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Über die Ems nach Ditzum

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Emden Hbf
Ziel:Ditzum
Länge:48,77 km
Dauer:5-6 Stunden
Schwierigkeit:leicht
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. „Dollard Route“ mit Einkehrmöglichkeiten.
„Dortmund-Emskanal-Route", North Sea Cycle Route.
Kontakt:reiner-gerda.schuchardt@ewetel.net

www.adfc.de

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Informationen zur Tour

Tour für jedermann, gut ausgeschildertes Radwegenetz

Melkhuske-Ditzum

Vom Emder Hbf führt uns die Radtour auf der ausgewiesenen „Dollard-Route“ zum Fähranleger in Emden-Petkum. Hier setzen wir mit der Fähre über die Ems zum Fischerdorf Ditzum. Das Fischerdorf Ditzum wurde im 8. Jahrhundert als ein Langwarftdorf gegründet und hat sich den Charakter eines malerischen Siel und Fischerdorfes erhalten. Mittelpunkt von Ditzum ist das noch funktionsfähige Sielbauwerk, heute einzigartig in Ostfriesland mit dem sich trichterförmig zur Ems hin öffnenden Hafen. Der Kirchturm aus dem Jahre 1846 ragt wie ein Leuchtturm in die Höhe. Eine kleine romantische Holzbrücke führt neben der Kirche über das Sieltief. Die Rundtour führt uns auf der „Dollard-Route“ entlang des Deiches über Pogum zur Bohrinsel bei Dyksterhusen. Von hier aus hat man einen schönen Blick über den gesamten Dollart. Weiter geht es auf einer gut ausgebauten Stecke nach Ditzumerhammrich und hier zur Mühle „Wynhamster Kolk“, eine wieder instandgesetzte Erdholländer Mühle aus dem Jahre 1806, sie diente hier als Wasserschöpfmühle. Hier befindet sich einer von drei tiefsten Punkten (Freepsum/Krummhörn, Neuendorf/Schl.-Holstein) in Deutschland, der hier mit 2,51 Meter unter N.N. angegeben wird. In Ditzumerverlaat fahren wir weiter auf der „Dollard Route“ nach Hatzumerfehn und zweigen nach rechts ab weiter nach Marienchor. Hier befindet sich eine kleine, von 1668 auf nachgiebigem Boden ohne Fundament erbaute Kirche. Nach einer Sage hat in diesem Dorf vor Zeiten ein Kloster gestanden. Der weitere Verlauf führt uns zur Kreisstraße und biegen dort links ab nach Jemgum. Jemgum entstand im 8. Jahrhundert aus einer Langwarft und kann mit vielen geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten aufwarten, wie das „Alba-Haus“ von 1576 und die noch funktionstüchtige Galerieholländer-Windmühle von 1756. Ein „Melkhuske“ lädt hier zum verweilen ein. Entlang auf der „Intern. Dollard Route“ findet man diese Einkehrmöglichkeiten, ein Verzeichnis kennzeichnet alle Standorte. Auf der weiteren Strecke nun am Deich entlang erreicht man Midlum. Hinter dem Deich erinnern 2 Ziegelschornsteine an die ehemals florierende Ziegeleiindustrie an der Ems. Eine Besichtigung ist möglich. Auf der Strecke nach Ditzum können wir noch einmal in Hatzum in einem „Melkhuske“ (Gartencafe) Rast einlegen. Kurz vor Ditzum besteht die Möglichkeit über den Deich zur Ems zum „Emssperrwerk“ zu radeln, (etwa 1 Km), bevor wir wieder in das malerische Fischerdorf eintreffen. Hier sollte man sich den kulinarischen Genüssen, wie die besondere Spezialität der geräucherte Aal, der Speckaal, nicht entgehen lassen. Die Fähre Bringt uns wieder über die Ems zurück nach Petkum und wir radeln auf der „Dollard-Route“ zurück zum Ausgangspunkt, dem Emder Hbf. Sehenswürdigkeiten: Petkumer altes Siel Ditzum, Hafen mit Werft, Ortskern Bohrinsel, Blick auf den Dollart Wyhnhamster Kolk, Mühle Kirche, Marienchor Jemgum, Alba-Haus, Mühle Midlum, Ziegelei

Ditzum-Kirche

Wynamster Kolk-Mühle

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Urheber: © Reiner Schuchardt ADFC-Scout, Sept. 2011

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