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Park & Garten

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Stadthagen
Streckenverlauf:Stadthagen, Hohnhorst, Stadthagen
Ziel:Stadthagen
Länge:57,37 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Ausschilderung in eine Richtung
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte, 1:75,000, RC30
Kontakt:Schaumburger Landschaft e.V.

Schloßplatz 5
31675 Bückeburg

Tel. (05722)95660
Fax (05722) 956618


Landkreis Schaumburg Touristikinformation
Jahnstr. 20
31655 Stadthagen

Tel. (05721)703367
Fax (05721) 703598

tourismus80@landkreis-schaumburg.de
www.schaumburg.de

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Informationen zur Tour

Park & Garten im Schaumburger Land

Die Fürstenroute im Schaumburger Land Im Schaumburger Land gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Gartenanlagen. Diese begeistern nicht nur Menschen mit dem "grünen Daumen". Vom romantischen Stadtgarten über den lieblichen Bauerngarten bis hin zum formellen Schlosspark oder perfekt angelegten Landschaftsgarten - all das kann auch das Schaumburger Land bieten. Zudem ist eine große Pflanzenvielfalt zu bewundern. Das Schaumburger Land wird dem gestiegenen Interesse für dieses vielfältige Thema mit einer Fahrradroute gerecht. Wir wünschen Ihnen viel Freude und viele interessante Entdeckungen und Anregungen. Tipp: Bei der Vielzahl der Besichtigungspunkte sind zwei Halbtagestouren (Start an den Bahnhöfen Stadthagen oder Haste) empfehlenswert. Stadthagen - Haste 29 km / Haste - Stadthagen 36 km. Fahrzeit: Halbtagestour ca. 2-3 Stunden, mit Besichtigungen und Einkehr ca. 5-6 Stunden. Wegbeschaffenheit: überwiegend Wald- bzw. Kanalwege sowie Nebenstrassen mit wenig Autoverkehr. Ausschilderung: ja, in eine Richtung Der Routenverlauf Start in Stadthagen: Stadtgarten in Stadthagen, Landschaftsgarten im Rittergut Remeringhausen, Bauerngarten in Kobbensen, Kurpark in Bad Nenndorf, Bauerngarten in Hohnhorst. Vom Bahnhofsvorplatz in Stadthagen geht es links in Richtung Innenstadt. Wir erreichen den Stadtwall und fahren auf diesem "grünen Gürtel" um die Altstadt herum. Ein Abstecher in die historische Altstadt mit Marktplatz und Kirche ist lohnend. Die Amtspforte aus dem 16. Jahrhundert, heute Heimatmuseum, zeigt Stadtgeschichte, Handwerk und Wirtschaftsleben sowie eine Sammlung Schaumburger Trachten. Das Schloss Stadthagen wurde 1534 - 1544 erbaut. Am Schloss und Schlossgarten vorbei erreichen wir den Stadtgarten Stadthagens. Stadthagen diente über Jahrhunderte als Witwensitz für das Fürstenhaus Schaumburg- Lippe. Der Stadtgarten hat sich in seiner Grundstruktur seit dem 17. Jahrhundert kaum verändert. Auch heute erkennt man noch gut die verschiedenen Achsen, die den Garten im barocken Stil gliedern. Das Fachwerkhäuschen, im 17. Jahrhundert als Garten-Lusthaus errichtet, beherbergt heute das Café Stadtgarten. Wenn wir Stadthagen verlassen, haben wir einen herrlichen Blick auf den Nordhang der Bückeberge. In den Feldern liegen die sogenannten "Kummerhaufen", die inzwischen bewachsenen Abraumhalden des 1960 in Schaumburg eingestellten Bergbaues. Über die Stationen "An der Bornau", Blyinghausen - hier lädt ein kleines Landcafé zu Blyinghäuser Moortorte ein - und Reinsen erreichen wir den Ort Heuerßen. Kurz vor der Ortseinfahrt liegt links das Rittergut Remeringhausen. Das Rittergut Remeringhausen ist ein altes Gut der Familie Münchhausen mit einem Renaissanceschlösschen von 1600 und einem barocken Herrenhaus aus der Zeit um 1700. Der Gutspark, dessen zentrale Wiesenfläche mit markanten Solitärgehölzen bestanden ist, entstand um 1800 im landschaftlichen Stil. Er wurde nach alten Plänen wiederhergestellt. Ein Rundweg führt auch zu der künstlichen Erhebung des "Charlottenberges", von dem man einen schönen Überblick über den Garten genießen kann. Von Heuerßen - hier ist die alte Dorfkirche ebenfalls eine Besichtigung wert - radeln wir nach Kobbensen. Dort fahren wir in Richtung Lindhorst und biegen rechts in die Straße "Im Krümmel" ein. Naturkostladen >Roggen und Weizen< Auf dem Bauernhof der Familie Meier wurde das ehemalige Altenteilerhaus von der Familie Gerlach stilvoll restauriert. Hinter dem Naturkostladen"Roggen und Weizen" verbirgt sich ein idyllischer Bauerngarten mit alten Rosen und einem Flechtzaun. Durch Feld und Flur fahren