| Rubrik: | Regionales Radwandern |
|---|---|
| Streckenverlauf: | Porta Westfalica, Bad Oynhausen |
| Länge: | 62,25 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte 1:75.000, 22 Schaumburg |
| Kontakt: | TERRA.vita Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald, Wiehengebirge, Osnabrücker Land e.V. Am Schölerberg 1 49082 Osnabrück Telefon: 0541/501 4217 Telefax: 0541/501 4424 info@naturpark-terravita.de www.naturpark-terravita.de |
TERRAtrail 6 durch den Naturpark TERRAvita

Vom großen Weserbogen an der Porta Westfalica über Osnabrück bis zum Hahnenmoor im Artland und von Bielefeld bis zum Wasserdreieck Mittellandkanal/Dortmund-Ems-Kanal in Hörstel erstreckt sich der Naturpark TERRA.vita.
Er ist als erster deutscher Naturpark in das Europäische Geopark-Netzwerk aufgenommen worden und gehört zu den wenigen Naturparken in Deutschland mit unterschiedlichen - und daher abwechslungsreichen Landschaftsformen. Das Thema Boden verbindet die unterschiedlichen Landschaftsformen: ob Saurierspuren, Varusschlacht, Sole oder Seen. Aller Ursprung kommt aus der Erde. Dies ist der rote Faden des TERRA.vita Naturparks.
Im Naturpark gibt insgesamt 17 Radwanderrouten, sogenannte TERRA.trails, die durch die abwechslungsreiche Landschaft des Naturparks führen.
Zu allen trails gibt es für Radwanderer handliche Trailkarten, welche neben einer detaillierten Landkarte ausführliche Informationen zu den Wanderwegen, allen Sehenswürdigkeiten sowie Wissenswertes zur Erdgeschichte, Natur und Landschaft und vieles mehr wie z.B. Empfehlungen für die besten Gaststätten an Ihrer Ausflugsroute enthalten. www.naturpark-terravita.de sind sie online zu bestellen.
Der TERRA.trail 6 ist eine mittelschwere Tagestour an den Hängen von Wiehen- und Wesergebirge.
Meist auf Asphalt, hin und wieder auf Waldwegen. Einige kurze, steile Anstiege, aber auch lange, ebene Etappen (z.B. Weserbogen). In Porta Westfalica sehr gut in zwei Schleifen teilbar.
Startpunkt ist an das Bahnnetz angeschlossen (Porta Westfalica).
Porta Westfalica - viele haben dabei sofort das Kaiser-Wilhelm-Denkmal vor Augen, das weithin sichtbar am Hang des Wiehengebirges steht. Dabei beschreibt der Begriff hier sehr treffend eine ganz erstaunliche Naturerscheinung:
Den "Durchbruch" der Weser durch einen Gebirgszug - die Westfälische Pforte.
Zwei vollkommen gegensätzliche Landschaftstypen treffen hier aufeinander:
Auf der einen Seite der schmale, steile, steinerne Höhenzug des Wiehen- bzw. des Wesergebirges, daneben die sanften Auen der Weser selbst.
Dazu kommen die großen Städte in der Nachbarschaft: Wir radeln ganz nah an den Stadträndern von Minden und Bad Oyenhausen vorbei.
Der Trail führt meist auf leicht welligen Strecken dicht am Rand des Gebirges entlang. Dabei stehen nach dem ersten Viertel ein paar etwas steilere, aber kurze Steigungen auf dem Programm.
Für Erholung sorgt ein Abstecher zum großen Weserbogen. Hier haben wir sogar eine Fährüberfahrt in die Tour eingebaut.
Ganz am Ostende der Route geht es dann noch einmal hinauf - jetzt auf das Wesergebirge, also die östliche Fortsetzung des Wiehengebirges.
Die Menschen machen sich diese Landschaft schon lange zunutze: Hier wird zum Beispiel noch unter Tage Eisenerz abgebaut. Große Bagger fördern den Weserkies und gewaltige Kalksteinbrüche entstanden an den Hängen des Gebirges.
All das und noch einiges mehr werden wir auf den zumeist gut befestigten Straßen und Wegen dieser Route kennenlernen.
Wer nicht alles an einem Tag fahren will, kann die Tour natürlich leicht in zwei Schleifen teilen.
Informationen als PDF herunterladen (2,25 MB)
Urheber: © TERRA.vita, Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald, Wiehengebirge, Osnabrücker Land e.V.