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Dillertal

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Gasthaus Dillertal, Bruchhausen-Vielsen
Streckenverlauf:Museumsbahnhof, Fischteiche, Klosterteich, Klosterschänke, Wassermühle Homfeld, Rutental, Homfeld Siedlung, Waldkindergarten, Waldspielplatz, Ringwall, Forsthaus Heiligenberg, Dillertal
Ziel:Gasthaus Dillertal, Bruchhausen-Vielsen
Länge:7,5 km
Schwierigkeit:Die Tour ist für Kinder ab 7/8 Jahre geeignet
Anfahrt:Dillertal Linie 150 VGH
Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Teilweise roter oder blauer Punkt.
Kontakt:rolf.seifarth@vodafone.de

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Informationen zur Tour

Sehr schöne Kurzwanderung, kann später erweitert werden.

Am Forsthaus Heiligenberg, ehemals Kloster

Am Forsthaus Heiligenberg, ehemals Kloster

Wir beginnen unsere Wanderung am Gasthaus Dillertal, überqueren die B6 zum Museumsbahnhof, gehen über die Schienen und folgen den Weg ins Dillertal, kommen nach etwa 100 m auf einen naturerhaltenen Pfad, den wir bis zur ersten Brücke folgen. Hinter der Brücke biegen wir links auf einen Pfad, diesen folgen bis zu den Fischteichen, hier läd eine Rastbank  zum verweilen ein.

Wir folgen dem Weg, bis rechts die Klosterschänke mit dazugehörigem Teich erscheint. Von hier gehen wir zurück auf den Weg bis auf die kleine Straße und folgen dieser bis zur nächsten Querstraße, biegen nach rechts und erreichen die Wassermühle, gehen dann auf dem Fußweg nach rechts bergan, vorbei an der Rastbank, dem Weg folgend ca 40 m zum Einstig ins Rutental. Hier führt uns ein naturnaher Pfad an einer Quelle vorbei durch das Tal.

Am Ende des Tales biegen wir nach rechts auf eine kleine Straße und biegen an der ersten Abzweigung links der Straße folgend bis zum Rastparkplatz mit einer Wandertafel. Von hier den Pfad folgen zum Waldkindergarten. Nach wenigen Meter erreichen wir den historischen Ringwall. Ihm folgend erreichen wir das Forsthaus  Heiligenberg. Von hieraus geht es über den Parkplatz am Heiligenberg nach rechts bis ans Ende der Straße. Hier nach links abbiegen und der Straße folgen. Bei der nächsten Rechtskurve gehen wir geradeaus in den Wald und gelangen an die Holzbrücke. Von dort geht es zurück über den Museumsbahnhof zum Dillertal.

Die im Erholungsgebiet Heiligenberg gelegene Wassermühle war die Overmohle ( Obere Mühle ) des Prämonstratenserklosters, das sich ganz in der Nähe befand.
Das genaue Baujahr ist nicht bekannt, 1370 wurde erstmals ein Müller namens Curd de Mullere erwähnt.

1543 wird im Zuge der Reformation das Kloster säkularisiert. Mit dem Kloster ging auch die Mühle in Staatsbesitz über. Steinmetzarbeiten deuten auf bauliche Veränderungen in jener Zeit hin. Das jetzige Müllerhaus, ein zweigeschossiger Fachwerkbau,  stammt aus dem Jahre 1785, dem um 1886 ein zweigeschossiger Wohnteil hinzugefügt wurde.
1968 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.  Die Mühle wurde 1986 gründlich renoviert, seitdem bewegt sich aus Sicherheitsgründen nur noch das Wasserrad, das Mahlwerk wurde stillgelegt. Eigentümerin der Mühle ist seit April 1996 die Österreicherin Christa Hufnagl. Von November 1996 bis Januar 1997 wurde die Mühle zur " KlosterSchenke " mit Gästezimmern umfangreich renoviert und ausgebaut.
Seit 1999 finden in den Galerieräumen in regelmäßigen Abständen diverse Ausstellungen statt, ebenso im Außenbereich der Mühle.

Wassermühle Bruchmühlen
Die Wassermühle Bruchmühlen gehörte als Neddermole (Untere Mühle) zu dem 1216 gegründeten Prämonstratenserkloster Heiligenberg. Sie ist nur wenige hundert Meter von der Overmole, der Klostermühle Heiligenberg, entfernt. Urkundlich erwähnt wurde die Mühle erstmals 1532. Im Jahre 1749 wurde ein massives Grundwerk angelegt und das Mühlenhaus repariert. Seit 1886 ist die Mühle im Privatbesitz der Familie Hüneke. 1990/91 wurden Wasserrad und Wasserzulauf gründlich restauriert. Das Wasserrad der Mühle wie auch das der Klostermühle ist oberschlächtig, d. h., das Wasser wird über ein Gerinne von oben in die einzelnen Zellen des Wasserrades eingeleitet.

Kloster Heiligenberg und Ringwallanlage

Ringwall
Die Ringwallanlage stammt vermutlich aus vorgeschichtlicher Zeit. Bei ihrer Errichtung nutzte man die natürliche Steilhanglage am Zusammenfluss zweier Bäche. Nur das letzte Drittel der Befestigungsanlage wurde durch einen bis zu 8,40 m hohen Wall und einen niedrigen Vorwall geschützt.
Die Länge des Ringwalls betrug 465 m und der größte Durchmesser 240 m. Der Ringwall diente wahrscheinlich bis ins Mittelalter dem Schutz der Bevölkerung.
Heute erinnern nur noch der alte Ziehbrunnen neben dem Forsthaus und das Bruchstück eines Grabsteins, auf dem kniende Personen zu erkennen sind, an das ehemalige Kloster.

 Einkehrmöglichkeiten

Gasthaus Dillertal, Telefon: (04252) 2680, per E-Mail: info@dillertal.de

Klosterschänke,Telefon (04252 ) 2117

Forsthaus Heiligenberg,Telefon ++49 (0)4252 · 9 32 00, E-Mail hotel@forsthaus-heiligenberg.de

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,30 MB)

Urheber: © Rolf Seifarth, NaturFreunde LV Niedersachsen, 14.11.2011

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