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Ilmenau Radtour nach Lüneburg

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Rathaus Melbeck
Streckenverlauf:Deutsch Evern, Waldgebiet Tiergarten, Lüneburg
Ziel:Melbeck
Länge:18,97 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte: 1:75,000, RC7, RC12

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Informationen zur Tour

Rundtour zur alten Salz- und jungen Universitätsstadt

Sie starten beim Rathaus in Melbeck Am Diemel und fahren gen Osten nach Deutsch Evern.
Hier gelangen Sie über die Melbecker Straße, Am Bahnhof und Tiergartenstraße in das Waldgebiet Tiergarten.

Am Ende dieses wunderschönen Waldgebietes gelangen Sie in den Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch und biegen gleich links ab.
Über die Amselbrücke (Holzbrücke über die Ilmenau) fahren Sie durch das "Rote Feld" in die Innenstadt von Lüneburg.

Lüneburg besaß die beiden wesentlichen Gründungsbedingungen für eine mittelalterliche Stadt: sie hatte den Kalkberg mit Burg, um die sich ein Kloster und schutzbedürftige Händler scharten, und die Brücke über die Ilmenau, die die Handelswege und damit auch die Warenströme sicherte.
Durch das Salz, das im Mittelalter fast so wertvoll wie Gold war, gelangte Lüneburg zu großem Reichtum und Ansehen.
Die Geschichte der Stadt ist eng mit der ihrer Saline verbunden. Dort wurde das Salzwasser in großen Siedepfannen erhitzt und die sich bildenden Salzkristalle in hölzernen Transportfässern aufgefangen. Über die Salzstraßen und den Ostseehafen Lübeck versorgten die geschäftstüchtigen Patrizier ganz Nordeuropa mit dem damals einzigen Konservierungsmittel.

Ihre Blütezeit erlebte Lüneburg als Salz-und Fernhandelsstadt zwischen 1460 und 1530. Noch heute prägen zahlreiche Patrizierhäuser mit prächtigen Backsteingiebeln aus Gotik, Renaissance und Barock das Stadtbild Lüneburgs.
Über die Vergangenheit Lüneburgs als Salzstadt informiert das Deutsche Salzmuseum, das seit 1989 in den ehemaligen Räumen der Lüneburger Saline untergebracht ist.
Zu sehen sind dort historische und moderne Siedeanlagen sowie anschaulich aufbereitete Informationen rund um das Thema Salz.

Das Lüneburger Rathaus gehört zu den ältesten und kunstreichsten Rathäusern Deutschlands. Der gotische Baukern wurde nach und nach erweitert, die Gebäudefront zeigt sich in barockem Stil. Das Rathaus beherbergt Ratsräume aus unterschiedlichen Stilepochen, u.a. die "Gerichtslaube", die 1330 eingerichtet wurde.
Das ehemalige Benediktinerinnenkloster Lüne wurde 1172 nördlich der historischen Stadtmauern von Lüneburg gegründet.
Nach zwei Bränden entstanden die bis heute erhaltenen gotischen Gebäude aus dem 13. und 15. Jh.
Nach der Reformation wurde das Kloster ein evangelisches Damenstift.
Zu den Schätzen des Klosters gehören die gotischen Bildteppiche, Altardecken, Fastentücher sowie Banklaken, die im neuen Teppichmuseum zu sehen sind.

Die Rückfahrt nach Melbeck führt Sie an der Westseite des Kurparks über die Soltauer Straße zur Hasenburg und unmittelbar danach links in die Straße In der süßen Heide weiter in den Stadtteil Häcklingen.
In Häcklingen fahren Sie beim Kreisel Richtung Melbeck und gelangen auf direktem Wege zu Ihrem Ausgangspunkt.

Waldemar Höfner

Mehr Infos über Fahrrad- und Urlaubsregion der Samtgemeinde Ilmenau erhalten Sie hier...

www.samtgemeinde-ilmenau.de

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Urheber: © Waldemar Höfner, Samtgemeinde Ilmenau

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