wir nach Beckedorf. Gegenüber der Godehardi-Kirche liegt ein Hausgarten mit traditionellem Buchsbaumbeet. Riepen lassen wir links liegen - hier lädt das Schmiedegasthaus Gehrke mit seinem Spitzenrestaurant "La Forge" ein - über Horsten erreichen wir Bad Nenndorf. Bad Nenndorf 1787 begannen Landgraf Friedrich II. und sein Sohn Wilhelm mit dem Ausbau Bad Nenndorfs als Kurort. Die Kurfürsten von Hessen-Kassel fühlten sich hier sehr wohl. Kurfürst Wilhelm I. errichtete 1806 das sogenannte Kurschlösschen als Sommerresidenz. Der Kurpark wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt, zeigt heute aber auch zahlreiche Elemente der 1970er Jahre. Besondere Attraktion ist der Zauberwald, eine Allee aus bizarr wachsenden Süntelbuchen, die man auf. keinen Fall versäumen sollte. Thermal-Solebad Die immer noch stärksten Schwefelquellen im mitteleuropäischen Raum wurden schon von jeher von Heilungssuchenden aufgesucht. Der Badeschlamm wird am Südufer des Steinhuder Meeres gewonnen. Die Landgrafentherme, ein Thermal- Solebad mit 33° Celsius, ist ein weiteres natürliches Heilmittel Bad Nenndorfs. Wir verlassen Bad Nenndorf auf gleichem Wege, wie wir hineingefahren sind, biegen dann aber rechts in Richtung Norden / Haste ab und erreichen Hohnhorst über Wirtschaftswege. Wenn wir den schlanken Kirchturm von Hohnhorst erkennen, liegt dort rechts am Ortseingang ein Bauerngarten. Hinter dem Bungalow der Familie Reese befindet sich inmitten von schönen Stockrosen ein wundervoller Bauerngarten. Von Hohnhorst erreichen wir den Ortsteil Scheller. Auf dem kleinen Waldweg entlang der Landesstrasse radeln wir direkt zum Bahnhof Haste. Start in Haste: Bauerngarten in Idensen, Moorgarten, Findlingsgarten und Schlosspark in Hagenburg, Bauerngarten in Auhagenund Bauerngarten in Lindhorst-Ottensen. Vom Bahnhofsvorplatz Haste fahren wir rechts, über den Bahnübergang in den Haster Wald hinein. Nachdem wir den Mittellandkanal auf der Forstbrücke überquert haben, erreichen wir den Ort Idensen. Ungefähr in der Mitte des Ortes liegt links, von der Straße gut einzusehen, ein Bauerngarten. Am Ortsausgang Richtung Mesmerode führt ein kleiner Weg zur Sigwardskirche. Sie wurde von 1120 - 1129 als Grabeskirche des Bischofs von Minden erbaut. Den Kirchenschlüssel zur Besichtigung kann man im Pfarrhaus abholen. Wir verlassen Idensen in Richtung Mesmerode. Am Ortsausgang Mesmerode erwartet uns der imposante Anblick des Kaliberges der. Schachtanlage Bokeloh, im Volksmund auch"Kalimandscharo" genannt. Über freies Feld erreichen wir den Erholungsort Hagenburg. Findlingsgarten Im Findlingsgarten sind einige der im Schaumburger Land zahlreich vertretenen Findlinge zu bestaunen. Gleich im Anschluss kann man nach der Besichtigung des neuangelegten Moorgartens bei Kaffee und Kuchen im Moorgartencafé den Blick vom Hagenburger Kanal zum Steinhuder Meer genießen. Schloss Hagenburg geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Später diente es den Schaumburger Fürsten als Sommerresidenz. Der waldartige Park wird von einer ungewöhnlichen Allee durchzogen: Auf einer Länge von 500 Metern rahmen hier Rhododendren, begleitet von Sumpfzypressen, besonders zur Blütezeit im Frühsommer einen reizvollen Blick auf das Schloss. >Hagenburger Hof< Am Försterteich befindet sich das Restaurant "Hagenburger Hof". Die Spezialität sind Speisen aus dem Steinofen. Wir verlassen Hagenburg durch ein Waldgebiet und radeln in Richtung Auhagen. Am südlichen Ortsende Auhagens befindet sich die Töpferei "Terra" von Ilona Schröder. Im Bauerngarten an der Töpferei können wir alte Rosen und Raritäten bewundern. Aus Auhagen heraus fahren wir in ein Waldgebiet und folgen dem Hagenweg. Nach der Überquerung des Mittellandkanals erreichen wir Ottensen. Hier befindet sich gleich am Ortseingang der Bauerngarten "Im Winkel" der Familie Mensching. Von Ottensen fahren wir nach Lindhorst hinein. Vorsicht! Hier ist durch eine Einbahnstraße auf einer Länge von 50m entgegen der Fahrtrichtung das Fahrrad zu schieben. An der Lindhorster Kirche vorbei verlassen wir den Ort in Richtung Westen. Der Beschilderung folgend erreichen wir Stadthagen. Der Weg zum Bahnhof bzw. in die historische Altstadt ist ausgeschildert.

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Urheber: © Schaumburger Landschaft e.V.

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