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Germania, Störche und eine einmalige Rettungsaktion

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Amt Neuhaus
Streckenverlauf:Sückau, Soltow, Stiepelse, Gülze
Ziel:Amt Neuhaus
Länge:45,50 km
Dauer:1 Tag
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte: 1:75,000, RC7
Kontakt:www.deutsche-storchenstrasse.de

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Informationen zur Tour

Kirchen weisen den Weg durch das Amt Neuhaus

Germania Ihre erste Tour beginnt in Neuhaus, dem zentralen Ort des gleichnamigen Amtes. Am Markt finden Sie das aufwändig restaurierte "Haus des Gastes" mit seiner wechselvollen Geschichte. Hier bekommen Sie alle weiterführenden Informationen und Kartenmaterial. Auf dem Marktplatz ist die "Germania" zu bewundern, eine bedeutende Statue; ferner gehören das "Pforthaus" mit dem Heimatmuseum im Rosengartenweg, die "lange Reihe" mit den ältesten Fachwerkhäusern sowie das "Postkutschenhaus" in der Parkstraße zu den Sehenswürdigkeiten. Die evangelische Marienkirche, ein Fachwerkbau von 1826, (Bild) gehört wie alle anderen lutheranischen Kirchen zum Kirchenkreis Bleckede, denn das Amt Neuhaus ist altes hannoversches Gebiet, das allerdings wegen seiner geografischenfischn Lage von 1945 bis kurz nach der Wende der DDR zugeschlagen worden war. Nach einem Besuch der katholischen Kirche "Maria Himmelfahrt" aus den 50er Jahren sowie der Kapelle auf dem Friedhof radeln Sie zum ehemaligen Bahnhof, um von hier aus auf dem alten Bahndamm nach Norden zu fahren. Hinter Dellien, kurz vor der ehemaligen Haltestelle, biegen Sie nach rechts ab, nach etwa 500 m wieder nach links, um auf einem nicht befestigten Weg unterhalb des Sudedeiches nach Sückau zu gelangen. Die inzwischen sanierte Kapelle beherbergt in den Sommer­monaten oft Ausstellungen von Künstlern aus der Region. Sie folgen der Hauptstraße ein Stück nach Norden und biegen hinter der Brücke nach links ab. Der befestigte Weg führt Sie an einem Beobachtungsturm vorbei, von dem aus Sie nicht nur die heimische Vogelwelt sehen können, son­dern auch allerlei seltene Vierbeiner auf den Weiden. Sie erreichen Preten, wo die "Storkenkate" mit Informationen über diese majestätischen Vögel aufwarten kann und das Gutshaus samt Park sehenswert sind. Sie verlassen Preten in Richtung Norden. Hinter dem Ort wendet sich der Weg dann westwärts, bis Sie hinter der Krainkebrücke nach rechts auf den Deichweg abbiegen. Es geht nun immer an der Sude entlang; Sie haben Zeit und Muße, diese Fluss­landschaft zu genießen. Nach gut 6 km machen Sie einen Abstecher nach Norden, um sich die Kapelle in Bandekow mit ihrem wunderschönen Altar anzusehen. Weiter folgen Sie dem Sudedeich, der sich bald nach Süden wendet und Sie erreichen Soltow, wo auf der einen Deichseite die Wohnhäuser stehen, auf der anderen die Wirtschaftsgebäu­de. Man fährt gleichsam mitten durch die Höfe! Hinter Soltow fahren Sie geradeaus, um zur Elbe zu gelangen. Hier stand früher, zu DDR-Zeiten, der Grenzzaun auf dem Deich, dem Sie nun in völliger Freiheit eine weite Strecke folgen, vorbei an der Fähre nach Bleckede. Auf halbem Weg nach Stiepelse können Sie einen Abstecher zur "Alten Schule" nach Wendischthun machen, um sich dort über die Geschichte des ehemaligen Sperrgebietes zu informieren. In Stiepelse sehen Sie sich die Marienkapelle an, die übri­gens bis 1945 zum linkselbischen Barskamp gehörte. Sportboothafen und Badestrand zeigen, wie gut die Wasser­qualität der Elbe mittlerweile ist! Hinter Stiepelse erreichen Sie die Landstraße mit den alten Birnbäumen und folgen ihr nach Osten bis nach Krusendorf. Die dortige kleine Bauernkapelle war einsturzbedroht und wurde in einer beispiellosen Privatinitiative wieder hergerichtet und somit gerettet. Sie nehmen nun den Weg, der direkt vor der Kapelle nach Norden führt, biegen nach einem knappen Kilometer nach rechts ab und bleiben auf diesem Weg, bis Sie die B195 erreichen. Hier liegt linkerhand Niendorf mit seiner kleinen Kapelle und den HofsteIlen malerisch über der Krainke gelegen. An der Kreuzung fahren sie nun, von Niendorf kommend, links, folgen dem Wirtschaftsweg bis Sie kurz vor Neuhaus ein Stück die B 195 benutzen, jedoch die erste Abzweigung nach links nehmen, um über Gülze durch den Rosengarten mit seinem Pavillon und dem alten Burgwall des "Neuen Hauses" Ihren Ausgangspunkt wieder zu erreichen. Tipp: Wir empfehlen Ihnen auch noch zwei weitere benachbarte Kirchentouren: Kreuze, Bier und ein Museum besonderer Art. Ein besonderes Dorf, eine einzigartige Kapelle und ein berühmter Baum. An den Kirchen finden Sie - falls nicht geöffnet ­Hinweise, wo der Kirchenschlüssel erhältlich ist, ebenso auch Hinweise auf Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen, bei denen Sie als Gast herzlich willkommen sind.

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Urheber: © Kirche im Tourismus der Ev.-Iuth. Landeskirche Hannovers, Arbeitskreis Heide, in Zusammenarbeit mit der Touristinformation Amt Neuhaus und den Kirchengmeinden im Amt Neuhaus, Text: Christoph Meyer

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