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Tour E - AllerKultur

Rubrik:Regionales Radwandern
Streckenverlauf:Ahlden, Eilte, Hodenhagen
Länge:21,15 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, CR11 Zentralheide, Südheide
Kontakt:Zweckverband Aller-Leine-Tal

touristinfo@aller-leine-tal.de
www.aller-leine-tal.de

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Informationen zur Tour

Rundtour im Aller-Leine-Tal

Ausgangspunkt ist Ahlden (Aller).
Auf dem Radweg entlang der L 157 in Richtung Eilte - hinter der Mästerei links dem Weg durch die Felder in den Ort folgen - (Abstecher zum Eilter See möglich, ebenso die Weiterfahrt in Richtung Bosse, Frankenfeld) - die Eilter Brücke überqueren und dem Weg in Richtung Bierde folgen - auf dem Deich vor Bierde rechts abbiegen - (Abstecher nach Bierde, Böhme, ... möglich) - den Deich in Richtung links verlassen und dem Weg entlang dem Deich folgen - an der Gabelung rechts weiter bis zur L 159 - auf der L 159 rechts bis zur L 190 - nun auf dem Radweg rechts, durch Hodenhagen bis zum Ausgangspunkt Ahlden (Aller).

Kulturelle Sehenswürdigkeiten und andere Ziele der Tour E

1. Ahlden (Aller)
Ehemaliger Amtsitz im Schloss, das auch vom Ende des 18. Jahrhunderts bis 1971 das Amtsgericht beherbergte, heute wird das Schloss als Kunstauktionshaus genutzt.

2. Scheunenviertel
Auf Grund der andauernden Brandgefahr sahen sich die Bauern seit Ende des 18. Jahrhunderts veranlasst, etwas abseits vom Dorf in einem besonderen Scheunenviertel Lebensmittel, Futtervorräte und Saatgut unterzubringen. Gerade in Ahlden (Aller) beeindruckt das Scheunenviertel am nachhaltigsten im Aller-Leine-Tal.

3. Judenfriedhof
In Ahlden (Aller) als jüdisches Kulturgut der ganzen Region erhalten, nachdem er die Zeit des Dritten Reiches überstanden hatte. Auf der Vorderseite der Grabsteine stehen in hebräischer Schrift Lehrtexte aus dem Talmud, auf der Rückseite die Totennamen, Lebenszeit und besondere Ereignisse aus dem Leben in deutscher Schrift.

4. Villa Klee
Park Reste eines kleinen Landschaftsparks mit ehemaligem Teehaus, der mit Fördermitteln aus der EU restauriert worden ist.

5. Böhme
Rittergut-Siedlung, dessen Gutssitz von einigen Legenden umrankt ist.

6. Deichweg
Am naturnahen Auewaldtyp "Bierder Koppel" entlang zur Böhme.

7. Karlsberg
Höchste Binnendüne am Aller-Prallhang.
Der Karlsberg, auch Karnsberg genannt (die beiden Riesen Karne und Bune bekämpften sich hier), erhielt seinen Namen nach Karl dem Großen, der hier sein Biwak aufgeschlagen hatte. Während seines Aufenthaltes mussten sich die Menschen in dem ca. 300 m vom Karlsberg entfernt liegenden See zwangstaufen lassen. Die Menschen waren so erbost und traurig über die Taufe, dass sie den See den "Schwarzen See" genannt haben. Nach der Taufe gingen sie auf den Kummerberg und beklagten ihr Leid. Der Kummerberg ist durch einen Weg vom Karlsberg getrennt.

8. Wiedenhausen
Einer der drei Teilorte, der mit Riethagen und Hudemühlen erst 1936 zu Hodenhagen vereint wurde. Auch im Jahr 2000 noch in ursprünglicher Größe bietet sich hier ein Beispiel für historische Siedlung, die vor dem Hintergrund heutiger Dorfgrößen kaum mehr vorstellbar sind. Der gesamte Ort ist als gutsähnliche Struktur in privatem Besitz, jedoch zugänglich. 9. Ilexpark Hodenhagen Unter Mitarbeit von Gärtnern, Wasserbauern und Förstern wurde der Ilexpark in einer Größe von 10 ha entlang des Kreuzförthbaches geschaffen. Dem ursprünglich belassenen Ilexbestand, einem der größten in Norddeutschland, wurde durch entfernen von Kiefern geholfen, Feuchtbiotope wurden wie auch Grünflächen und Heidestrukturen geschaffen, was den Park zu einem echten Naherholungsgebiet macht.

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Urheber: © Zweckverband Aller-Leine-Tal

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