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Silbersee-Route

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Wehdel
Streckenverlauf:Geestenseth, Frelsdorf
Ziel:Wehdel
Länge:35,56 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC5
Kontakt:Landkreis Cuxhaven

hmartins@cuxland.com
www.cuxland.com

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Informationen zur Tour

Von Wehdel nach Frelsdorf

Die Tour startet in der Ortsmitte Wehdel, am Rastplatz mit Info-Tafel an der Hauptstraße. Schräg gegenüber vom Ausgangspunkt in die Altluneberger Straße einbiegen. Nächste Abzweigung links ab in den Moorteilsweg. Weiter geradeaus über die Bundesbahnlinie Bremerhaven-Bremervörde. Dann die Asphaltstraße Im Möhlenbrook geradeaus bis zur nächsten Gabelung rechts ab, danach links ab und nächste Gabelung rechts ab. Altluneberg in Sicht (rechts der Sportplatz und Schießstand). Bei der nächsten Kreuzung nach links ab zur Dorfmitte. Dorfplatz in Rotsteinpflasterung und Grünanlagen. Rechts das Pastorenhaus und die Kirche, die Gaststätte Wichern, gegenüber das Oldenburger Haus. Bei der Gaststätte rechts ab in den Dammheider Weg, über die Grovebrücke in Richtung Geestenseth. Bei der nächsten Kreuzung links ab und bei den alten Eichen rechts ab bis zur nächsten Kreuzung. Dort rechts ab und nach 100 Metern wieder links in die lange gerade Asphaltstraße einbiegen. Bei der nächsten Kreuzung die Hauptstraße (Landesstraße überqueren in die Löhstraße, rechts vorbei am Sportplatz, weiter geradeaus in Richtung Frelsdorf. Die erste Kreuzung überqueren, an der zweiten Kreuzung links ab und weiter durch dien Wald über den Frelsdorfer Mühlbach. Bei der nächsten Kreuzung links in die Straße Frelsdorfer Mühlen einbiegen (links Ruhebänke, rechts der Friedhof). Auf der Verbundsteinpflasterstraße bleiben und links vor der Bahn in den Heinschenwalder Weg einbiegen. An der Bahnlinie entlang Schlackenweg geradeaus (links Ruhebank). Bei der nächsten Kreuzung rechts ab in den Weg Geesthöhe. Dieser Weg nach Frelsdorf ist zunächsst Verbundsteinpflaster, dann Asphalt. In Frelsdorf links in die Schmiedestraße einbiegen und geradeaus bis zur Kreuzung. Dort in die Thebüer Straße links ab und gleich danach in der großen Kurve rechts in die Straße Auf dem Brink einbiegen. Links das Freilichtmuseum Frelsdorfer Brink (Veranstaltungen Butterkuchenbacken, Heimatabende). Um den Brink herumfahren, rechts Parkplätze, bis zur Abzweigung, dort rechts ab Richtung Malse. Asphaltstraße immer geradeaus, nachher Verbundpflaster. Bei der nächsten Kreuzung rechts ab Richtung Appeln (Wegweiser). Vor Malse rechts weiterfahren, Richtung Appeln, bis zum Ortsschild Appeln, zur nächsten Kreuzung, rechts ab bis zur Hauptstraße. Diese überqueren und geradeaus in Richtung Wollingst fahren. In Wollingst immer rechts halten bis zur Hauptstraße. Rechts die Gaststätte Büttelmann. Nun links auf den Radweg abbiegen und danach gleich wieder rechts in Loher Weg einbiegen. Über die nächst Kreuzung geradeaus in Richtung Lohe, bei der nächsten Gabelung rechts ab Richtung Wehdel. Zunächst Verbundsteinpflaster, dann Spurplattenweg und später Schlackenweg. Bei der nächsten Gabelung rechts ab in Richtung Erholungsgebiet Silbersee Wehdel. Links der Silbersee mit Bademöglichkeit, DLRG überwacht, Spielplatz. Weiter links dann die Einfahrt zum Campingplatz Silbersee. Weiter geradeaus fahren bis in die Ortschaft Wehdel zum Ausgangspunkt zurück. Was am Wege liegt Wehdel: Das Dorf ist bekannt geworden vor allem durch den Silbersee, der sich, von Wald umgeben, zu einem idealen Erholungsgebiet entwickelt hat. In Wehdel spricht man gern vom "Schatz am Silbersee", wenn man die vorbildliche Campinganlage meint, und für Kinder ist der See mindestens so interessant wie der Karl-May-Roman "Der Schatz im Silbersee". Ein Sandstrand lädt zu Baden und Paddeln ein, Angelsportler kommen auf ihre Kosten (Gastscheine werden ausgestellt), und ein großzügig angelegter Gerätspielplatz lässt auch bei den Kleinen