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Duderstadt. Stadtrundfahrt durch die Perle des Eichsfeldes

Rubrik:Barrierefrei, Eintagestour
Start:Rathaus Duderstadt
Streckenverlauf:Stadtmauer, Stadtpark
Ziel:Rathaus Duderstadt
Länge:1,92 km
Dauer:2-3 Stunden
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei. Geeignet für Rollstuhlfahrer, Stadtführung möglich
Kontakt:Gästeinformation der Stadt Duderstadt Marktstraße 66
37115 Duderstadt

Tel.: 05527/841200 und 19433
Fax.: 05527/841201

Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi., Fr. 09.30 - 16.30 Uhr, Do. 09.30 - 18.00 Uhr, Sa. 10.00 - 12.30 Uhr

E-Mail: info@duderstadt.de
Internet: www.duderstadt.de

Info-Flyer "Duderstadt Barrierefrei" - kostenlos erhältlich.

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Informationen zur Tour

Westerturm

Duderstadt, die "Perle des Eichsfeldes", gilt als eine der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands. Sie beginnen Ihre Rundfahrt vor dem Rathaus. Vom rechten Turm begrüßt Sie zu jeder ungeraden Stunde in der Zeit von 9.00 bis 19.00 Uhr der "Anreischke", begleitet vom Glockenspiel "Mein Duderstadt am Brehmestrand". Der kleine Wasserlauf gegenüber ist die Rekonstruktion des bis 1928 durch Duderstadt fließenden Mühlengrabens. Rollen Sie links vom Rathaus die etwas abschüssige Straße entlang und gleich wieder rechts in die Steinstrasse.Sie rollen etwa 150 m und biegen dann rechts in die Apothekenstraße zum Wankesche Haus, das Sie leicht an den vielen geschnitzten Köpfen erkennen. An der linken Seite dieses Hauses können Sie die längste Zunge Duderstadts sehen. Ihr Weg führt Sie links auf der Marktstraße zur St. Servatius-Kirche. Vorbei am "Hotel zur Tanne", in dem Goethe auf seiner Harzreise im Jahre 1777 übernachtete und am Vereinigungsbrunnen, der zur Erinnerung an die Teilung und Wiedervereinigung beider deutscher Staaten errichtet wurde. Ihr Weg führt Sie weiter durch die Schmiedegasse. Der vor Ihnen liegende Teil der Stadtmauer wurde sehr sorgfältig restauriert und mit einem rekonstruierten Wehrgang ergänzt. Hier sind Sie im wohl ältesten Teil der Stadt. Rechts an der Mauer entlang kommen Sie zum letzten erhaltenen Stadttor, dem Westertor. Der Westerturm mit seinem eigenwillig gedrehten Helm ist eines der Wahrzeichen Duderstadts. Der Volksmund führt die Drehung der Turmspitze auf die nicht geölte Wetterfahne bzw. den Teufel zurück, der die Männer zum Trank verführte. Auf der Flucht vor den Duderstädter Frauen wollte er sich am Turmknauf festklammern und riss dabei im Schwung die Spitze herum, bevor er endgültig über die Mauer entschwand.Am Westerturm biegen Sie rechts ab auf den ehemaligen Wächterweg "Hinter der Mauer" und fahren entlang der Stadtmauer bis zur Jüdenstrasse. Auf der linken Seite rollen Sie am Ursulinen-Kloster entlang. Es liegt außerhalb der Stadtmauer, da zur damaligen Zeit (1700) keine Klöster in der Stadt errichtet werden durften Hinter dem Kloster biegen Sie rechts ab in die Jüdenstrasse und gleich wieder links in die Hinterstraße mit dem Fachwerkensemble der Häuser Nr. 73 -77 aus den drei Stilepochen Renaissance, Gotik und Barock. Sie fahren bis ans Ende der Häuserzeile, an der bis 1811 das innere Obertor stand. Heute wird es durch die beiden Granitsäulen und die Pflasterung im Straßenbelag angedeutet. Gegenüber steht die St.-Cyriakus-Propsteikirche. Sie fahren links um die Kirche herum und biegen links ab in einen schmalen Weg zum "Stadtpark", dem Freigelände der Landesgartenschau 1994 "Natur im Städtebau". Über eine Rampe können Sie in das Gelände fahren. Zu den "Bürgergärten" und zum "Stadtwall", der bis heute in seiner Gesamtheit erhalten werden konnte. Zurück zum Rathaus kommen Sie von der Rampe über die Strasse "Auf dem Drost". Weiterführende Links: www.eichsfeld.de www.duderstadt.de  Bildquellen: Galerie Göttinger Land, Geopark Harz, Stadt Duderstadt, Stadt Herzberg, Gemeinden Gieboldehausen, Seeburg, Rhumspringe, Heinz Sielmann Stiftung, BUND, Wilhelm-Busch-Museum, HVE, Verein Karstwanderweg, NLWK

Fussgängerzone

Rathaus

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Urheber: Texte und Kartenbearbeitung: Förderkreis Rolliwandern, c/o Stadtverwaltung Duderstadt

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