| Rubrik: | Regionales Radwandern, Eintagestour |
|---|---|
| Streckenverlauf: | Hagen, Bramstedt, Wulsbüttel |
| Länge: | 48,94 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, R3 |
| Kontakt: | Landkreis Cuxhaven hmartins@cuxland.com www.cuxland.com |
Route im südlichen Friesland

Start: Rathaus Hagen, Bushaltestelle, Parkplätze vor dem Schwimmbad, Burg. Beim Rathaus rechts ab in die Hauptstraße Richtung Bramstedt. Hauptstraße bis zum Kassebrucher Weg, links ab, nach dem Ortsschild Kassebruch rechts in die Bramstedter Straße (links geht es in den Ort Kassebruch), geradeaus vorbei am Friedhof, rechts alte Eichen, Wallhecke, nächsten Weg links einbiegen, Spurplattenweg bis Waldanfang, dann ausgefahrener, unbefestigter Waldweg (läßt sich aber gut fahren). Durch den Wald bis zur Landesstraße 135 (ehemalige B 6), links ab auf den Radweg. Nach etwa 500 Metern die Landesstraße überqueren und beim weißen Wegweiser Wasserwerk scharf rechts in Richtung Bramstedt einbiegen. Links und rechts Wald, nach etwa 800 Metern Parkplatz für Wanderer mit Hinweistafel für Wanderwege in der Gemeinde Bramstedt. Beim Ortsschild Bramstedt rechts in die Bogenstraße. Wir überqueren die Straße In der Siedlung geradeaus. Dann links in den Kassebrucher Weg bis Schulstraße, weiter rechts vorbei an der Grundschule mit Kinderspielplatz, dann rechts in die Alte Dorfstraße und weiter links bis auf die Dorfstraße. Diese hat einen Radweg, den wir nach links bis in den Ort fahren. Rechts eine Töpferei und das Niedersachsenhaus, betreut vom Heimatverein Bramstedt und Umgebung e.V., schräg gegenüber die Bramstedter Bauernschänke, mit Übernachtungsmöglichkeit. Hinter dem Niedersachenhaus die sehenswerte Bramstedter Kirche. Beim Landhaus Bauernschänke links ab, geradeaus Wegweiser Wittstedt folgen (links der Friedhof), nach etwa 800 Metern nächste Möglichkeit rechts ab, asphaltierter Wirtschaftsweg Richtung Gackau. An der Hauptstraße nach links in den ausgebauten Radweg abbiegen. Links der Gasthof "Goldene Aue". Unmittelbar danach rechts ab in den Kirchweg, der zunächst asphaltiert ist, danach bis zum Waldanfang Spurplattenweg. Nächste Kreuzung links ab in den Verbundsteinpflasterweg Richtung Lohe (rechts ist der Friedhof von Lohe). In der Dorfmitte in die Hauptstraße rechts abbiegen Richtung Axstedt. Jetzt fahren wir ein kleines Stück im Landkreis Osterholz. Schöne Allee rechts Birken, links Linden. In Axstedt rechts Haus Falkenhorst. Beim Ortsschild Axstedt rechts ab in den Alten Kirweg. Geradeaus bis zur Kreuzung, dann links ab und weiter bis zur Hauptstraße dann rechts ab. Wir sind wieder im Landkreis Cuxhaven, wunderschöne Lindenallee. Vor der Bebauung Harrendorf links ab, Rotsteinpflasterweg bis Asphaltstraße Dorfmitte, dann rechts ab bis zur Hauptstraße. Hier links ab in die Bremerhorner Straße, weiter links der Gasthof Waldesruh mit Schwimmbad und Wildgehege (links und rechts Wald). Nun die Hauptstraße überqueren in Richtung Osterholz-Scharmbeck-Ohlenstedt. Nach 1200 Metern rechts ab Richtung Albstedt, nächste Möglichkeit links ab zur Siedlung Albstedt. Nun immer rechts halten. In Albstedt links in die Hauptstraße einbiegen - Richtung Dorfhagen. Nächste Abbiegung rechts in die Straße Unter den Linden, rechts der Dorfplatz mit Gemeindestein, Brunnen und dem Feuerwehrgerätehaus (Ruhebank, Spielplatz). Weiter geradeaus bis zur nächsten Kreuzung am Ende der Bebauung. Links ab in die Dorfstraße (Kopfsteinpflaster). Beim letzten Gehöft geradeaus in die Verbundsteinpflasterstraße, später asphaltiert, dann befestigter Weg (links Sandabbau) bis zur L 135. Die Landstraße überqueren und nach links auf den Radweg. Weiter bis zur Abzweige Wulsbüttel, rechts ab Richtung Wulsbüttel (Lindenallee). In Wulsbüttel Radweg auf der rechten Seite, Feldsteinkirche, Gasthof Zur Post mit Sommergarten, Fahrradgeschäft. Vor der Kreissparkasse links ab Richtung Heine (schöne Allee). Wir überqueren die Dreptebrücke in Heine (Ortsmitte, Info-Tafel mit Wanderwegen, Feuerwehrhaus). Nun links