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Tour de MÖÖÖH

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Wietzendorf
Streckenverlauf:Reiningen, Kreutzen, Faßberg, Schmarbeck, Oberohe, Siedenholz, Lutterloh, Weesen, Hermannsburg, Müden/Örtze, Backebergsmühle, Bonstorf, Hetendorf
Ziel:Wietzendorf
Länge:71,85 km
Kontakt:Thomas Neumann
Heideweg 28
29328 Faßberg

E-Mail: Heidehexe@online.de

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Informationen zur Tour

Eine anspruchsvolle, schnuckelige Tour durch das "Obere Örtzetal".

Sie können diese Tour in jedem Ort beginnen.

Der GPS-Track beginnt und endet in Wietzendorf.

Abkürzungen sind in den Ortschaften Faßberg, Schmarbeck und Oberohe möglich.

Diese Tour schaffen geübte Fahrradfahrer oder Pedelec-Fahrer bequem an einem Tag.

Für Geocacher liegen an dieser Strecke mehr als 40 Caches direkt am Wegesrand.

Kulturraum Oberes Örtzetal

Auf dieser Tour erradeln Sie sich das “Obere Örtzetal“ von West nach Ost mit seinen mystischen Heideflächen bei Faßberg, Schmarbeck, Oberohe, Müden sowie bei Wietzendorf und entdecken die alten Heidedörfer mit den letzten großen Heidschuckenherden im Naturpark Südheide. Die Tour führt überwiegend über ruhige asphaltierte Wirtschaftswege und Nebenstraßen, teilweise auf gut geschotterten Wegen. Nur zwischen Backebergsmühle und Bonstorf sowie am Häteler Berg befahren Sie einen guten Feldweg. Sie starten Ihre Fahrradtour in Wietzendorf am Reininger Kirchweg. Dieser Weg führt von Wietzendorf bis nach Reiningen entlang der Wietze. Der Was(s)erwandern-Weg führt an kultur- und naturlandschaftlichen Objekten der Wietze vorbei, die Ihnen durch Schautafeln erklärt werden. Hinter Reiningen biegen Sie rechts ab auf die Panzerringstraße und fahren 2.5 Km bis zur Kreuzung nach Trauen. Dort biegen Sie links ab in Richtung Kreutzen. Die Geschichte von Kreutzen geht bis in das späte Mittelalter zurück. Der Ortsname ist in alten Amtsregistern des Kloster Ebstorf häufig im Zusammenhang mit dem Trauener Frachtweg, bzw. der alten Heerstraße Hannover – Lüneburg zu finden. Sie biegen in Kreutzen rechts ab in Richtung Müden, um nach 300m die Landstraße in einen Wirtschaftsweg Richtung Faßberg zu queren. Nach 4km erreichen Sie Faßberg. Der Ort erhielt durch die Berliner Luftbrücke Berühmtheit, als am 24.06.1948 nach dem Beginn der Blockade von Berlin, die Landverbindung unterbrochen wurde. Von hier aus wurde Berlin mit Kohle auf dem Luftwege versorgt. Sie finden die Erinnerungsstätte Berliner Luftbrücke direkt an Ihrer Route. Die Attraktion ist dort der “Rosinenbomber“, eine Douglas Dakota C47. Der "FASSBERG FLYER" war das einzige Flugzeug während der Luftbrücke, welches einen Namen hatte und war als Symbol der Luftbrücke bekannt. Nach einem Besuch der Erinnerungsstätte , der sich immer lohnt, biegen Sie an der nächsten Kreuzung links ab und fahren den Weg am Fliegerhorst entlang nach Schmarbeck, einem heute noch typischen alten Heidedorf mit seinen hohen Eichenbestand und den typischen Reet gedeckten Schafställen. Hier ist eine der letzten großen Heidschnuckenherden des Naturparks Südheide zu Hause. Links ab geht es nun zum Wacholder Wald und dem Faßberg mit seinem Gipfelkreuz. Keine Sorge der Faßberg ist nur 94m hoch gelegen, aber hier radeln Sie durch eine schöne Heidefläche mit einem eindrucksvollen Wacholderwald. Die Zielwegweisung weist Sie in Richtung Oberohe, dass in ca. 4,8km Entfernung liegt. An der Landstraße angekommen biegen sie rechts ab und queren diese links nach 100m. Sie fahren ca. 1km auf der asphaltierten Straße bis zur Zielwegweisung links ab nach Lutterloh. Dort beginnt die “ Hohe Heide“, eine der schönsten Heideflächen in der Gegend. Dieses ist das Weidegebiet der zweiten Heidschnuckenherde, die nicht weit von hier auf dem Schnuckenhof