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Romanik-Radweg im Landkreis Helmstedt

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Königslutter
Streckenverlauf:Groß Steinum, Süpplingenburg, Barmke, Mariental
Ziel:Helmstedt
Länge:32,95 km
Dauer:1 Tag
Anfahrt:Start- rep. Endpunkte sind die jeweiligen Bahnhöfe, da viele Gäste auch mit dem Zug an- und wieder abreisen.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Folgen Sie der Radwegeausschilderung mit dem "r"-Symbol.
Folgen Sie weiterhin dem ausgeschilderten Radweg und sie werden bei Überqueren der Bundesstraße im Stadtgebiet bereits auf einen weiteren Radweg stoßen: auf die FEMO-Route Nord "Lutterheide".
Folgen Sie der Radwegeausschilderung mit dem ?r?-Symbol.
bei Überqueren der Bundesstraße im Stadtgebiet werden Sie bereits auf einen weiteren Radweg stoßen: auf die FEMO-Route Nord ?Lutterheide?.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. LGN, Radwanderkarte Niedersachsen 1 : 75 000
RC 25 Helmstedt
Kontakt:Landkreis Helmstedt
Amt für Wirtschaftsförderung,
Fremdenverkehr und Statistik

Rosenwinkel 8
38350 Helmstedt

Tel.: 05351/121 1443
Fax: 05351/ 121 1622

tourist@helmstedt.de
www.helmstedt.de

Weitere Informationen:

www.romanik.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Auf dieser Radtour, die Sie sowohl von der Kreisstadt Helmstedt wie auch von der Stadt Königslutter aus starten können, lernen Sie wesentliche romanische Bauwerke im Landkreis Helmstedt kennen.
Diese sind auch ausgewiesene Besuchspunkte entlang der niedersächsischen Straßenroute "Wege in die Romanik".

Kaiserdom © LK HE

Wenn Sie in Königslutter starten, so empfiehlt es sich vom Bahnhof aus zum Kaiserdom zu fahren, um das erste romanische Bauwerk mit überregionaler Bedeutung auf dieser Tour zu besichtigen. Der Kaiserdom ist eingebettet ist in ein alte Klosteranlage, die heute noch medizinisch genutzt wird und zwar als Psychatriezentrum der AWO. 2010 wurde der 875te Geburtstag des Domes begangen und zu diesem Jubiläum wurde der gesamte Innenraum vollständig restauriert. Weiter geht es in Richtung Marktplatz Königslutter, wo Sie auf die Stadtkirche St. Sebastian und St. Fabian treffen. Die heutige Stadtkirche entstand im 12. Jahrhundert als Kirche für das damals schon bestehende Dorf Lutter. Aus dieser Zeit stammt noch der Turm mit seinen kleinen romanischen Rundbogenfenstern. Da seine Ausmaße die einer gewöhnlichen Dorfkirche übertreffen, muss Lutter damals schon eine bedeutende Siedlung gewesen sein. Folgen Sie weiterhin dem ausgeschilderten Radweg und sie werden bei Überqueren der Bundesstraße im Stadtgebiet bereits auf einen weiteren Radweg stoßen: auf die FEMO-Route Nord "Lutterheide". Sie folgen der Ausschilderung der beiden Radwege nach Osten ab und folgen entlang einem Radweg an der L 644 der Ausschilderung nach Rottorf. Die Rottorfer Kirche ist in ihrem Kern wahrscheinlich mittelalterlich, erstmals urkundlich erwähnt ist sie aber erst im 16. Jahrhundert. Über Feldmarksinteressentschaftswege führt der Radweg nach Groß Steinum. In Groß Steinum sollten Sie sich unbedingt die neolithische Baustelle ansehen. Sie folgen dazu dem FEMO-Radweg ein kleines Stück, indem Sie auf die Dormstraße fahren und dann direkt an diesen Besuchspunkt stoßen werden.Zurück von dort biegen Sie auf der Süpplingburger Straße in Richtung Süpplingenburg ab und genießen dann eine schöne Aussicht auf den Dorm zur linken und in der Ferne am Horizont den Elm zur rechten Hand. In Süpplingenburg angekommen, fahren Sie ca 150 m nach rechts auf der Straße Am Lindenplatz, die in der scharfen Linkskurve in die Kaiser-Lothar-Straße übergeht. Genau in der Kurve fahren Sie geradeaus und erreichen damit den Stammsitz des Königs und Kaisers Lothar von Süpplingenburg, eben jenem Kaiser, nachdem die Kirche zu Beginn der Route, der Kaiserdom in Königslutter benannt ist, weil sie von eben diesem Kaiser zum Bau beauftragt wurde. Die heutige Kirche St. Johannis in Süpplingenburg befindet sich auf dem Platz, auf dem ursprünglich eine gegen Ende des 10. Jahrhunderts errichtete Wasserburg stand. Sie war wie o.a. die Stammburg Kaiser Lothars III., der hier 1130 ein Kollegiatstift gründete, welches unter Heinrich dem Löwen dem Tempelritterorden übergeben wurde. Nach der Auflösung des Templerordens wurden die Konventsgebäude dem Johanniterorden übergeben, in dessen Besitz sie von 1357 bis 1820 waren. Von Süpplingenburg aus folgen Sie der Beschilderung und fahren über die wenig belastete Kreisstraße K 55 bis nach Barmke, dass 1150 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Von Barmke aus geht es weiter nordöstlich auf dem Weg nach Mariental. Ab Mariental geht es nun entlang bzw. auch durch den Lappwald, der dem Erholungsgebiet Elm-Lappwald seinen Namen gab. Nach einer meist ruhigen Fahrt abseits des Verkehrs auf befestigten Forstwegen gelangen Sie zur Walbecker Warte (52° 15 03.67 N und 11° 02 02.62 E). Die Walbecker Warte ist wie die Bezeichnung schon erkennen lässt, ein sogenannter Wartturm und somit ein Beobachtungsturm. Daran mögen Sie erkennen, dass man sich sowohl in der Nähe einer bereits im Mittelalter bedeutsamen Stadt (Helmstedt) befindet und hier in diesem Raum in der Nähe einer Grenze. Na ca. 15 min stoßen Sie auf die Kreisstrasse 53. Hier biegen Sie bitte nach rechts (Westen) an und radeln  in die Stadt Helmstedt. Aus romanischer Sicht sind hier die einige interessante Besuchspunkte zu finden, wie z. B. die Klosteranlagen St. Ludgerus und St. Marienberg. Das ehemalige Benedktiner-Kloster St. Ludgerus ist eines der ältesten Klöster in Niederdeutschland, vermutlich im frühen 9. Jahrhundert als Doppelkloster mit Werden an der Ruhr gegründet. Der Abt von St. Ludgerus war gleichzeitig auch Abt von Werden. Diese Verbindung beider Klöster dauerte bis zur Säkularisation im Jahre 1803 an.

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Urheber: © Landkreis Helmstedt

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