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DWT 2014 - DO 31 Höhenwanderweg "Rund um St. Andreasberg"

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Parkplatz Jordanshöhe 32 U 605076 5731398
Ziel:Parkplatz Jordanshöhe
Länge:ca. 18 km
Dauer:6 bis 7 Stunden
Schwierigkeit:auch für ungeübte Wanderer geeignet
Anfahrt:Parkplatz Jordanshöhe 32 U 605076 5731398
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Harzklub-Schilder und Dennert-Tannen
Kontakt:Harzklub e. V. Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323-81758, Fax: 05323-81221, Mail: info@harzklub.de, homepage: www.harzklub.de

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Informationen zur Tour

Harzklub-Wandertipp zum Deutschen Wandertag 2014.
Hinweis: Die Wanderführer behalten sich vor, beim offiziellen DWT-Termin die Tour bei Bedarf zu modifizieren.

Dem Wanderfreund und Besucher der Bergstadt wurde mit dem Höhenwanderweg ein ausgedehnter Rundweg geschaffen, der auf gut markierten Wegen rund um die Stadt und die umliegenden Berge führt. Auf der 18 km langen Strecke halten sich Steigungen und Gefälle in mäßigem Rahmen, so dass der Weg auch für den ungeübten Wanderer gut zu bewältigen ist.
Für den Höhenwanderweg gibt es verschiedene leichte Einstiegsmöglichkeiten, so z. B. an der Jordanshöhe, am Matthias-Schmidt-Berg, am Schwalbenherd und am Bäckerhügel bzw. der Krummen Straße.
Wir steigen in den Höhenwanderweg auf der Jordanshöhe am gesteinskundlichen Lehrpfad ein, dem höchstgelegenen Punkt des Rundweges auf 730 m Höhe. Wir folgen zunächst dem asphaltierten Fahrweg in westlicher Richtung, vorbei am Bergbauerhof Neigenfindt. Von hier genießt man eine herrliche Aussicht zum Stöberhai, Ravensberg, Rothenberg, Knollen und zum Acker. Im Vordergrund sieht man die Bergstadt mit dem Matthias-Schmidt-Berg und dem Wahrzeichen, dem Glockenturm, liegen. Direkt vor unseren Füßen befinden sich die Sperrentaler Wiesen, die sich zur Wiesenblütenzeit im Mai/Juni in ein einzigartiges ‚Blütenmeer verwandeln.
Von nun ab geht es bergab über die Sperrentaler Wiesen, bis man in einen Hochwald kommt. Kurz danach erreichen wir das Wegekreuz Treibholz mit der Kurt-Reulecke-Hütte, biegen links in die Fahrstraße Treibholz und nach 150 m sofort wieder links, um durch den Hochwald hinunter in das Sperrental zu gelangen.  Dann überqueren wir die Sperrlutter auf einer kleinen Holzbrücke und folgen auf der anderen Seite den Gerenner Weg, von dem man einen wunderschönen Blick hinüber zum Galgenberg mit dem Fritz-Schlamelcher-Weg, zum Glockenberg und auf die Unterstadt hat.
Nach weiteren 900 m erreichen wir den Bäckerhügel, überqueren nun die Untere Grundstraße, gehen die Mühlenstraße ein kurzes Stück hinauf  und biegen dann rechts in die Krummes Gasse ein, um dem erwähnten Fritz-Schlamelcher-Weg zu folgen, der um den Galgenberg herumführt. Dieser ca. 1, 3 km lange , von Hand angelegte Fußweg mündet in den Wendehammer der Straße „Auf der Höhe" auf dem Galgenberg (Einkehrmöglichkeit: Hotel Waldfrieden).
Auch hier bietet sich dem Wanderer ein herrlicher Rundumblick - im Norden auf die Sperrentaler Wiesen, im Westen zum Sieberberg mit der davorliegenden Silberhütte und im Süden zum Stöberhai und zum Glockenturm. Der Wanderweg führt nun auf den Straße „Auf der Höhe" entlang, mündet in den Schwalbenherd und biegt dann zwischen den Hausnummern 13 und 14 rechts ab über die Brücke der ehemaligen Zahnradbahntrasse in den Fußweg „Schiefe Halbe" ein.  Auch auf diesem Teilstück zeigt sich der Höhenwanderweg von einer besonders schönen Seite. Nach ca. 900 m kommt man wieder an ein Wegekreuz, an dem wir rechts in den sogenannten Hüttenweg einbiegen. Dieser führt ca. 1,2 km stetig bergab und endet auf dem tiefsten Punkt das Rundweges in 450 m Höhe auf der Straße Wäschgrund. Die Straße und der dahinter liegenden Bach werden überquert. Der Weg führt nun halblinks hinter der ehemaligen Papierfabrik entlang bis zur Einmündung in den Forstweg Köhlergrund.
Jetzt kommt der schwierigste Teil des Rundwanderweges. Es fgeht von hier ca. 3 km stetig bergauf, bis die Matthias-Schmidt-Baude (Einkehrmöglichkeit) in 663 m Höhe erreicht ist. Dieser Punkt drängt sich für eine Rast förmlich auf. Man hat von hier einen einmaligen Blick über die Bergstadt. Der Wanderweg führt dann in östlicher Richtung unter den Seilen der Sesselbahnen hindurch weiter zum Eschenberger Planweg. Wir wenden uns hier nach links und kommen bald zu einem Weg, der links hinunter zu den Talstationen der Lifte führt.
Wir folgen diesem und biegen oberhalb des ersten Schlepplifts nach rechts in den Beerberg ein. Wenig später erreichen wir die Jacober Halde, auf der eine kleine Holzhütte, Sitzgruppen und Tische den Wanderer zur Rast  einladen. In diesem Teil des Höhenwanderweges befinden wir uns gleichzeitig auf dem geologisch-bergbauhistorischen Lehrpfad, der um den Jacob herum zum Lehrbergwerk „Grube Roter Bär" führt. Hier gibt es eine weitere Einstiegs- bzw. Ausstiegsmöglichkeit durch das Kälbertal zur Oberstadt. An der Grube Roter Bär geht es nun 700 m bergauf über die Wiesenflächen, danach kommt man dann wieder zum Eschenberger Planweg (auch Beerbergsweg genannt) und erreicht nach weiteren 300 m die Braunlager Straße. Wir überqueren die Braunlager Straße und  kommen zum Trinkwasserhochbehälter an den ‚Drei Jungfrauen. Auf diesem Stück genießen wir eine ganz neue Perspektive der Bergstadt mit den davor liegenden Bergwiesen. Auch von hier ist das Wahrzeichen der Stadt, der Glockenturm, zu erkennen. Am Horizont die Aussichtstürme „Großer Knollen „ und „Hanskühnenburg". Wir folgen dem WanderwegRichtung Westen durch ein kurzes Waldstück und erreichen den Wiesenweg „Auf dem Gesehr". Rechter Hand grüßt der Hausberg von Sankt Andreasberg - der Rehberg und im Hintergrund sieht man  den Wurmberg mit der Sprungschanze.
Der Fußweg mündet in der Straße „Am Gesehr".  Vorbei an den Landschulheimen erreichen wir die Clausthaler Straße an der Jordanshöhe.

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Urheber: Harzklub e. V.

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