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Oster- und Katzberg bei Bad Münder

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Bad Münder (Deisterbahnohof)
Streckenverlauf:Berliner Heim, Osterberg, Mathildenthal, Katzberg
Ziel:Bad Münder
Länge:14.00
Dauer:1 Tag
Kontakt:Rückfragen und Anregungen bitte an
NaturFreunde Hannover:

Harald Wanetschka, Maschstr. 24
30169 Hannover
Telefon: 0511/885232
Telefax: 0511/9805635

naturfreunde-hannover@t-online.de

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Informationen zur Tour

Rundwanderung vom Bahnhof Bad Münder über den Osterberg, durch das Mathildenthal und den Katzberg - vorbei am Bürgermeister-Remmer-Heim, Gutshof Mathildenthal und der "Königseiche" - mit wunderschönen Panorama-Ausblicken auf den Schweineberg und Schecken sowie Nesselberg und Kleinen Deister - reine Gehzeit ca. 4 Std. - (NaturFreude Hannover).

Am Wegesrand: Bürgermeister-Remmer-Heim, Gut Mathildenthal, Naturdenkmal Königseiche, GaststätteWaldschlösschen, Indianercamp. Günstig für Benutzer des öffentlichen Nahverkehrs ist die Nähe unseres Wanderweges zum Bahnhof Bad Münder, der an der Strecke Hannover - Altenbeken liegt. Unter der Bahnunterführung gehen wir von dort bis zur Bundesstraße, um dann auf dem Fußgänger- und Radfahrweg nach rechts zu laufen. Wir brauchen nicht einmal die B 442 zu überqueren, sondern benutzen den Fußgängertunnel, zu dem wir nach dem Friederikenstift wiederum nach rechts gewiesen werden. So kommen wir auf einen Wiesenweg, halten uns bei einer Gabelung links und überqueren auf einer Holzbrücke die Hamel. Unser Weg führt zunächst nach rechts und dann im Bogen auf eine Waldecke zu und in den Wald hinein. Auch bei der nächsten Gabelung gehen wir nach links auf das Bürgermeister-Remmer-Heim zu, ein nach einem früheren Bürgermeister der Stadt benanntes mündersches Freizeitheim. Nachdem wir das Gelände am Haus vorbei durchquert haben, geht es auf dem breiten Weg nach rechts weiter, bis dieser auf den mit 2 und 3 markierten Terrainweg und damit auf unseren Rundweg stößt (die Markierungen waren allerdings bei der Vorwanderung nicht vorhanden.). An dieser Stelle befindet sich das markante Indianercamp für Kinder und Jugendliche. Ein Hinweisschild verkündet: Bahnhof. 1,2 km. Wir biegen nach rechts in den Rundweg ein. Auf der ganzen Strecke sind viele ökologische Erläuterungstafeln verteilt, die Themen reichen von Waldsaum bis Greifvögel und sind sehr informativ. Beim ersten nach rechts abzweigenden Weg werden wir dort von einem Schild nach Mathildenthal gewiesen. Wir erreichen sehr schnell die Feldflur und wandern auf ein Tal zu, in dem hinter Bäumen versteckt die Häuser des Gutes Mathildenthal liegen, während schräg links vor uns der Katzberg aufsteigt. Vor dem Gutsgelände geht es nach links und dann bei den letzten Bäumen nach rechts auf dem geschotterten Feldweg weiter. Auf dem jetzt ansteigenden Weg lohnt es sich, des schönen Blickes wegen bei einer der Bänke eine Ruhepause einzulegen, denn das Panorama reicht vom Süntelsteinbruch bei Hamelspringe im Norden über den Schweineberg bis zum Schecken. Dann erreichen wir den Waldrand und wandern an ihm entlang um die Waldspitze herum. Erst etwa 100 Meter jenseits dieser Spitze geht es auf dem asphaltierten Feldweg bergab. Auf der anderen Seite des Tales und der Bundesstraße 217 liegt malerisch der Ort Altenhagen am Fuß des Nesselberges. Bei einem leichten Linksknick des Weges biegt ein