| Rubrik: | Regionales Radwandern, Mehrtagestour |
|---|---|
| Start: | Gifhorn (Welfenschloss) |
| Streckenverlauf: | Wesendorf, Wahrenholz, Wittingen, Hankensbüttel, Müden / Aller, Meinersen, Isenbüttel |
| Ziel: | Gifhorn (Welfenschloss) |
| Länge: | 196,07 km |
| Dauer: | 4-6 Tage |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1 : 100 000 |14| Großraum Braunschweig Radwanderkarten 1 : 75 000 | R16| Südheide Gifhorn |
| Kontakt: | Tourismus GmbH Gifhorn tgg@stadt-gifhorn.de www.gifhorn4u.de |
Radwandern ohne Gepäck zu den schönsten Zielen der Südheide.

Sattelreise durch das Heidschnuckenland Sie starten mit einem Besuch des einzigartigen Internationalen Mühlen-Frelichtmuseums in Gifhorn. In dem 10 ha großen Park besichtigen Sie die 15 Mühlen und die große Ausstellung mit über 50 maßstabgerechten Modellen. Steigen Sie auf in der Mühle von Sanssouci und genießen die herrliche Aussicht über die wunderschöne Anlage. Versäumen Sie nicht, einen Blick in das Trachtenhaus und die Backstube zu werfen und den ofenfrischen Streuselkuchen zu kosten. Ihr Startschuß fällt im Park des Gifhorner Welfenschlosses aus der Renaissancezeit. Über Neubokel, Wilsche, Kästorf, Wagenhoff steigern Sie langsam das Tempo. In Betzhorn angekommen können Sie sich im "Heiligen Hain" ergehen. Erfreuen Sie sich an der Schönheit des größten und ältesten Heide-Naturschutzgebietes der Ferienregion. Kein Geringerer als Hermann Löns selbst hat 1913 die Ausweisung als Naturschutzgebiet bewirkt. Nach dieser Entspannungsübung beziehen Sie in Wahrenholz Quartier und stärken sich. Zum Abschluß bietet sich noch ein Dorfrundgang mit Besichtigung der kürzlich restaurierten Wassermühle "Alte Mühle" und der Backsteinkirche von 1822 an. Lohnenswert wäre auch noch ein kleiner Abstecher zur Siedlung Teichgut zu den Fischteichen, einer Lehr- und Versuchsanlage für Teichwirtschaft von 1908, heute in privater Hand. 2.Tag Frisch und fit geht es heute mit geöltem Sattel über Schönewörde durch den Kiekenbusch nach Knesebeck. Besuchen Sie das Haus der Landschaft mit seiner Ausstellung zu Heide, Moor und Torfgewinnung. Durch den Knesebecker Staatsforst erreichen Sie über Jönsbeck und Mahnburg bald Ohrdorf. In der Laurentius Wehrkirche aus dem Jahr 1235, einer der wertvollsten Dorfkirchen im norddeutschen Raum bewundern sie die großen Kostbarkeiten dieses kleinen Gotteshauses. Weiter geht es über Rade und Erpensen nach Lüben, einem Rundlingsdorf mit dem "Museum im Dorf". In anschaulicher Weise werden die Entwicklung der Landtechnik in den zurückliegenden Jahrhunderten dargestellt und aufschlußreiche und interessante Einblicke in die frühere bäuerliche und ländliche Lebensweise vermittelt. Vorletzte Station ist Wittingen, eine 1200 Jahre alte liebenswerte Kleinstadt mit Herz und Geschichte. Erfreuen Sie sich an den alten Fachwerkhäusern, nehmen Sie sich Zeit für die St.Stephanuskirche (1250) mit dem Taufstein von 1538. Der Junkerhof (1528) ist neben der Kirche das älteste Gebäude von Wittingen. Das Ziel der heutigen Etappe ist Hankensbüttel. Sie erreichen es gemütlich über Darrigsdorf und Wentorf. Jetzt ist das Otterzentrum angesagt. Mit seinem 5 ha großen Freigelände liegt es idyllisch am Isenhagener See und bietet Ihnen naturnah gestaltete Tiergehege mit Fischottern, Baum- u. Steinmardern, Iltissen, Dachsen sowie viele Spiel-, Experimentier- und Erlebnisbereiche. Falls keine Zeit mehr für das Otterzenrum bleibt (bis 18.00 Uhr geöffnet), verschieben Sie es einfach auf den nächsten Morgen. Im Klosterhofmuseum Isenhagen nehmen Sie Einblick in die ökologische Seite des Klosterlebens.Ihr Gepäck und Ihr Bett warten hier im gebuchten Hotel auf Sie. 3. Tag Ausgeruht mit neuem Schwung radeln Sie über Steimke vorbei an der Bottendorfer Mühle durch die frische Natur nach Bokel. Lassen Sie sich unbedingt die schaurige Sage über die "Bullenkuhle" erzählen, hören Sie, was es auf sich hat, mit dem schwarzen Wasser dieses 15 Meter tiefen Erdkraters. Oder lesen Sie die Geschichte am Ende dieser Aufzeichnung. Auf schönen Waldstraßen geht es über Behren, Hagen, Blickwedel und Räderloh nach Steinhorst. Im Zentrum finden Sie die gotische St. Georg Kirche aus dem 13. Jahrhundert und das Schulmuseum. Am Ortsrand liegt die neu erbaute Sternwarte mit verschiedenen leistungsstarken Fernrohren. Ergründen Sie das Steinhorster Geheimnis, die Geschichte der Gurkenmagnolie bei der Apotheke, bevor oder nachdem Sie eine Stärkung zu sich genommen haben. Sie dürfen Ihren Augen trauen wenn Sie sehen, wie die Tour weitergeht. Tatsächlich fahren Sie vorbei am Erdölwerk nach Texas. Danach geht es wieder mit rechten Dingen zu. Über Spechtshorn, Feikenhof und Hohne erreichen Sie Müden. 4. Tag Auf zur Endrunde !!! Über Gerstenbüttel geht es fix nach Meinersen zur "Traditionsinsel", wie man dort liebevoll den Gemeindemittelpunkt nennt. Rathaus, Künstlerhaus und Okermühle. Meinersen ist auch über Kreisgrenzen hinaus bekannt für sein"weißes Gold", den Spargel. Über Dalldorf erreichen Sie dann Leiferde mit seinem NaBu-Artenschutzzentrum. Hier werden verletzte Vögel aus allen Teilen Niedersachsens gepflegt und wieder ausgewildert. Ein Besuch lohnt sich. In Vollbüttel können die Freunde der laufenden Bilder voll auf ihre Kosten kommen. 100 Jahre Geschichte der Kinematographie warten auf interessierte Gäste im Kinomuseum. Sie fahren weiter über Rethen, Vordorf, bei Abesbüttel am Mittellandkanal vorbei nach Wedesbüttel. Ganz schnell führt Sie der Weg dann über Wedelheine, Gravenhorst und Isenbüttel zum Tankumsee. Hier können Sie ein Bad nehmen oder einen Strandlauf machen. Erklimmen Sie den Deich und werfen Sie einen Blick auf den Elbe-Seiten-Kanal, unseren "Heide-Suez". Informationstafeln veranschaulichen wissenswertes über Bauzeiten und technische Einzelheiten. Im Endspurt geht es nun durch den Barnbruchsgrund über den Lehmweg wieder zurück nach Gifhorn.
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Urheber: © Tourismus GmbH Gifhorn