Der Kraftbedarf der Gruben in Lautenthal konnte allein durch den Bach Laute nicht befriedigt werden. Deshalb wurde Wasser über einen Graben aus der 'Innerste" bei Wildemann herangeführt. Der Lautenthaler Kunstgraben liegt zum Teil in einem sehr steilen Gelände an der Ostflanke des Innerstetales, an der Steinschlag und Rutschgefahr bestand.
Die Wanderung startet an der Lesehalle in Wildemann in der Hindenburgstr. Wir begeben und auf dieser - gleich L 515 - in Richtung Ortsausgang nach  Lautenthal. Der Einstieg befindet sich "Am Kulk, der Ableitungsstelle bzw. des  Beginns Lautenthaler Kunstgrabens. Hier staute früher ein Wehr den Fluss und drückte das Wasser in den Graben. Der Weg verläuft fast bis zum Ende auf dem Harzklub - Wanderweg 2 W.  Wenn wir dem Grabenweg folgen, entfernen sich die Bahnlinie, die Innerste und die Landstraße immer mehr vom Graben. Etwas später taucht ein Fehlschlag mit einem längeren hölzernen Gefluder auf.  Der Weg durchquert eine Halde, die mit Trockenmauerwerk abgestützt werden musste.  Oberhalb der Siedlung Hüttschenthal stoßen wir wieder auf einen Forstweg, den wir überqueren und auf der gegenüberliegenden Seite unsere Wanderung fortsetzen. jenseits des Grabens sieht man ab und zu kleine inzwischen wieder überwachsene Geländeabtragungen. Oberhalb von Lautenthal führt am sog. Osterfeuerplatz ein steiler Weg in den Ort. Der Lautenthaler Kunstgraben verläuft unterhalb des Maaßener Gaipels weiter bis zur Bushaltestele Waldkater.

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Urheber: harzklub e. V.

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