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Zwischen Elbe und Seege

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Gartow
Streckenverlauf:Schnackenburg, Pevestorf
Ziel:Gartow
Länge:33,46 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte, 1:75,000, RC
Kontakt:ADFC Lüchow-Dannenberg
www.adfc.de

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Informationen zur Tour

Natur pur zwischen Elbe und Seege

Streckenbeschaffenheit: Überwiegend wenig befahrene Nebenstraßen und gut befahrbare Feldwege, eine steile Steigung, die es in sich hat. Am Wegesrand: Wachturm der ehemaligen DDR, seltene Wasservögel, Grenzlandmuseum, Elbholz, Elbe, Höbeck, Gartower See. Ausrüstung: Fernglas, Badesachen, Fotoapparat. Anreise: Leider nur mit Auto oder Bus. Am Ortseingang von Gartow findet sich auf der linken Seite der Imbiss am See. Der Parkplatz ist eine gute Stelle, um vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Endlich auf dem Drahtesel fahren wir durch den Ort. Das kleine Städtchen Gartow ist erstmals 1225 urkundlich erwähnt. Der Grundstein für das Gartower Barockschloß wurde 1710 gelegt. Nach dem Krieg hat sich Gartow zu einem Ferienort entwickelt. Das Angebot für Urlauber ist vielseitig: Schloßkonzerte, Reitzentrum, Surfen, Segeln, Tennis, Baden im See und in der Wendlandtherme, einem Erlebnisbad mit Thermalbecken. An der Vorfahrtsstraße biegen wir rechts ab und gleich die nächste wieder links in Richtung Nienwalde. In Nienwalde fahren wir an der abknickenden Vorfahrt nach links in Richtung Bömenzien und an der nächsten Abzweigung gleich wieder rechts. Etwa 2 km hinter Nienwalde überqueren wir die Grenze nach Sachsen-Anhalt. Ein Wachturm der ehemaligen Grenztruppen der DDR erinnert an den unmenschlichen Zaun, der noch vor einigen Jahren Deutschland in zwei Teile trennte. Auf einem sogenannten Plattenweg entlang, fahren wir nach Bömenzien. Dieser Ort lag zu DDR-Zeiten im sogenannten Sperrbezirk. Wir halten uns im Ort Bömenzien links und folgen vor der Abzweigung nach Gartow rechts der Vorfahrtsstraße in Richtung Aulosen. Nach knapp 2 km fahren wir nach links in eine Straße hinein zum Stresower Gedenkstein. Hier ist ein Stück Grenze rekonstruiert worden. Außerdem bietet sich hier eine gute Gelegenheit für eine Rast. Sogar eine Badestelle ist vorhanden. Der Weg führt weiter auf dem Deich durch das Naturschutzgebiet der Garbe. Seltene Wasservögel lassen sich hier fast zu jeder Jahreszeit beobachten. Kurz vor der Ortschaft Gummern sind wir wieder auf niedersächsischem Gebiet. Wir fahren geradeaus am Deich weiter und treffen nach einem kurzen Stück auf die Bundesstraße 493. Wir biegen jedoch nicht auf die Bundesstraße ab, sondern nehmen rechts den Weg auf dem Seegedeich, der uns nach Schnackenburg führt. Schnackenburg ist die kleinste Stadt Niedersachsens und erhielt 1373 die Stadtrechte. Einst reiche Zollstadt an der Elbe, verlor sie im Deutschen Reich an Bedeutung und wurde 1945 Grenzstation zur ehemaligen DDR. Sehenswürdigkeiten sind die Nikolai Kirche mit Taufengel, der ehemalige Grenzhafen und das Grenzlandmuseum. Wir verlassen Schnackenburg auf dem Fernradweg Hamburg -Schnackenburg und radeln nach 2 km immer am Elbdeich entlang. Auf der linken Seite liegt das Elbholz. Es stellt eine Elblandschaft mit typischen Auwäldern da, und ist auch heute noch ein Refugium für viele seltene Tiere- und Pflanzenarten. Am Ende des Deiches lohnt sich ein kleiner Abstecher an den alten Eichen vorbei zur Elbe. Zurück vom Fähranlegeplatz nehmen wir am Parkplatz rechts den Schotterweg. Er führt nach circa 0,5 km in den Wald hinein und nach einer Weile dann steil bergauf. Hier hilft nur schieben. Allenfalls für Mountainbiker ist es vielleicht eine Herausforderung, den Berg zu bezwingen, ohne vom Rad abzusteigen. Wer Probleme mit steilen Strecken oder viel Gepäck bei sich hat, biegt am Parkplatz nicht nach rechts sondern nach links ab. Für die, die mit Erfolg die Steigung des Höhbeck überwunden haben, gibt es zur Belohnung eine herrliche Aussicht über die Elblandschaft auf einem Aussichtsturm. Der Höhbeck ist mit seiner Höhe von 75 m über NN ein historisch äußerst interessantes Gebiet. Außerdem ist ein Stück weiter ganz versteckt im Wald ein kleines Waldcafe. Hier kann man sich von den Strapatzen der Steigung erholen. Nach ausreichender Erfrischung rollen wir am Aussichtsturm vorbei auf der Straße bergab und nehmen die zweite Straße links. Sie führt uns an den 344 m hohen Funktürmen vorbei bergab bis nach Pevestorf. Am Ende der Straße treffen wir auf eine Vorfahrtsstraße, also rechtzeitig bremsen. Hier ist ein günstiger Treffpunkt für die Gruppen, die sich am Parkplatz bei der Fähre getrennt haben. Wir biegen nach rechts ab und bevor wir auf den Hof der Mosterei fahren, folgen wir der Straße nach links in Richtung Gartow. In Restorf geht es links in Richtung Gartow. Nach ca. 500 m zweigt ein mit rotem Schotter befestigter Weg nach rechts ab. Wir nehmen ihn, fahren parallel zur Straße und erreichen nun wieder den Gartower See. Hier können wir Boot fahren, baden oder uns ins Café setzen. Für Kinder gibt es auch einen Spielplatz. Um zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen, setzen wir den Weg am See fort und kommen an einer Brücke wieder auf die Straße. Dort biegen wir nach rechts ab und fahren durch Gartow. An der abknickenden Vorfahrt geht es für uns nach rechts in Richtung Dannenberg weiter und nach ca. 800 m sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt.

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Urheber: © Matthias Wahl, ADFC Lüchow-Dannenberg

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