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Grenzenlos - Tour

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Helmstedt
Streckenverlauf:Bad Helmstedt, Marienborn, Sommerschenburg, Offleben, Hötensleben, Schöningen, Esbeck, Elz
Ziel:Helmstedt
Länge:53,07 km
Dauer:ca. 8 Stunden (ohne Besichtigungen)
Schwierigkeit:Die Route verläuft überwiegend auf straßenbegleitenden Radwegen und Waldwegen, deren Oberflächen sehr gut aber witterungsabhängig sind. Da ein paar leichte Steigungsstrecken zu bewältigen sind, ist ein Fahrrad mit Gangschaltung erforderlich.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. LGN, Radwanderkarte Niedersachsen 1 : 75 000
RC 25 Helmstedt
Kontakt:Landkreis Helmstedt
Amt für Wirtschaftsförderung,
Fremdenverkehr und Statistik
Rosenwinkel 8
38350 Helmstedt
Tel.: 05351/121 1443
Fax: 05351/ 121 1622
tourist@helmstedt.de
www.helmstedt.de

Weitere Informationen:

www.grenzen-los.de
www.elm-lappwald.de
www.braunschweiger-land.de

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Informationen zur Tour

Schon seit vielen hundert Jahren ist der Lappwald Grenzgebiet. Das bezeugen die Überreste der mittelalterlichen Verteidigungsanlagen, der Magdeburger Warte und der zwei Walbecker Warten, einst wichtigen Bestandteilen der Helmstedter Landwehr.
Bei dieser Rundfahrt erleben Sie zudem hautnah die einst undurchlässige Grenze zwischen den ehemals zwei deutschen Staaten. Die Ausmaße der Grenzanlagen mit Sperrzaun, Panzersperren und Wachtürmen werden fassbar, wenn der schwer befahrbare Kolonnenweg am Grenzdenkmal Hötensleben befahren wird.
Zwischen Helmstedt und Marienborn war vor der Wiedervereinigung der wichtigste Grenzübergang für den Transit nach Berlin. Heute ist dort die Gedenkstätte "Deutsche Teilung Marienborn" eingerichtet.

Die Landschaft zwischen Elm und Lappwald, © Fredie Kern

Am Bahnhof Helmstedt, wo aus jeder Richtung stündlich ein Nahverkehrszug hält, lässt sich die Tour am besten beginnen. Dann liegt das Steigungsstück den Lappwald hinauf am Anfang des Weges. Dort oben im Wald sind die zwei Walbecker Warten leicht zu entdecken. Von dort geht es ins Brunnental nach Bad Helmstedt. Ein kleiner Abstecher zum Kurpark lohnt. Ein kurzes Stück Richtung Helmstedt und dann links über schöne Waldwege unter der Autobahn hindurch, den Kurs streng nach Süden haltend, gelangt man, an der Bundesstraße 1 gelegen, zur Magdeburger Warte. Der kleine Turm ist für einen Elmblick schnell bestiegen. Hinter dem Turm in den dichten Wald hinein und nach rechts zur Bahnstrecke, dieser nach Osten folgend, dann an der Straße links. So lautet die Beschreibung, um auf guten Wegen die Gedenkstätte "Deutsche Teilung" zu finden. Über die einstige innerdeutsche Grenze hinweg ist in Marienborn der richtige Ort für eine Pause. Danach ist nach einem etwas steilerem, aber schönen Stück die Schlossruine in Sommerschenburg ein Innehalten wert. Über Sommerschendorf, Hohnsleben, Reinsdorf und Offleben wird die Fahrt für ein paar Kilometer anstrengend. Jetzt ist der Kolonnenweg der ehemaligen Grenzanlangen Teil der Route bis zum Grenzdenkmal Hötensleben. Richtung Schöningen kommt man am Informationspunkt des Tagebaus Schöningen vorbei. Hinter der Ortsdurchfahrt Schöningen gibt es ein zweites Mal Gelegenheit, in ein Braunkohleloch zu schauen. Dann an der Wasserburg Esbeck vorbei, nach Kißleberfeld hoch trifft die Route hinter Wolsdorf auf den in Vorbereitung befindlichen Radfernweg Nr. 10 (Enschede-Helmstedt). Dieser führt noch ohne Beschilderung durch den Elz sicher nach Helmstedt zurück. Dort hält das Zonengrenz-Museum noch Informationen zum Thema bereit.

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Urheber: © Zweckverband Großraum Braunschweig

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