| Rubrik: | Regionales Radwandern, Mehrtagestour |
|---|---|
| Start: | Hitzacker |
| Streckenverlauf: | Hitzacker, Lüchow, Uelzen |
| Ziel: | Uelzen |
| Länge: | 87,64 km |
| Dauer: | ca. 2 Tage |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte, 1:75,000, RC12, RC13 |
| Kontakt: | Dieter Hurcks Bürgerweg 5 31303 Burgdorf Tel. 05136/896460 Fax 01212/510536924 info@spargelradweg.de www.spargelradweg.de |
Entdecken Sie den Spargelradweg in 16 Etappen

16 Tages- und Mehrtagestouren gehören zum Spargelradweg, der vom Journalisten Dieter Hurcks aus Burgdorf ausgearbeitet worden ist, leider aber bislang mangels finanzieller Mittel der anliegenden Kommunen noch nicht ausgeschildert werden konnte. Der Weg begleitet auf mehr als 1000 km die Niedersächsische Spargelstraße und ist in dem Buch "Spargelradweg" (ISBN 3-8334-0944-4) ausführlich beschrieben. Das Buch enthält 32 Karten, ausführliche Streckenbeschreibungen sowie einen Serviceteil mit Adressen von Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und Sehenswertem. Nähere Informationen gibt es unter www.spargelradweg.de. Tagesziel ist diesmal das Wendland bzw. die Stadt Uelzen. Der Weg führt aus Hitzackers kleinem Zentrum Richtung Wussegel, vorbei am Ärchäologischen Zentrum. Kurz vor dem Storchendorf biegen wir rechts ab nach Nienwedel und radeln über Grabau nach Predöhlsau. Dort biegen wir nach dem zweiten, mit Seerosen bedeckten Teich rechts ab und fahren den Hügel hinunter und immer auf den rotweißen Sendemast zu. An dieser Abzweigung fehlt leider ein Schild bzw. ist nicht mehr zu lesen, aber bald stoßen wir auf weitere Schilder, die uns nach Pisselberg leiten. Dort über die Bahngleise, dann scharf links und immer entlang des Bahndamms bis nach Dannenberg. Von Dannenberg radeln wir südwärts auf einer wenig befahrenen Landstraße vorbei an Bückau nach Soven und weiter nach Weitsche. Dort führt der Weg geradeaus entlang der Alten Jeetzel nach Rehbeck. Nun sind es nur noch wenige Kilometer bis Lüchow. Vorbei an Kläranlage und Stärkefabrik erreichen wir die Stadt, die zusammen mit Dannenberg eine Verwaltungseinheit bildet: Sie ist Kreisstadt des Wendlandes, einer der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands. Auf zu den Rundlingen Vom Marktplatz sieht man schon den Amtsturm, der ein Museum beherbergt. Von dort radeln wir südwärts auf der Langen Straße und folgen, rechts in die Schützenstraße einbiegend, dem Radwegweiser nach Küsten und Waddeweitz. Nun beginnt die "Rundlings-Tour". Auf der Berliner Straße und in der Verlängerung auf einem schmalen Weg verlassen wir die Stadt, wenden uns am Graben links, fahren rechts 60 Meter an der Bundesstraße 248 entlang und überqueren diese dann, um auf der anderen Straßenseite unsere Tour auf dem ruhigen Feldweg gen Lübeln fortzusetzen. Lübeln ist der Vorzeige-Rundling des Wendlands und nicht nur wegen des Kartoffel-Hotels ein viel besuchtes Ausflugsziel. Wir verlassen den Rundling nach Norden, folgen dem Radweg neben der Landstraße nach links bis zum Abzweig Gühlitz. Der Radwegweiser schickt uns Richtung Wustrow in den nächsten Rundling, nach Satemin. Hier wohnen und arbeiten noch einige der Künstler, die sich wegen der Ruhe hier angesiedelt haben. Wir radeln durch den Rundling, dessen Bauernhäuser mit den davor stehenden Einzelbäumen jedem Fotoband zur Ehre gereichen, und biegen vor der gedrungenen Dorfkirche rechts ab nach Jabel. Über Schwiepke und Püggen, wo das Storchennest mitten auf dem Dorfplatz steht, geht es nach Bussau. Wendland-"Berge" Von Bussau aus steuern wir Guhreitzen an und bekommen auf dem Weg nach Clenze in den Waden die ersten Steigungen der Clenzer Schweiz zu spüren. Immerhin 63 Meter hoch ragt der Mühlenberg übers Land. Auf die Landstraße biegen wir nach links ein. In flotter Fahrt geht`s nun hinunter nach Clenze. Dort radeln wir am Blauen Haus vorbei, dem Heimatmuseum, wieder zur Hauptstraße und folgen nicht weit hinter der Kirche dem Wegweiser "Bösen" nach rechts. Mützen, Lefitz und Schlannau heißen die nächsten Flecken, die nur aus wenigen Häusern bestehen. Das Gelände ist wellig, der Wind bläst frisch aus Westen und fordert uns heraus. Am Wegekreuz in Schlannau entdecken wir auf einem alten Steinwegweiser das nächste Ziel: Satkau. Hinter Satkau gabelt sich der Weg. Wir biegen rechts ab und gleich nochmal links und radeln über Sankt Omer, Dalldorf und Grabau nach Nestau, biegen am Ortsende links ab nach Növenthien und erreichen bald Suhlendorf. Das gut ausgeschilderte Handwerkermuseum auf dem Mühlenberg ist ein beliebtes Touristenziel der Region. Weiter geht es Richtung Uelzen. In Klein Ellenberg biegen wir rechts ein und gleich wieder links und blicken weit ins Land hinein. In Gavendorf folgen wir der Hauptstraße nach rechts und biegen nach etwa 500 Metern links ab auf den Weg nach Klein Pretzier. Uelzen 11 km teilt uns ein Wegweiser mit. Über Kahlsdorf und Lehmke erreichen wir Esterholz und den Elbe-Seiten-Kanal. Von der Brücke hat man einen Blick auf die Schleuse Uelzen. Auf der Westseite gelangen wir auf den Uferweg, der nordwärts zu unserem Ziel führt. Nach 4,6 km führt eine Rampe vom Ufer hinauf zu einer Asphaltstraße. Dort links halten und über die Brücke in das Wohngebiet hinein radeln und weiter - leicht zu finden - in die Innenstadt.
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Urheber: © Dieter Hurcks