ab und weiter geradeaus in einen Schlackenweg. Diesen bis zur Asphaltstraße fahren, dann links ab bis zum Ende der neu ausgebauten Asphaltstraße. Jetzt rechts ab in einen gut befahrbaren Waldweg, schunrgerade schöne Waldsstrecke. Links ein Wochenenendhausgebiet. Weiter geradeaus bis zur Hauptstraße, links ab Richtung Uthlede. Jetzt überqueren wir die A 27. Die Straße nach Uthlede ist stark befahren, Vorsicht! In Uthlede gleich links ab in die Ellhornstraße, dann wieder rechts in die Achterstraße einbiegen (links und rechts Gastronomie Würger und Zur Erholung; Bauer). Weiterfahren rechts in die Moorstraße bis zur nächsten Kreuzung, hier rechts ab und gleich wieder links in Richtung Hagen. Vor dem Sportplatz auf der linken Seite links ab in die Straße Am Dobben. Bei der nächsten Kreuzung diese Straße überqueren, vorbei am Umspannwerk (links und rechts Heideflächen). Die nächste Kreuzung wiederum überqueren und bergauf in die Bergstraße. Hier bitte den Aussichtspunkt mit Ruhebänken beachten. Weiter die Bergstraße fahren bis zum Grienenbergsee. Auf der abknickenden Asphaltstraße rechts weiter bis zur Hauptstraße. Dort links ab in Richtung Hagen (Vorsicht, vielbefahrene Straße!). Nun wieder die A 27 überqueren bis zum Ortsteil Harmonie. Den Radweg auf der linken Seite nutzen. Rechts ist die Hagener Mühle zu sehen. Nun die Straße überqueren und auf dem Radweg rechte Seite weiter bis zum Ausgangspunkt Rathaus. Was am Wege liegt Hagen: Der Ferienort liegt inmitten von Wäldern, Heide und Moor. Er hat als Ausflugs- und Ferienziel eine lange Tradition; denn schon vor 500 Jahren hatten hier die Bremer Erzbischöfe ihren Sommersitz. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in Hagen gehört die Burg: Sie wurde vermutlich bereits um 1200 von den Bremer Erzbischöfen zum Schutz der Bramstedter Kirche gegen die freien Stedinger Bauern von jenseits der Weser erbaut. Die Stedinger wurden dann allerdings 1234 von einem Kreuzfahrerheer aus Bremen vernichtend geschlagen. Die Burg, die in ihrer jetzigen Form vermutlich aus dem Jahre 1460 stammt, wurde später zum Sommersitz der Bremer Erzbischöfe. Im Jahre 1575 fand dort die erste Trauung eines Bremer Bischofs statt: Heinrich von Sachsen-Lauenburg heiratete Anna von Broich, die Tochter des Bürgermeisters von Köln. Nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) residierte ein schwedischer Amtmann auf der Burg, die später als Gefängnis und danach - bis in unsere Zeit - als Wohnung des Amtsrichters diente. Sie wurde vor einigen Jahren restauriert und ist heute ein viel besuchtes Museum. Das Museum ist geöffnet von Mai bis September dienstags bis freitags von 9 bis 12 und 16 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Montags ist geschlossen. Oktober bis April 9 bis 12 und 15 bis 17 Uhr. Bramstedt: Das gemütliche Dorf verfügt über ein vor einigen Jahren restauriertes Niedersachsenhaus und über eine Kirche, die ein rechteckiger Saalbau mit Ostturm ist. Sie wurde 1750 erbaut, brannte einige Jahre später ab und wurde dann 1781 wieder aufgebaut. Sehenswert im Innern sind der große Kanzelaltar aus der Erbauerzeit 1781 und ein Bronzetaufbecken von 1469, das von Hinrich Klinghe ist. Wulsbüttel: Dieses ist ein besonders schönes Dorf, das auch schon im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ausgezeichnet worden ist. Im Ort befindet sich eine Wassermühle, und nordwestlich von Wulsbüttel liegt der Kahle Berg, der dieser Route ihren Namen gab. Er ist - Süddeutsche sollten sich jetzt festhalten - über 19 Meter hoch. Sehenswert in Wulsbüttel ist die Kirche: Sie ist der heiligen Lucia geweiht. Es handelt sich um einen einschiffigen Feldsteinbau mit längsrechteckigem, eingezogenem Chor. Sie wurde um 1200 erbaut und hat einen hölzernen Westturm aus dem 17. Jahrhundert. Das Geläut, bestehend aus drei Glocken, stammt aus der Zeit um 1300. Im Innern: einfacher Altaraufsatz von 1669, pokalförmiger Taufständer aus Holz aus der Zeit um 1700.
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