keine Langweile aufkommen. Naturfreunde können sich auf Wander- und Radtouren die Umgebung erschließen. Altluneberg: Es ist ein wegen seiner Ursprünglichkeit sehenswertes Dorf, das aber auch über einige Kostbarkeiten verfügt: Kirche: In der Dorfmitte von Altluneberg liegt die Kirche, die ein gutes Beispiel einer Bauernkirche aus Fachwerk ist. Die Kirche stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Damals waren in Altluneberg die Herren von Luneberg ansässig, zu denen die Bickers gehörten. Sie waren die Erbauer der Kirche, die in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts zum ersten Male gründlich erneuert wurde. Aus dieser Zeit stammt der Altar von Bardthold Germers, der ihn 1635 geschaffen hat. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde ein Turm auf dem Nordgiebel des Kirchenschiffes errichtet. Im Zusammenhang mit einem Erweiterungsbau nach Westen wurde 1923 eine Orgel angeschafft, die in der damaligen Inflationszeit 165 Zentner Roggen kostete. Im Jahre 1969 erhielt die Kirche eine neue Orgel - sie stammt von der Firma Hammer aus Arnum bei Hannover. Vor dem Altar liegt im Mittelgang der Kirche eine Grabplatte aus Sandstein, die an die Bickers erinnert. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Sie kann von April bis Oktober von 8 bis 20 Uhr besichtigt werden. Der Schlüssel ist im Pfarrhaus in der Altluneberger Straße 134 (Siehe auch Prospekt "Kirche und Orgeln" des Landkreises Cuxhaven). Oldenburger Haus: Das Oldenburger Haus in Altluneberg ist das Ergebnis einer Rückbesinnung auf die eigene dörfliche und landschaftliche Geschichte. Das Oldenburger Haus war sehr stark vom Verfall bedroht und wurde vor einigen Jahren gerettet. Es handelt sich um ein stolzes Bauernhaus, das der auch sonst geschichtsträchtigen Struktur des Dorfes mit seinem Rittergut im Mittelpunkt absolut gerecht wird. Der Name des Gebäudes ist abgeleitet von der Grundherrrenfamilie von Oldenburg, die im 17. Jahrhundert durch Heirat in den Besitz des Hauses kam. Das imposant Großbauernhaus wurde innen und außen vollständig renoviert. Beachtenswert sind die 380 Jahre alten schweren Balken der 33 Meter langen und sehr geräumigen Deel. Im Jahre 1987 wurde das Oldenburger Haus der Öffentlichkeit zur Nutzung übergeben. Es finden dort heute viele kulturelle Veranstaltungen statt. Besichtigungen mit Führungen können über den Förderverein Oldenburger Haus, Telefon (0 47 49) 286 vereinbart werden. Frelsdorfermühlen: In dem Ortsteil befand sich früher eine Wassermühle. Die Stauanlage ist noch vorhanden und hat sich zu einem urwüchsigen Stück Natur entwickelt. Der Gutshof in Frelsdorfermühlen kann nur von außen besichtigt werden. Er ist noch bewohnt. Frelsdorfer Freilichtmuseum: Das Museum - als Frelsdorfer Brink weithin bekannt - hat sich im Verlaufe der vergangenen Jahre zu einem kulturellen Zentrum in Frelsdort und Umgebung entwickelt. Das Museum besteht aus einem Bauernhaus, das im Stile des vorigen Jahrhunderts eingerichtet ist, aus einem Backhaus, einem Schafstall und mehreren Scheunen - aus insgesamt sechs Gebäuden, außerdem aus einem Bienenstand und einem Ziehbrunnen. Die Anlage wird von einer Steinmauer umschlossen. Sie wirkt wie ein wohlhabendes Gehöft aus dem 19. Jahrhundert. Auf der Diele des Hauses finden kulturelle Veranstaltungen statt. In den Sommermonaten wird im Backhaus gebacken - unter anderem Butterkuchen. Es ist der Freud-und-Leid-Kuchen der Norddeutschen. Sie essen ihn zur Taufe ebenso wie zur Hochzeit und zur Beerdigung. Gute Butterkuchenrezepte werden hoch gehandelt, wobei jede Familie ihren besonderen Stolz daransetzt, das beste Butterkuchenrezept zu besitzen. Das Museum wird vom Heimatverein Frelsdorfer Brink e.V., Telefon (0 47 49) 484 geführt. Es ist von Mai bis Oktober nach Vereinbarung geöffnet. Man kann aber auch Führungen anmelden, Telefon (0 47 49) 544.

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Urheber: © Landkreis Cuxhaven

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