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Böhme - "Wehrberg" - Böhme

Rubrik:Wandern
Länge:7.00
Kontakt:touristinfo@aller-leine-tal.de
www.aller-leine-tal.de

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Informationen zur Tour

Wandern Sie im schönen Aller-Leine-Tal

Böhme - Ausgangspunkt ist die Ortsmitte von Böhme (Parkplatz Kindergarten). Wir gehen in Richtung Gutshaus und folgen dem Bürgersteig bis zum neuen Ortsteil "Am alten Bahnhof". Nach dem letzten Haus auf der rechten Seite folgen wir der Kreisstraße K 114 bis über die Bahngleise hinaus in Richtung Klein Eilstorf. Wir biegen links in den gepflasterten Feldweg in Richtung Sportplatz ein, der nach links in eine asphaltierte Straße übergeht. Am Sportplatz vorbei gehen wir bis kurz vor der Landstraße L 159, wo wir rechts in einen Feldweg einbiegen, der durch den Wald führt. Dem folgen wir bis zu einer großen Wegekreuzung, wo wir scharf nach links abbiegen. Immer geradeaus weiter bis zur Landstraße L 159, die wir überqueren müssen. Vor dem einsam gelegenen Haus (Wehrberg) nach links in den Wald einbiegen und dem Waldweg folgen bis zum Ortsrand von Böhme. Nach rechts die Straße in die Marsch entlang bis zum Deich gehen. Dem Deich nach links folgen bis zum Schöpfwerk (Querdeich in Richtung Aller). Dort wieder links auf dem Deich an der Böhme entlang bis zur Böhmebrücke. Hier nach links der Landstraße (L 159) folgen und zum Ausgangspunkt zurückkehren. Kulturelle Sehenswürdigkeiten und andere Ziele 1. Gutskapelle in Böhme. Das Gut Böhme gelangte 1709 als Allodium (Familienerbgut) in den Besitz von Johann von Hattorf (1638 " 1715), der unter Kurfürst Georg Ludwig den Rang eines "Geheimen Kriegsrat" bekleidete. Der Oberbaumeister des Kurfürstentums Hannover, Johann Caspar Borchmann, wurde mit dem Bau eines Herrenhauses, zweier freistehender Flügelbauten und einer Kapelle beauftragt. Die Anlage sollte sich in einen sehr aufwendigen barocken Garten und Park einfügen und als Bezugspunkt fungieren. Das von einer Gartenmauer umschlossene Ensemble hielt in seiner Blütezeit den Vergleich mit der Gartenkultur in Celle und Hannover, ja sogar mit den Metropolen Europas, Paris und London stand. Die Gutskapelle - einmalig im Aller-Leine-Tal - ist in der sehr seltenen Form eines Oktogons "8 Eck" gestaltet. Das Mansarddach wird von einem vergoldeten Kreuz gekrönt. Die "Kapelle Jesu" wurde 1716, ein Jahr nach dem Tod des Erbauers, geweiht. Sohn Johann Phillip von Hattorf übernahm das Gut. Er folgte Kurfürst Georg-Ludwig, nun König Georg I von Großbritannien und Hannover, als persönlicher Sekretär nach London. Es darf vermutet werden, dass Johann Phillip von Hattorf auch Verbindungen zur Prinzessin Sophie Dorothea, der Gemahlin Georg I pflegte, die in der Verbannung im Schloss Ahlden lebte. Um 1720 veranlasste er eine Umgestaltung des Lustgartens und ließ kleine Obstbäume pflanzen, eine wirkliche Rarität. Wiederum stand Herrenhausen Pate. Nach dem Besitzerwechsel in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verfiel die Anlage. Die Konturen sind aber heute noch zu erkennen. Der heutige Besitzer, Curt Freiherr von Hodenberg, übernahm das Rittergut 1963. Durch umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen am Herrenhaus und an der Kapelle wurde der Fortbestand der Barockbauwerke gesichert. 2. Bootsanleger an der Böhme. An dieser Stelle besteht seit einigen Jahren die Möglichkeit, für Paddeltouren auf der Böhme flussauf oder -abwärts Kanus oder Paddelboote einzusetzen.

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Urheber: © Zweckverband Aller-Leine-Tal

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