an der Landstraße zwischen Müden und Unterlüß zu Hause ist. 5 Km radeln Sie nun über einen guten Wander-und Radweg durch eine unberührte Heidelandschaft und dichten Kiefernwald bis zur Kreisstraße Hermannsburg-Unterlüß, wo Sie nach links in Richtung Unterlüß abbiegen. Nach 1,6km queren Sie die Kreisstraße nach rechts an der Zielwegweisung nach Siedenholz und fahren durch einen wunderschönen Eichenwald in den Franzosengrund hinunter. Hier soll in der Zeit um 1806 ein Biwak von ca. 14000 französischen Soldaten unter Napoleon gewesen sein, das von der Försterei Siedenholz mit Holz beliefert wurde. Am Haus Siedenholz, einem Waldpädagogikzentrum, geht es dann weiter Richtung Theerhof. Die "Försterei Schafstall", die bald darauf auf der linken Seite erscheint, war in der Zeit von 1692 bis 1795 eine der Posthaltereien gegründet von General-Erbpostmeister Stechinelli auf dem alten Handelsweg gen Norden. Dieser Postweg führte von Celle über Lüneburg nach Hamburg. Nach 1,5km biegt die Teerstraße rechts ab, Sie folgen ihr ca. 1km und biegen links an der Zielwegweisung nach Lutterloh ab. Hier soll der Legende nach der Deutsche Kaiser Lothar der III. im Jahre 1075 geboren sein. Nach dem wiederholten Queren der Kreisstraße nach links, biegen Sie nach ca. 400m in den Raakamper Weg rechts ab und fahren durch Feld, Wald und Wiesen in Richtung Weesen ca. 5km weiter. In Weesen können Sie Rast machen und sich mit heidetypischen Gerichten verwöhnen lassen. Folgen Sie der Zielwegweisung in Richtung Hermannsburg/Baven, bis Sie an der Wassertretstelle links über den Lutterbach kommen. Dort fahren Sie rechts in Richtung Baven weiter. Vor der Örtzebrücke biegen Sie rechts nach Müden ab und fahren ca. 4Km entlang dem Fluss-Wald-Erlebnis-Pfad durch das wunderschöne Urstromtal der Örtze. In Müden angekommen, biegen Sie über die Örtzebrücke links ab, in die alte Dorfstraße. Müden ist eines der schönsten Dörfer in der Lüneburger Heide. Zu Recht trägt es auch den Namen "Perle der Südheide". Jahrhunderte alte Bauerngehöfte unter urwüchsigen Eichen im historischen Ortskern vermitteln Ihnen eine eindrucksvolle Dorfatmosphäre. Gegenüber der Laurentius Kirche fahren Sie in Richtung Wildpark über die Wietzebrücke weiter in Richtung Willighausen, immer der Zielwegweisung zum Lönsstein ca. 1,3km folgend. Entlang der L240 fahren Sie bis nach Backebergsmühle. Dort müssen Sie die Landstraße im Talgrund queren und in Richtung Bonstorf/Wietzendorf weiter fahren. In Hetendorf, der nächsten Ortschaft biegen Sie rechts ab nach Wietzendorf und fahren noch ca. 6km über den Häteler Berg hinunter zu Ihrem Ziel in der Ortsmitte in Wietzendorf am Peetshof. Sehenswertes: Die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg, Waldweg Öffnungszeiten: vom 1. April bis 17. Oktober 2010 montags bis donnerstags 13.00 - 17.00 Uhr freitags 13.00 - 15.30 Uhr sonntags 13.00 - 17.00 Uhr An Feiertagen geschlossen (ausgenommen Sonntag). Der Eintritt ist frei! Heideflächen: am Wacholderwald bei Schmarbeck, die Dübelsheide bei Oberohe, die “Hohe Heide“ bei Neuohe, die Heide am Wietzer Berg bei Müden, die Heide am Häteler Berg bei Wietzendorf. Weiteres entlang der Tour: Der Franzosengrund bei Lutterloh, die Floßbindestelle bei Baven, die Laurentius-Kirche in Müden, der Lönsstein am Wietzer Berg, der Wildpark in Müden. Tourist-Informationen auf der Tour: Wietzendorf, im Peetshof, Tel.: 05196 2190. Müden/Örtze, in der Wassermühle, Tel.: 05053/ 19433. Hermannsburg, in der Harmsstraße, Tel.: 05052/8055. Pannenhilfe: Weesen, Firma Knoop, Tel.05052/2441. Hermannsburg, Firma Köhnemann, Tel. 05052/ 94258. Wietzendorf, Fahrradscheune, Tel. 05196 / 250 313.

Hohe Heide

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Urheber: © Thomas Neumann

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