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Beverstedt-Route

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Beverstedt
Streckenverlauf:Hollen, Appeln
Ziel:Beverstedt
Länge:48,23 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC5
Kontakt:Landkreis Cuxhaven

hmartins@cuxland.com
www.cuxland.com

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Informationen zur Tour

Route durch die Region um Beverstedt

Start: In Beverstedt gegenüber dem Rathaus (Hotel Goldene Krone, Kirche). Vom Parkplatz aus geht es links in Richtung Hagen (linke Seite Radweg). Danach links in die Adolf-Butenandt-Straße einbiegen bis zur Kreuzung Mühlenstraße, dort rechts ab. Rechts Parkplatz für Wanderer. Nach dem Ortsteil Beverstedtermühlen überqueren wir die Lune-Brücke und fahren auf einem Betonweg durch den Wald über die nächste Kreuzung geradeaus auf einen Spurplattenweg und überqueren den Wellender Bach. Vor dem Wald rechts ab (Holzwegweiser in Richtung Stubben). Die nächste Kreuzung überqueren und geradeaus bis zur Bebauung. Dort links ab in die Schulstraße, Hauptstraße überqueren und in die Straße An der Ohe. Links und rechts Sportplätze. Weiter bis in den Schlackenweg, am Waldrand entlang und durch den Wald bis zur Gabelung (Asphaltstraße). Dort rechts ab nach Bokel über die Brücke Billerbeek (rechts Freibad Bokel). Weiter geradeaus über die Bundesbahnlinie Bremerhaven-Bremen bis zur Hauptstraße (rechts Ehrenmal und Ruhebänke). An der Hauptstraße links ab, vorbei an Gerdau`s Gasthaus, weiter bis zur Abzweige Littstraße, dort rechts einbiegen. Bei der nächsten Gabelung (Pflanzinsel) links ab in den Hahnenbergsweg. Immer auf der Asphaltstraße bleiben in Richtung Langenfelde rechts ab in den Immenberg. Nächste Gabelung links ab und dann wieder rechts ab in die Kanalstraße. Nun ist der Ortsteil Kransmoor erreicht (rechts Friedhof), danach rechts ab. Auf dieser Asphaltstraße bleiben und weiter rechts in den Heiser Weg einbiegen: Hollen, Ortsteil Heise. Rechts Schmonsees Gaststätte, weiterhin schöne gepflegte Häuser und Höfe auf der rechten Seite. Bei der Gabelung Kreisstraße rechts auf dem Radweg bleiben, vor uns die Heiser Mühle mit dem Malerwinkel Hollen und dem Informationshaus Moorkolonie Heise. Unmittelbar nach der Rechtskurve auf der Kreisstraße links ab in die Straße Martensreihe. Immer geradeaus, erst Asphalt, dann Verbundpflaster bis zur Kreuzung. Nun rechts ab in die Straße Fuchsberg. Bei der nächsten Kreuzung in Hollen die Hauptstraße geradeaus überqueren in die Schulstraße (links Spielplatz). Bei der nächsten Kreuzung links in die Kreisstraße einbiegen (rechte Seite Radweg). Wir bleiben auf der Hauptstraße in Lunestedt (rechts Ehrenmal), links Restaurant Zum Dorfkrug. Nun wird die Bundesbahnstrecke Bremerhaven-Bremen erneut überquert (rechts Bahnhof, links Gasthaus). Es geht weiter in Richtung Heerstedt auf dem ausgebauten Radweg auf der linken Seite. An der Kreuzung in Heerstedt sieht man links die Heerstedter Mühle mit Restauration (lohnender Abstecher). Nun nach rechts weiterfahren auf der Bundesstraße 71 durch den Ort Heerstedt (rechts Radweg). Rechts die Mehrzweckhalle, links die Dorfschänke, weiter bis zur Abzweige Lohe, die B 71 überqueren und links ab in Richtung Lohe. In Lohe links bleiben bis zum Wegweiser Wollingst. Dort rechts ab. Bei der nächsten Gabelung rechts ab und auf dem Loher Weg in Richtung Wollingst fahren. In Wollingst über die Kreuzung geradeaus bis zur Hauptstraße, dort links in den Radweg einbiegen. Gleich danach links die Gaststätte Büttelmann (Parkplatz), gegenüber dann in den Appelner Weg einbiegen und auf diesem bleiben (nicht in die Seestraße). Nun die lange gerade Strecke Richtung Appeln bis zur Kreuzung Hauptstraße fahren. Diese überqueren Richtung Sportplatz. Nächste Gabelung rechts ab, rechts Büttelmanns Gaststätte. In der Hipstedter Straße weiter links bleiben bis in die Dorfstraße, rechts auf der Dorfstraße weiter bis zum Dorfplatz mit Informationstafeln. Von hier links ab in die Kirchwistedter Straße Richtung Kirchwistedt (Verbundpflaster), am Wald entlang bis zur Bundesstraße 71. Nun die Kreuzung überqueren und nach links den Radweg einbiegen (links die Kirche und auf der Ecke Oerdings Gasthof). In der Kurve der B 71 rechts ab (links Info-Tafeln). Weiter über die Raiffeisenstraße nach Stemmermühlen, die Altwistedter Lune überqueren und weiter auf der Mühlenstraße. Vor der Lunebrücke links ab (Spurplattenweg). Bei der nächsten Gabelung rechts ab (ebenfalls Spurplattenweg). Von hier ist ein Abstecher zur Monsilienburg möglich. Wir fahren weiter auf der Asphaltstraße Richtung Wellen (links Sandabbau, recht vor Wellen der Sportplatz). An der Hauptstraße ( links Ehrenmal, rechts Gaststätte Unter den