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Zwischen Aschau - Lutter - Lachte und "Himmelreich"

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Eschede
Streckenverlauf:Eldingen, Beedenbostel, Höfer Habighorst
Ziel:Eschede
Länge:30,40 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC31
Kontakt:Landkreis Celle Tourismus
Lüneburger Heide GmbH
Geschäftsstelle Hermannsburg

Am Markt 3
29320 Hermannsburg

Tel: 0700 - 20 99 30 99

www.regioncelle.de
info@regioncelle.de

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Informationen zur Tour

Die Magischen Orte

Zwischen Aschau - Lutter - Lachte und "Himmelreich" Sie möchten nicht einfach planlos durch die Gegend radeln? Sie haben schon gehört von den Magischen Orten? Nun, auf dieser Tour können Sie 3 Punkte dieses Kulturtourismus-Experiments in Augenschein nehmen! An der Hauptkreuzung in der Ortsmitte Eschedes hat die Skulpturengruppe "Die Drei von der Kreuzung" von Manfred Bofinger (1. Punkt) als Erinnerung an drei Dorforiginale ihren Platz gefunden. Hier starten Sie Richtung Scharnhorst. Über die Aschau-Brücke in die Südstraße einbiegend verlassen Sie den Ort. Sie folgen hier nun dem Radweg bis zur Querung der Straße Scharnhorst-Höfer, bei der Sie absteigen müssen, schon um die kleine Barriere zu umgehen. Links bleibt Scharnhorst liegen. Hier finden, wie in vielen Dörfern heute, größere Strukturveränderungen sprich Höfesterben statt. Aber "Wat den een sin Uhl, is den annern sin Nachtigall"..., sagen die Heidjer. Vorbei an Scharnhorst-Süd, einer Mini-Siedlung rund um den "Friedenhain" (Gedenkstätte für die Opfer beider Weltkriege), und weiter geradeaus der wenig befahrenen Straße folgend erreichen Sie bald Kragen. In der zweiten Kurve, gleich am Ortseingang, liegt rechts ein von Eichen umsäumter alter Dorfteich. Nicht überall sind diese Tümpel erhalten, die früher auch zur Löschwasserversorgung angelegt wurden. Aber ehe wir uns versehen, haben wir Kragen - bestehend aus drei eindrucksvollen Heidehöfen -durchquert und verlassen nun in der folgenden Kurve, vor dem letzten Anwesen, den Ort. Nicht ganz so komfortabel und im letzten, kurzen Abschnitt auch etwas holprig ist der Weg bis Heese. Rechts liegen feuchte Moorwiesen (Schäfermoor) und links der schier undurch-dringliche Endeholzer Söhren. "Söhren" ist eine häufig in dieser Gegend anzutreffende Bezeichnung für siedlungsnahe Waldstücke, die meist auf Geschiebelehmstreifen aus der Eiszeit stehen, und damit auf viel besserem Boden als unserem normalen Heidesand. Heese (Samtgemeinde Lachendorf), auch ein sehr kleines Dorf, verlassen Sie gleich beim Erreichen der Hauptstraße wieder im rechten Winkel. Der Weg führt durch die Feldmark - im letzten Viertel nicht ganz so bequem wie zu Anfang - und mündet kurz vor Eldingen auf einer stärker befahrenen, größeren Straße. Wenige 100 m ist durch den Verkehr erhöhte Vorsicht geboten. Sie überqueren die Lutterbrücke und folgen später an der Hauptkreuzung rechts dem Wegweiser Richtung Hohnhorst. Ein Abstecher vorher zur romanischen Eldinger "Marienkirche" aus dem 15.Jh. lohnt sich, auch läßt sich im Ort evtl. Marschverpflegung einkaufen! Am Ortsausgang überqueren Sie die Bahngleise, und ca. 200 m weiter biegen Sie rechts am Wegweiser Richtung Luttern ab. Auf gut befestigter Strecke, immer entlang der Strommasten, queren Sie die Trasse der Osthannoverschen Eisenbahn (OHE; Deutschlands größte Privatbahn). Sie transportiert leider nur noch Güter. In Luttern angekommen, fahren Sie