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Eickeloh - Hademstorfer Schleuse - Bothmer - Grethem - Eickeloh

Rubrik:Wandern
Streckenverlauf:Eickeloh, Hademstorfer Schleuse, Eickeloh
Länge:12.00
Kontakt:touristinfo@aller-leine-tal.de
www.aller-leine-tal.de

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Informationen zur Tour

Wandern Sie im schönen Aller-Leine-Tal

Eickeloh - Ausgangspunkt ist Eickeloh, "Alte Poststraße" - links in die Straße "Zur Marsch", dann rechts "Zum breiten Riep" - über den Ortsschutzdeich geradeaus dem Weg bis zur Teerstraße folgen - rechts abbiegen bis zur Hademstorfer Schleuse - die Schleuse (am Wohnhaus) überqueren und durch die Marsch in Richtung Wald bis nach Bothmer - vor dem Kriegerdenkmal rechts auf die "Alte Dorfstraße" - auf dem Steindamm, vorbei am Schloss Bothmer, in Richtung Leine - rechts auf der K 106 die Leine überqueren - auf dem Radweg bis zur Bothmerschen Mühle - rechts abbiegen entlang der Leine - und dann links abknickend dem Weg folgen - an der nächsten Gabelung rechts in Richtung Grethem - kurz auf die L 191 und gleich wieder rechts in die "Dorfstraße" - wieder rechts in den "Fährweg" über die Brücke der Alten Leine - dem Weg immer rechts abknickend folgen, bis man zur Eickeloher Fähre kommt - nun dem Weg bis in den Ort Eickeloh folgen. Anmerkung: Um die Aller überqueren zu können, muß vorab ein Fährmann (Tel. 05164-1815) bestellt sein! Kulturelle Sehenswürdigkeiten und andere Ziele 1. Schleuse Hademstorf 1914 erbaut zur Fahrwassersicherung der umfangreichen Schifffahrt zur Kohle- und Futterversorgung der flussaufwärts gelegenen Dörfer und Städte, bis in die Oker hinein. Der Wasserstand oberhalb beträgt ca. 4 Meter, unterhalb ca. 1,5 Meter. Die zwischen Aller und Leine eingespannte Schleuse ist 165 m und 10 m breit. Zugleich wurde eine bis 1999 existierende Fähre oberhalb für die Bauern eingerichtet. Unterhalb der Schleuse erfolgt der Leinezufluss in die Aller. 2. Allerbrücke Die "Ölbrücke" verbindet das ehemalige Ölbohrfeld mit der Arbeitersiedlung "Hansadamm". Zahlreiche Häuser im ehemaligen Stil sind erhalten. 3. Holzgarten Singvogel-, Storchen- und Kolkrabenbeobachtungen auf den Wiesen. 4. Alte Kirche Eickeloh Diese vormalige Dorfkirche liegt hoch über der Allerniederung am Rande der Marsch. Das ursprüngliche Dorf gehörte zum Kirchspiel Ahlden. Auf dem mühsamen Weg zur dortigen Kirche durch die Marsch ist es vor allem bei Hochwasser zu Kahnunglücken gekommen, bei denen Tote zu beklagen waren. So wurde 1296 diese Kirche zu Eickeloh vom Adelsgeschlecht zu Hodenberg gestiftet. Die Kirche ist ein gotischer Backsteinbau und vermittelt eine Vorstellung davon wie mittelalterliche Dorfkirchen ausgesehen haben. Beim Bau der größeren Kirche auf neuem Grund 1887 wurde der alte Bau von der Familie von Hodenberg als Familiengruft eingerichtet. Bis 1999 wurde eine Restauration durchgeführt. Im Pfarrhaus gegenüber kann eine Besichtigung vereinbart werden. 5. Fähre Die Fähre hatte seit ihrer Inbetriebnahme immer die Bedeutung , die Eickeloher Landwirte über die Aller zu ihren Ackerflächen zu bringen. Die Aller suchte sich im 17. Jahrhundert nach Überflutungen ein neues Flussbett, d.h. sie verlagerte sich von der heutigen Alten Leine ein Stück nach Osten. Da die Eickeloher aber ihr Land behalten wollten, wurde diese Fährverbindung nötig. Vor der Anschaffung der heutigen Fähre im Jahre 1928 wurde die Überfahrt mit Holzkähnen betrieben, hergestellt und gewartet von einem Schiffbauer aus Hodenhagen. Einige Eickeoher Einwohner und alle Landwirte besitzen einen amtlichen Fährschein, da es einen Fährmann nicht mehr gibt. Die Fähre wurde 1996 auf einer Bremer Werft generalüberholt und soll künftig für den Fremdenverkehr genutzt werden. Nutzung der Fähre nach telefonischer Anmeldung möglich (Telefon 05164-18 15). 6. Alte Leine Ehemaliger Hauptarm der Aller bis zum Hochwasser von 1608, das den heutigen Flusslauf erzwang. 7. Fachwerkhaus Baudenkmal: Grethem: ehemaliges Bahnhofshotel aus Zeiten des erfolgreichen Kaliabbaus. 8. Windmühle zwischen Gilten und Bothmer Die Herren von Bothmer besaßen ursprünglich auf dem rechten Leineufer eine Wassermühle. Weil diese die Leineschifffahrt behinderte, wurde sie im 18. Jahrhundert von der Landesherrschaft zum Zwecke der Fortschaffung angekauft. Aber erst im Jahre 1822 erfolgte der Verkauf auf Abbruch unter der Bedingung, daß eine Holländerwindmühle zu erbauen wäre. Für diese waren zwei Mahlgänge sowie je ein Graupengang und Ölschlag vorgesehen. Die Mühle ist 1930 abgebrannt und wurde 1932 wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt. Die Restaurierung erfolgte in den 80er Jahren. Besichtigung ist nur an den Mühlentagen und nach Absprache möglich (Tel. 05139-35 32).

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Urheber: © Zweckverband Aller-Leine-Tal

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