Linden) links ab. Gleich an der nächsten Abzweige Nasse Straße rechts ab in Richtung Beverstedt. Bei der nächsten Kreuzung rechts ab über Beverstedter Mühlen und die Adolf-Butenandt-Straße geradeaus zur Hauptstraße. Dort recht in den Radweg einbiegen und bis zum Ausgangspunkt zurückfahren. Was am Wege liegt Beverstedt: Der Ort ist Mittelpunkt der Region, und es gibt dort eine Reihe von Sehenswürdigkeiten: Kirche: Die zweitürmige Kirche ist ein kreuzförmiger klassizistischer Saalbau, gebaut in den Jahren 1849 bis 1851. Im Innern gibt es von einem Vorgängerbau ein Bronzetaufbecken aus der Zeit um 1300 und die Reste eines spätgotischen Schnitzaltars aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Kirche fasst etwa 1000 Personen. Biberbrunnen: Auf ihren Biberbrunnen sind die Beverstedter sehr stolz, und die Kinder haben ihre Freude daran. Der Brunnen, der von Klaus-Dieter Lekien aus Bokel geschaffen worden ist, erinnert daran, dass der Name Beverstedt von Bibern abgeleitet wird. Ursprünglich war der Biber auch das Wappentier des Ortes. Heimathaus Wachholz: Es handelt sich um ein etwa 250 Jahre altes Niedersachsenhaus, das liebevoll restauriert wurde und heute für heimatkundliche Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt wird. Es ist zu einem ländlichen Kulturzentrum geworden. Betreut wird das in einem Waldstück gelegene Heimathaus von dem Ehepaar Kopka, Telefon (0 47 4) 82 83, wo man sich auch anmelden kann, wenn man das Haus besichtigen möchte. Malerwinkel Hollen: An der Heiser Mühle, die noch völlig intakt ist und besichtigt werden kann, befindet sich der Malerwinkel Hollen, der sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Kulturzentrum entwickelt hat. Es finden dort ständige Ausstellungen von Aquarellen, Ölbildern und von Kunsthandwerk statt. Der Malerwinkel Hollen befindet sich an der Heiser Mühle in Heise, Telefon (04 71) 2 70 73. Geöffnet ist sonnabends von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung. Monsilienburg: Bei Wellen liegt die Monsilienburg, die allerdings nur noch aus sieben Erdwällen besteht, die sich in einer sehr ursprünglichen Landschaft befinden. Die Geschichte der Monsilienburg beginnt bereits im 8. Jahrhundert. Insgesamt wurden an der Stelle im Laufe der Zeit drei Burgen gebaut. Die dritte entstand etwa 1070. Ihre Baupläne decken sich mit denen des Tower in London, der ebenfalls um diese Zeit entstanden ist. Die Burg wurde im Jahre 1212 während der Kämpfe der Stedinger gegen den Erzbischof von Bremen von den Stedingern zerstört. Sage von der Monsilienburg: In den Harzer Bergen lebte eine Hexe und Zauberin, die drei Söhne hatte. Es waren nichtsnutzige Burschen, die sich jahrelang herumtrieben, ohne etwas Vernünftiges zu tun. Eines Tages sagte die Mutter zu ihnen: " Ihr seid jetzt erwachsen genug und sollt in die Welt zieh`n. Und wer als erster zurückkommt und mir eine Schwiegertochter mitbringt, der wird meines Kochbuchs Erbe". Das Kochbuch war aber nichts anderes als das alte Zauberbuch der Hexe. Der jüngste der drei Söhne hieß Monsilie. Er zog in den Norden Deutschland und suchte sich in der Nähe von Beverstedt eine alte Burgstelle, wo er als hässlicher Zwerg hauste. Eines Tages nun kam ein junges Mädchen aus Wellen. Es war ein heißer Sommertag, und das Mädchen nahm in der Lune ein erfrischendes Bad. Als es wieder aus dem Wasser kam, waren seine Kleider verschwunden. Statt dessen stand am Ufer ein hässlicher Zwerg, der folgendes sagte: "Du bekommst deine Kleider zurück, aber - wenn du übers Jahr meinen Namen nicht kennst, musst du meine Frau werden." Das Mädchen war mit allem einverstanden, wenn es nur seine Kleider zurückbekam. Aber das Jahr verging schnell. Und eins Tages war es nur noch eine Woche bis zu dem entscheidenden Termin. Da geschah es, dass der Bruder des Mädchens zufällig bei der Monsilienburg vorüberkam, plötzlich müde wurde und sich zum Schlafen hinlegte. Er wurde von einem merkwürdigem Singsang geweckt und sah vor sich einen Zwerg, der von einem Bein auf das andere sprang und sang, dass er bald ein Mädchen freien werde, und der Refrain seines Liedes Lautete: "Oh, wie gut , dass niemand weiß, dass ich Monsilie heiß!" Da ging der junge Mann schnell nach Hause und rief seiner Schwester schon von weitem den Namen des Freiers zu. So konnte sie den Zwerg ein paar Tage später sagen: "Ich kenne deinen Namen. Du heißt Monsilie!" Daraufhin sprang der Zwerg wütend in die Büsche und ward nicht mehr gesehen. Ein goldene Kette, die er dem Mädchen am Tage ihrer ersten Begegnung geschenkt hatte, ist noch lange ein Erbstück in der Familie gewesen.

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Urheber: © Landkreis Cuxhaven

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