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Börde-Route

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Lamstedt
Streckenverlauf:Stinstedt, Armstorf
Ziel:Lamstedt
Länge:43,10 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC1
Kontakt:Landkreis Cuxhaven

hmartins@cuxland.com
www.cuxland.com

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Informationen zur Tour

Unterwegs in der Samtgemeinde Börde Lamstedt

Start: Parkplätze beim Rathaus und bei der Bördehalle. Vom Parkplatz links ab in den Ort zur Bundesstraße 495 (rechts Bartholomäuskirche). Auf der B 495 rechts auf dem Radweg Richtung Wischhafen und weiter rechts in Richtung Hemmoor bis Ortsausgang. Nach dem Ortsausgangsschild die Bundesstraße überqueren und nach links in die Rahdener Straße einbiegen. In Rahden bei der Gabelung links ab (links Feldstein mit Gemeindewappen und Informationstafel). Auf der Rahdener Straße bleiben (links Schutzhütte) und bei der nächsten Gabelung nach links abbiegen in die Straße Zum Westerberg (Asphaltstraße, dann Verbundpflaster, danach Feldweg). An der nächsten Gabelung links ab bis vor den Wald, dann geradeaus durch den Wald (breiter Waldweg, jedoch schwierige Wegstrecke bei Nässe). Waldweg bis zur Kreisstraße rechts ab. An der Kreisstraße rechts Parkplätze, gegenüber der Steingarten Lamstedt Westerberg. Nächste Kreuzung nach links in die Asphaltstraße Richtung Nordahn einbiegen (rechts geht es durch den Wald zum Hünengrab Steinofen). Immer auf der breiten Asphaltstraße bleiben bis zur Hauptstraße in Nordahn (rechts Informationstafel). Links in die Hauptstraße in Richtung Mittelstenahe einbiegen. Durch den Ort immer auf der Hauptstraße bleiben. In Mittelstenahe ist rechts ein kunterbunter Dorfplatz, dort rechts und gleich wiederum rechts in die Birkenallee abbiegen. Zunächst Verbundsteinpflaster, nachher Spurplattenweg, danach Schlackenweg. Bei der Gabelung links ab und weiter auf dem Feldweg bleiben (teilweise Schlaglöcher, die mit dem Fahrrad gut zu umfahren sind, Slalomstrecke; nachher wird der Weg wieder besser). Bei der nächsten Gabelung auf die Asphaltstraße links einbiegen Richtung Stinstedt (rechts Kiefernwäldchen). Es folgt eine lange, gerade Strecke. Nach dem Ortsschild Stinstedt weiter geradeaus bis zur Kreuzung (rechts Gaststätte Zur Eiche). Die Kreuzung überqueren in Richtung Moorausmoor (links Feuerwehrgerätehaus). Weiter auf der abknickenden Vorfahrtstraße nach Moorausmoor. Überquerung der Brücke Stinstedter Randkanal, danach (Abstecher zum Stinstedter See über den nächsten schlechten Feldweg rechts möglich) weiter geradeaus nach Moorausmoor. In Moorausmoor rechts Sport- und Spielplatz, links Stockfisch Gasthof. An der Kreuzung die Hauptstraße überqueren und in Richtung Armstorf in die Ortsstraße fahren. Immer auf der halbierten Verbundstein-Asphaltstraße bleiben, danach nur Asphaltstraße. Überqueren der Brücke Mooraue, weiter auf der Straße "Horn", lange, gerade Strecke. Nächste Abzweigung rechts ab in die Straße "Horn". Bei Beginn des Schlackenweges links ab und immer geradeaus bis zur nächsten Möglichkeit rechts in einen Spurplattenweg einbiegen. Bei der Gabelung Moorauebrücke links abbiegen nach Langenmoor und auf Verbundsteinpflasterstraße Richtung Dornsode. Auf der Anhöhe beim Friedhof Ruhebank, rechts und gleich wieder links weiter auf der Verbundsteinpflasterstraße bis zur nächsten Kreuzung. Dort links ab Richtung Dornsode. Danach nächste Möglichkeit rechts ab (Asphaltstraße) und bei der nächsten Gabelung links in die Dorfstraße einbiegen. Beim Ortsschild weiter geradeaus vorbei an der Feuerwehr (rechts Gasthaus Zur Eiche). Bei der zweiten Kreuzung links ab Richtung Langemoor (rechts geht es zum Segelflugplatz Dornsode) und weiter geradeaus bis zur abknickenden Vorfahrt. Dort rechts ab in die Tannenkamper Straße. Lange, gerade Strecke mit einer großen Rechtskurve, dann weiter lange, gerade Strecke bis Armstorf. In Armstorf an der abknickenden Kreuzung rechts weiter durch den Ort auf der Hauptstraße bleiben. Rechts Steffens Gasthof, links Informationstafel, Schießhalle. Weiter in Armstorf geradeaus bis zur Kreuzung