Seitenweg nach links ab, auf dem wir nun wieder etwas ansteigen. Querwege beachten wir jetzt nicht, sondern freuen uns an dem Blick zum Nesselberg und Kleinen Deister und später am Naturdenkmal Königseiche links von uns in einem kleinen Wiesengrund. Vor dem alternden Baumrecken wächst bereits eine junge Königseiche heran. Gegenüber weiden Pferde und schauen unserer Rast aufmerksam zu. Nun führt unser Weg zunächst leicht bergab und dann ausgesprochen steil. Dies ist eine der schönsten Stellen der Wanderung, da sich vor uns eindrucksvoll Springe und dahinter die Deisterpforte zeigt. Ein herrliches Panorama. Auch der andere Deisterflügel ist zu sehen. Dann stoßen wir auf einen wieder asphaltierten Feldweg, gehen nach links bis zu einer Gabelung steigen nach links im Bogen zum Waldrand steil wieder an und noch einmal nach links in den Wald hinein. Nach einem Rechtsbogen geht es sehr steil hoch, bis wir oben auf dem Katzberg stehen. Diesen Wegabschnitt müssen wir uns hart erkämpfen, da der Weg in Folge von Waldarbeiten verschwunden ist und der obere Bereich von Brombeeren überwuchert ist. Nach einer Schneise eines Raupenfahrzeugs und den Brombeeren halten wir uns möglichst geradeaus und treffen doch zielsicher auf den gesuchten Forstweg, auf dem wir nach rechts weiterwandern, zunächst eben, später im Linksbogen sanft bergab. Am Waldrand stoßen wir dann auf unseren Aufstiegsweg, den wir aber nicht direkt zurücklaufen. Wir entscheiden uns für den besonders hübschen Waldrandweg, zu dem wir kurz vor dem Waldrand nach rechts abbiegen. Auf ihm kommen wir im kleinen oder wahlweise großen Bogen zurück nach Mathildenthal. Hier biegen wir wieder nach rechts auf den Weg, den wir gekommen sind und der uns zu dem Terrainweg 2 und 3 bringt (immer noch nicht beschildert), den wir diesmal nach rechts einschlagen. Wir halten uns an die 2, die uns zweimal nach links zur Bahnlinie und an dieser entlang bis zur Unterführung leitet, wo ein Hinweisschild zum Waldschlösschen steht. Nach der Unterführung nehmen wir den Weg rechts, der direkt an den Bahnschienen verläuft. So erreichen wir im leichten Linksbogen wieder die Waldgaststätte und machen dort unsere ausgiebige Kaffee- und Teepause. Es werden leckere Kuchen und Torten, aber auch kleine rustikale Gerichte angeboten. Nach unserer Pause gehen wir vom Parkplatz am Waldschlösschen auf einem pappelbestandenen Weg durch die Feldmark, der in Verlängerung der Anfahrtsstraße "Ramena" nördlich des Waldrandes entlang führt. Er endet auf einer Querstraße bei der Tennisanlage. Wir gehen nach links zum Waldrand und weiter in den Wald hinein. Bei einer Kurterraintafel, die einen guten Überblick über das Gebiet gibt, an einer Kreuzung halten wir uns rechts und stoßen auf eine asphaltierte Straße, auf der wir den Bahndamm unterqueren. Wir gehen geradeaus weiter, treffen wieder auf das Indianercamp und biegen rechts ab zum Bürgermeister-Remmer-Heim. Ob wir dabei den Fahr- oder den Waldrandweg benutzen, bleibt sich gleich, sie treffen sich sehr bald wieder. Die recht abwechslungsreiche Rundwanderung ist rund vierzehn Kilometer lang bei einem Höhenunterschied von 100 Metern. Wir sind gut vier Stunden reine Gehzeit unterwegs. Literatur: Ingeborg Müller: Unser Sonntagsausflug, CW Niemeyer Buchverlage, 1999. ISBN 3-8271-9243-9

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Urheber: © Harald Wanetschka, Naturfreunde Hannover

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