GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Waldlehrpfad Huntetal-Buer

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Länge:3,56 km
Dauer:60 - 70 Minuten
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei. Größte Steigung etwa 12 %
Anfahrt:Der Waldlehrpfad im Kleinen Kellenberg beginnt am Wanderparkplatz "Huntetal", 2,8 km nördlich von Buer an der rechten Seite der Straße Buer-Rabber, unweit des Sägewerks Huntemühlen.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kontakt:Amt für Stadtmarketing, Kultur und Tourismus
Stadt Melle
Markt 22
49324 Melle
Telefon 0 54 22 / 9 65 - 312 / 311
Telefax 0 54 22 / 9 65 - 320
eMail: tourist@stadt-melle.de
(kein Zugang im Sinne des § 3a VwVfG)

www.wandern-in-melle.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Wenn Sie es interessant finden, bei einem erholsamen Waldspaziergang Wissenswertes über den Wald und die Forstwirtschaft, über Waldschäden oder heimische Baumarten zu erfahren, dann sind Sie eingeladen, den Waldlehrpfad im Kleinen Kellenberg, also im nördlichsten Teil des Meller Stadtgebietes, zu besuchen. Etwas versteckt, aber doch leicht erreichbar, liegt der Wanderparkplatz Huntetal an der Landstraße Buer - Rabber in der Nähe des Sägewerks Huntemühlen. Unmittelbar an diesem Parkplatz beginnt der Waldlehrpfad, den es in seiner ersten Form zwar schon seit 1964 gibt, der aber im Jahr 1998 vollständig erneuert und auch erweitert wurde. In sechs Abschnitten werden schwerpunktmäßig waldbezogenen Themen behandelt. Vogelschutz: Dieser Abschnitt führt als unbefahrbarer Fußpfad durch einen vielgestaltigen Hochwald. Die zahlreichen artverschiedenen Bäume, Sträucher und Kräuter machen diesen Bereich so vielschichtig und damit besonders geeignet als Lebensbereich vieler Vogelarten. Es war eine gute Idee, gerade hier zahlreiche ganz verschiedenen Nistkästen anzubringen. Denn je mehr Baumarten in einem Wald wachsen, umso mehr Vogelarten gibt es dort auch. Bedeutung des Waldes: Das gewachsene Holz ist ein sehr wichtiger Rohstoff für Handwerk und Industrie. Darüber hinaus ist der Wald sowohl für Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt, als auch für Klima, Umwelt und Erholung der Menschen sehr viel wichtiger und bedeutungsvoller, als uns das allgemein bewußt ist. Das sollte auf diesem Teil des Waldlehrpfades deutlich werden. Forstwirtschaft: Ein etwa 900 m langer ruhiger Waldweg führt in diesem Bereich fast nur durch Fichtenwald, aber dennoch durch Wald unterschiedlicher Art je nach Stand der forstwirtschaftlichen Bearbeitung. Einer noch jungen Fichtenpflanzung folgen Bestände mittleren und reifen Alters, und Begriffe wie Naturverjüngung und Monokultur werden hier klare Wirklichkeit. Waldbestände: Beiderseits des Weges sehen wird verschiedene ältere Holzbestände, in denen Lärchen und Buchen vorherrschen. Hier und auch im Buchen-Eichenwald ist immer die Buche die häufigste Baumart infolge ihres überlegenen Wachstums. Waldschäden: Luftschadstoffe und Klimaveränderungen sind als Ursache längst bekannt. Wer sich mit diesem aktuellen und brisanten Thema befassen möchte, findet hier auf den Lehrtafeln ebenso aufschlußreiche wie authentische Aussagen. Arboretum: Dieser Abschnitt, der am unteren Teil des Steffenweges unweit des Parkplatzes liegt, ist ein sogenanntes Arboretum, eine Pflanzung von über 50 verschiedenen Baumarten, die alle auf danebenstehenden Tafeln ausführlich beschrieben sind. Kartenmaterial, Wegeverlauf und Anfahrtmöglichkeiten enthält die "Wanderkarte Buer am Wiehengebirge und Meller Berge". Erhältlich bei: Heimat- und Verschönerungsverein Buer, Dieter Huntebrinker, Stüvestr. 6, 49328 Melle-Buer, Tel. 05427 1001, Hartmut Langenberg, Rüschenbreede 4, 49328 Melle-Buer, Tel. 05427 410.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,20 MB)

Urheber: © Heimat und Verschönerungsverein Buer e.V.

« zurück zur Übersicht »