links herum bis Sie wieder auf eine Haußtstraße (nach Hohnhorst) stoßen. Rechts von Ihnen liegt die Lutterbrücke und links wieder die Bahnschienen. Vom Dorf bekommen Sie ohne Abstecher nicht mehr zu sehen, denn die Tour führt erneut über die Schienen und dann sofort rechts ab Richtung Jarnsen. Bald ist neben dem sandigen Fahrweg auch ein schmaler Radweg zu erkennen. Er ist befestigt, allerdings durch Bewuchs stellenweise schon sehr eingeengt. Nun, wenn Ihr Weg ins Jarnser "Himmelreich" nicht nur mit guten Vorsätzen gepflastert war, erreichen Sie irgendwann einen Parkplatz mit einer Hinweistafel darauf. Über den Ursprung dieses wohlklingenden und Glück verheißenden Namens gibt es verschiedene Deutungen: Manche beziehen ihn auf hier stattgefundene Gottesdienste und andere auf die Schönheit dieses Idyllischen Fleckens Erde am Zusammenfluß von Lutter und Lachte. Ein sehr aufwendiges Renaturisierungsprogramm hat seit Jahren die beiden Heidebäche mit ihren Zuflüssen unter besondere Obhut des Natur- und Landschaftsschutzes genommen. Sie dürfen das "Himmelreich" auf dem Rad durchfahren - gleich rechts hinterm Parkplatz liegt der Eingang. Bald haben Sie die schmale Holzbrücke über die Lachte erreicht. Am anderen Ufer, etwas links und direkt am Fluß, erwartet Sie ein weiterer Magischer Ort: "HochZeit Himmelreich" von Klaus Meier-Warneboldt, eine begehbare, aus Birkenstämmen aufgeschichtete Landschaftsskulptur. Der Weg von diesem Paradies bis Beedenbostel ist nicht viel weiter als 1 km. Wenn Sie wieder an der Hauptstraße sind, können sie den Verkehr noch ein wenig meiden indem sie diese nicht sofort nutzen, sondern sie mit einem kleinen Schlenker nach links überqueren und ziemlich parallel dazu radeln. In Beedenbostel halten Sie sich Richtung Celle bis zur Hauptkreuzung an der Kirche. Durch einen kurzen Abstecher Richtung Eschede finden Sie hier unter den mächtigen Eichen eines alten Versammlungsplatzes. "Die Dorfgeschworenen" des Dortmunder Holzbildhauers Bernd Moenikes. Pünktlich zur 950-Jahrfeier Beedenbostels wird sich dieser "Magische Ort" in die Reihe fügen. Wenn Sie von hier nun schnellstens nach Eschede zurückmöchten, bleiben Sie auf dieser Straße - sie wird von einem asphaltierten Radweg bis Habighorst begleitet. Für die vorgeschlagene Route nehmen Sie in der Kurve an der Kirche wieder die Richtung Celle. Wenn Sie an einem Wochenende unterwegs sind: Die "Kaffeemühle" gleich rechts hinter der Lachtebrücke ist sehr zu empfehlen für eine Nachmittagspause! Die Tour biegt von der Hauptstraße in der Linkskurve im rechten Winkel ab. Sie verlassen Beedenbostel nach Burghorn durch ein neu entstehendes Baugebiet, dann noch ein Gehöft (Otte) im Außenbereich, und schon rollen sie kilometerweit bequem durch die Lande. Nur gut 2,5 km etwas holprige Strecke und immer wieder Wegweiser an den kleinen Kreuzungen, die Sie sicher bis Burghorn begleiten. Hier folgen Sie dem Wegweiser nach Habighorst. Kurz vor dem Ort treffen Sie auf den Wienhäuser Weg, in den Sie links einbiegen. In Habighorst bitte die Vorfahrtstraße kreuzen und ein letztes Überlegen: Kaffeepause ja oder nein? Wenn ja, dann unbedingt vor der Aschaubrücke in die Schulstraße und zum "Rosencafe" (außer Mo.); - wenn nein, dann geradeaus über die Brücke und in der nächsten Kurve links ab schnurstracks zurück nach Eschede (noch) auf der normalen Straße.

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Urheber: © Landkreis Celle Tourismus

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