B 495. Diese überqueren und nach links auf dem Radweg in Richtung Lamstedt einbiegen und an der Bundesstraße entlang bis Lamstedt fahren. Bei der Molkerei rechts ab in die "kleine" Straße. Danach wieder rechts und weiter rechts zum Ausgangspunkt: Bördehalle, Rathaus, Parkplätze. Was am Wege liegt Börde Lamstedt: Die Samtgemeinde Börde Lamstedt setzt sich aus fünf Mitgliedsgemeinden und 17 Ortsteilen zusammen. Lamstedt ist historisch gewachsen. Es wurde früher von einem Vogt verwaltet, dessen Aufgabe es unter anderem war, Abgaben und Steuern einzutreiben. Da liegt auch der Ursprung des Wortes Börde. Es hängt mit dem niederdeutschen Wort bören zusammen, das heben und tragen bedeutet. In der Börde lagen also Gemeinden, die einem gemeinsamen Steuer Steuer-Hebebezirk angehörten. Lamstedt liegt inmitten einer sehr abwechslungsreichen Landschaft und besitzt einig bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten. St. Bartholomäus: Die Kirche wird gelegentlich im Zusammenhang mit einem Ablassbrief von Papst Bonifatius III. aus dem Jahre 1300 genannt. Aus dieser Zeit jedenfalls ist der einschiffige und im Osten polygonal geschlossene Feldsteinbau. Der Westturm wurde im Jahre 1768 von dem Oberlandbaumeister Georg Christian Wundram erbaut. Der ungewöhnliche Kuppelhelm ist von 1820. Sehenswert im Innern: Lebensgroßes Holzkruzifix (zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts), in der Sakristei ein zweitüriger Eichenschrank mit Beschlägen (um 1500). Börde Museum: Das Museum birgt heimatliches Kulturgut und vor allem auch Trachten aus der Geest. Hünengrab: Im Lamstedter Wappen ist ein Hünengrab dargestellt, das auch heute noch besucht werden kann. Es handelt sich um das Hünengrab "Steinofen" in dem nördlich von Lamstedt gelegenen Waldgebiet Westerberg. Es ist ein besonders gut erhaltenes Hünengrab. Sein Alter beträgt ungefähr 5000 Jahre. Fünf Seen beleben die Weite der Moorgebiete: Im Nordwesten der Börde ist es der von Schilf umrankte Balksee. Bei Stinstedt liegt der Stinstedter See. Besonders abgeschieden und unberührt ist der Bullensee bei Langenmoor in der Gemeinde Armstorf, und zu erholsamer Ruhe laden zwei idyllisch gelegene Ziegleiseen um Lamstedt herum ein. Steingarten: Diese Anlage im Waldgebiet Westerberg ist ganz neu. Der Garten besteht aus 105 unterschiedlichen Findlingen. Vorgeschichtspfad: Dieser Pfad führt zum Hünengrab Steinofen. An ihm liegen unter anderem auch einige Hügelgräber. Waldlehrpfad: Dieser Pfad, der ebenfalls im Waldgebiet Westerberg angelegt wurde, befindet sich in der Nähe des Vorgeschichtspfades. An ihm werden dem Naturfreund heimische Bäume und Sträucher nahegebracht. Märkte: Lamstedt ist bekannt für seine Märkte. Darum sollten Sie, wenn Sie es einrichten können, am dritten Wochenende im April (Frühjahrsmarkt) oder am vierten Wochenende im August (Bartholomäusmarkt) in Börde sein. Schwimmen: Sollte Ihnen nach einem erfrischenden Bad zumute sein: In Lamstedt in der Schützenstraße befindet sich das "Lambada" (Lamstedter Bade-Abenteuer), ein Erlebnisbad für die ganze Familie. Gegenstromanlage, Wasserkanone, Wasserfall oder Wasserpilz, das Lambada bietet sportlich-erfrischenden Badespaß. Jeder Tag ist Warmbadetag: Schwimmen bei Wassertemperaturen wie in der Südsee. Und das Lambada-Restaurant verwöhnt Ihren Gaumen mit Spezialitäten aus der Heimat und aus Übersee. Die Sage vom Westerberg: Einmal geschah es, dass die Bauern von Lamstedt der Klosterfrauen aus dem Kloster Rahden überdrüssig wurden. Sie sagten: "Was sollen wir diese Frauen ernähren. Sie nützen uns nichts, und was wir ihnen geben, das brauchen wir selber." Die Klosterfrauen nickten verständnisvoll mit den Köpfen. Sie sahen das ein, jedenfalls taten sie so, und schlugen den Bauern vor, noch eine Ernte in Rahden zu bleiben. Die Bauern waren einverstanden; denn eine Ernte - das war abzusehen. Die Klosterfrauen von Rahden aber säten auf dem Westerberg Eicheln aus - und so haben sie mit ihrer Klugheit die Bauern überlistet.

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Urheber: © Landkreis Cuxhaven

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